Herbstprüfung HSV Rumeln - BGH 1

16. November 2018 | erschienen in: / | Pfotenabdruck hinterlassen

Wenn unser Verein eine Prüfung ausrichtet ist es natürlich klar, dass einige Mitglieder starten und den Verein repräsentieren. In dem Falle war ich eine von vieren die dies taten.
Als ich im Frühjahr mit Blaze die Begleithundeprüfung absolviert habe, sagte ich "Mit Blaze nie wieder". Tja, manchmal kommt es anders.
Joy wäre für BGH 2 dran gewesen. Allerdings konnte sie ein Element noch gar nicht. So strich ich das mit ihr zu starten. Ich wollte nun auch nicht mehr trainieren als sonst.
So schrieb ich Blaze auf die Liste für die BGH 1.

Ich war nervös bis zum Ende. Und morgens brauchte man mich auch kaum ansprechen. Das lustige war, ich war damit nicht alleine. Meinem Trainer gehts genauso. Und mal im ernst, wir zwei machen uns total bekloppt obwohl es um nichts geht. Um wirklich nichts. Ich kanns aber nicht abstellen. Bei den RO Turnieren habe ich das in der Form nicht. RO macht uns irre spaß und ich gehe da anders ran. In dem Fall der BGH können wir einfach alles und von daher versuche ich einfach mein Glück auch wenn mir diese Prüfung weniger Freude macht. Aber ich trotzdem versuche ich meinen Verein als Teilnehmer zu vertreten.
Aber diese VPG Richter die bisher da waren, waren so streng. Das macht mich schon vorher verrückt. Unser Richter diesmal war aber sehr nett und großzügig.

Blaze lief an fürsich gut. Er schaute mal wieder ins Publikum, blieb aber da. Er wollte sich beim Platz aus der Bewegung aber nicht legen. Er saß als ich mich umdrehte. Auch bei der Ablage brauchte er eine extra Einladung fürs Platz. Es war halt etwas nass. Das mag Prinzessin Blaze nicht. Aber so blieb er halt sitzen und man zog uns Punkte. Meine Mitläuferin und ich liefen wirklich flott. Das Video von der Meldung beim Richter bis zu dem Moment wo ich anleine ging 9 Minuten. Blaze war gut. Der Richter hatte natürlich trotzdem einiges zu sagen.
So toll bunt die Bäume
Wer so gestikuliert hat was zu berichten :D
.

Am Ende waren es 86 Punkte und somit ein "gut". Das ist eine mega tolle Punktzahl für uns. Platz 1.
Nun erstmal wieder die Nase voll von BGH.
Jetzt käme für beide meiner Hunde die BGH 2 an die Reihe. Ich vermute unser Verein wird eine Frühjahrsprüfung ausrichten und da kommt das Thema wieder auf den Tisch. Zwei Übungen (das vorraussenden und das Apportieren vom Apportel) können beide nicht. Mal sehen. Ich hab ja gern ein Trainingsziel. Denn wie man bei Joy sieht. Ich hab keinen Stress irgendwas zu starten, wenn wir es bis dahin nicht können - Pech! Aber da ich gern mit meinen Hunden auf dem Platz was tue, ist es auch schön einfach was zu haben, dass man ausarbeiten kann.  





Teufelsloch die Zweite

14. November 2018 | erschienen in: / / | 8 Pfotenabdrücke
Nun komme ich zu meinem letztem Teil und dem zweitem Teil mit dem Teufelsloch. Mein Teil 1 schlummert quasi HIER. Mein Mann kam und somit brach der letzte Abend und Tag meines Urlaubs an.
Nachdem wir ja Abends nicht mehr viel unternommen haben, starteten wir relativ früh in den Tag. Wir räumten im Wohnwagen schon alles weg und machten alles sogut wie Startklar für Abends.

Wir hatten nun einiges zur Auswahl. Einen neuen Ahrsteig laufen oder etwas machen, dass ich schon kenne. Die Burg zB. Und so entschied ich mich für den schönsten meiner Ausflüge, dem Teufelsloch. Allerdings eben nur das Stück dort hoch und nicht auch noch das was ich vorher schon gelaufen war.
So hatte ich diesmal eine Kamerabegleitung, welche nun dafür sorgt, dass ihr mich ganz schön oft von hinten seht. Aber dafür sieht mn diesmal viel vom Weg.
Ich wollte euch bei Ahrsteig 5 aber eben nicht verwirren das ich A plötzlich andere Klamotten anhab und B auf einmal von wer weiß wo fotografiert bin.
Jedenfalls hab ich meinen Mann da auf den Berg geführt und hatte den richtigen Ausflug gewählt. Ihr seht also hier das der Weg zum Teil mal abgesichert wurde, die tollen Steinstufen, schmale Pfade und die komischen Baumgeister. Ich hab meine Lieblingsfotos von dem Tag mal in Extra Groß drin und bin froh das wir die Strecke nochmal gelaufen sind. Meinem Mann hat es auch sehr spaß gemacht dort rum zu klettern obwohl er erst skeptisch war.

....ein Stück Rotweinwanderweg...

11. November 2018 | erschienen in: / / | 4 Pfotenabdrücke
Hallo ihr Lieben,
heute nehme ich euch mit auf meinen vierten Tag an der Ahr.

Wir starteten den Tag gemütlich und zogen erst gegen Mittag los. Allerdings diesmal ohne Joy. Denn diese hatte eine Nacht mit Licking Fits zu kämpfen (dazu werde ich mal extra etwas schreiben, denn ich glaube ich habe es hier im Blog nie erwähnt). Sie hat mich die halbe Nacht wach gehalten und irgendwann war es auch gut. Sie wirkte morgens aber irgendwie "platt". Ich hab lang mir mir gehadert ob ich sie mitnehme. Aber Joy fühlt sich im Wohnwagen wohl und meine Tour war nicht so lang also durfte sie im Bettchen bleiben.

Diesmal zuerst mit dem Zug nach Altenahr. Von dort aus, durch die unruhige Stadt, jedoch diesmal mit Ziel vor Augen. Die Burg Are, die wir vom Teufelsloch aus schon bewundern konnten.
Unten stand irgendwann ein kleines Schild, welches drauf hinwies bei welcher Hausnummer der Weg hinauf beginnt. Ein bisschen hoch, ein paar Stufen und schon kam eine kleine Vorburg zum Vorschein.

Tobe - Sonntag an der Ahr

5. November 2018 | erschienen in: / | 3 Pfotenabdrücke
Sonntags beschloß ich uns eine kleine Pause zu gönnen und nicht irgendwo hoch zu wandern. So zog ich uns zwar die Wanderklamotten an, blieb aber erstmal im Umkreis. Mir schwebte vor etwas die Ahr lang zu gehen und vorallem auch mal die Hunde ableinen zu können. Nach zwei Tagen überwiegend an der Leine auf anstrengenden Strecken, wollte ich den beiden das mal gönnen.
Aber vorher gönnte mir jemand was...

Denn der nette Nachbar mit dem Feuerzeug stand morgens an meinem Wagen und brachte Traubensaft. Zwar vom Penny im TetraPack aber ich habe mich so drüber gefreut. Es war halt nicht so ganz was ich wollte wenn ich schon im Weingebiet bin, aber ich hatte ja noch ein paar Tage.

Nach einem kleinem Frühstück machte ich mich also auf die Socken. Direkt hinterm Platz ging es in die Wiesen. Das hatte ich vorher per Maps natürlich abgecheckt.
Eine Stelle zu finden wo man wirklich runter ans Wasser kommt war da schon schwirieger. Aber wir haben was gefunden und so hab ich heute ein paar Tobe-Wasser-Bilder für euch.

Ahrsteig #5 von Krezberg bis Walporzheim....ähm naja nicht ganz

Zum Feiertag nehme ich euch weiter mit auf meine Tour und somit auf den anspruchsvollsten Tag dort. Warum ich mein eigentliches Ziel nicht erreich habe, erzähle ich euch natürlich auch.

Mein Wecker klingelte für einen Langschläfer wie mich früh. Gefrühstückt, Proviant gepackt, Wasser und Lecker für die Hunde, Hundenotfallset - alles drin, kann losgehen. Ich startete als die Sonne den Campingplatz noch nicht erreichen konnte.
17 km hatte ich theoretisch vor mir. Die Strecke war unter "schwer" ausgeschrieben. Was das auch immer heißt, wusste ich nicht. Was mir aber Sorgen machte war die Tatsache das recht plötzlich 30 statt 24 Grad gemeldet waren. So schaute ich frühzeitig wo ich zur Not aus der Tour aussteigen kann und auch an den Bahnhof komme. Was ich nicht bedacht habe, es war Samstag und überall Weinfest. Da müssen wir nun aber durch. In der Karte habe ich euch mit dem Pfeil markiert bis wohin wir nun kamen.

Ahrsteig #6 von Walporzheim nach Bad Neuenahr

27. Oktober 2018 | erschienen in: / / / | 5 Pfotenabdrücke

(Post enthält Werbung von Produkten und Wanderwegen)

Hallo ihr Lieben,
still und heimlich war ich im Urlaub. Allein! Ohne meine Familie, nur mit meinen Hunden. Nach den letzten Wochen war das nötig. Einfach mal weg hier und was anderes sehen.
Mein Ursprungsplan war ein Stück vom Moselsteig zu wandern. Ich habe mich aber dann für den Ahrsteig entschieden weil er etwas näher an uns dran liegt als die Mosel. Denn ich habe mich natürlich für unseren Weini entschieden und so hieß es. Mein Mann muss mich hinfahren, Wohnwagen abstellen und wieder nach Hause fahren. Gemein oder? Aber er hats gemacht und mir diese fünf ruhige Tage zum Geburtstag geschenkt.
So packte ich meine sieben Sachen, plante Routen und versorgte mich mit Proviant. Denn Geschäft war da nicht und Blaze war ja auch noch nie allein im Wohnwagen.


Nachdem wir also angekommen sind, alles hingestellt haben und ich Angsthase den Gasherd erklärt bekommen hab (ich wehre mich irgendwie dagegen, nach Tagen allein mit dem Herd sind wir nun dicke Buddys), startete die erste Tour noch mit Mann.
In meinem Gepäck, Trinken, etwas Essen, Verbandszeug für die Hunde und Maulkörbe für die Rückfahrt. Die Hunde ansich, trugen Wandergeschirre in denen ich zur Not mal anheben kann. Blaze trägt das Doubleback von Ruffwear und Joy lediglich das Webmaster von Ruffwear. Am Bauchgurt hingen die Leinen dann im Karabiner. Auf Rückdämpfer bzw Jörringleinen hab ich verzichtet. Ich hab einfache Runde Dinoleinen genommen. So startete unsere Tour.

Ahrsteig #6 von Walporzheim nach Bad Neuenahr

Mit dem Auto ging es gegen 14.30 Uhr nach Walporzheim und wir starteten die 9 bzw. 12 Kilometer lange Tour. Eigentlich müsste es heißen kurze Tour, denn es ist die kürzeste des Ahrsteigs. Das Symbol für unsere Wegführung war flott entdeckt. Der Text in der App gab dann noch recht flott die Richtung vor. Wir starteten ein Stück an der Ahr entlang, welches auch so ziemlich das einige am Bächlein war, durch ein Waldstück, vorbei an unseren ersten Weinanbauflächen. Es ging ein wenig rauf, ein wenig runter und über kleine niedliche Holzbrücken. Ein kleiner Bach, der Wingsbach begleitete uns ein Stück, wodrin die Hunde ein wenig rumplanschen konnten.

Pfotencamping-Tip: #3 Camping Viktoria-Station

Bevor ich von meiner kleinen Wandertour berichte, kommt meine "Unterkunft" und somit mal wieder ein Campingplatz der mir gut gefallen hat.

Camping Viktoria-Station in Kreuzberg (Ahr)

Buchung / Anmeldung: 
Nachdem für mich die Region klarstand, ging die Platzsuche los. Ich hab viele Plätze abtelefoniert, aber da die umliegenden Plätze winzig sind, war auf keinem mehr Platz. Aber die Viktoria-Station schon, denn sie war einiges Größer als die anderen. Schon am Telefon war man sehr freundlich und hilfsbereit. Auch die Hunde stellten kein Problem dar. Es wurde nichtmals gefragt was für Rassen es sind (ja das ist für viele Plätze eine wichtige Frage) .
So habe ich per Telefon bei einer sehr freundlichen Dame gebucht und war mehr als Glücklich.
Natürlich bietet dieser Platz auch die Möglichkeit online eine Buchungsanfrage zu stellen.

Hundesitteralltag...meine Fragen Top 3: Nehmen die nicht zuviel Platz weg?

Ich hab zu meinem Urlaubsende mal wieder etwas aus meinem Hundesitteralltag-Lieblingsfragen.

Zugegeben, natürlich sind drei oder vier Hunde für den Normal-Menschen ohne oder mit kleiner Hundemacke schon eine ordentliche Hausnummer. Ab dem dritten hat man eigentlich einen Vollknall. Und mancher kann sich mit seinen Kommentaren nicht zurück halten. Ich mein das auch nicht böse, es amüsiert mich aber.

So bin ich total gewohnt mir im vorbeigehen Sprüche anzuhören, ohne das der jenige irgendein Hintergrundwissen hat, ob das überhaupt meine Hunde sind. Ich muss zugeben, diese Gruppe sind meist Damen und ich bin oft amüsiert über solche Kommentare. So kamen mir letztens als ich gegenüber von unserem Haus in den Park bog, zwei Damen entgegen die sich unterhielten. Sie unterbrachen ihr lautes Gespräch für leises Getuschel (laut genug für mich) "Die wohnt in der 6 , die muss doch allein nen Zimmer für die Hunde haben und ne Putzfrau". Nöö, hab ich nicht - alle Betten passen ins Wohnzimmer - dacht ich mir und ging vorrüber. Und das passiert häufig wenn ich mit drei oder gar vier Hunden unterwegs bin. Von der Realität meines Hundealltags haben sie eigentlich keine Ahnung. Oder kennt ihr Hunde, die brav im Hundezimmer liegen während ihr auf der Couch lümmelt? Ich nicht. Selten hält sich ein Hund mal woanders auf. Was nicht heißt das ich permanente Schatten hinter mir habe. Den Schatten hab ich vermutlich auch so.

Wenn wir unterwegs sind, auf andere Leute treffen zB auf Hochzeiten. Und es kommt das Thema auf was ich so mache, wieviele Hunde wir haben usw. dann ist die Platz- und Nervenfrage die Interessanteste. Eigentlich fragt sich niemand ob man damit gut Gassi gehen kann oder ob die gut erzogen sind. Der Stempel geht eigentlich immer in die Richtung, dass es Chaos sein muss, man selbst kaum noch Platz hat und das ganze gepaart mit Dreck. Weil Hunde ja immer rumwuseln muss man ja kaum noch einen Schritt normal gehen können ohne gleich zu stolpern. Wenn wir dann Antworten, dass die Hunde die meiste Zeit wenn wir Zuhause sind liegen und schlafen, schauen wir in ungläubige Gesichter. Ich weiß nicht ob diese Leute nur Hunde kennen die drin Ramba Zamba veranstalten. Hier ist das meist nicht so der Fall. Dafür sind wir eben sehr viel draußen. Und da dürfen die Hunde auch rumtollen nach Lust und Laune, aber wenn wir rein kommen, ist nach 5 Minuten Ruhe. Nicht weil wir das wollen. Das ist einfach so und ich denke wir strahlen das aus, dass ab jetzt wieder runter fahren angesagt ist. Ich denke wenn man Ruhe ausstrahlt überträgt es sich. Strahle ich Hektik aus, eben auch. Klar wird hier drin auch mal gespielt. Aber im angemessenem Rahmen.

Noch dazu lasse ich jeden Hund hier seinen Wohlfühlplatz finden. Für viele ist das hier tatsächlich unter unserm Tisch oder vor dem Sofa. Fühlt der Hund sich an einem Platz wohl, wird er sich dort zum ruhen niederlassen und weniger umherirren als wenn ich feste Plätze vorgebe wo der Hund vielleicht nicht sein mag. Blaze liegt zB. stundenlang schlafend auf der Fensterbank auf einem Katzenbrett. Dazu kann es mehrere Gründe geben. A - Er möchte Platzsparen (nehmt mich hier bitte nicht zu ernst) B - Es ist bequem auf dem Plüschbrett und hat noch dazu Aussicht und Heizungswärme und C - Es ist angrenzend an unser Sofa, auf dem ich mich natürlich viel und gern aufhalte. Womit ich wieder beim Thema Menschennähe lande. Die Kudden werden hier eher selten aufgesucht. Aber ich kann euch sagen. Selbst bei 4 Hunden, müsste hier niemand auf dem Boden liegen. Schlafplätze in Form von Hundebetten sind genug angeboten. Aber ihr kennt das sicher wenn Tiere sich ihren Platz suchen.
Das Tiere ein gewisses Maß an Dreck mitbringen steht außer Frage.Dagegen gibts aber tolle moderne Hilfsmittel :D

Der Bereich ist ihr Liebster. An meinem Schreibtisch, neben meinem Sofa. Da sind sich Hund und Katz sehr einig. Dies ist ihr Ort wo in Frieden zusammen geruht wird :D.
Und gleichzeitig wird man von Hundeinteressierten immer mal gefragt ob man für einen Hund ein Haus mit Garten braucht. Tja, was soll man darauf antworten. Ich denke die wenigsten Menschen mit Hund haben das. Und ich denk die wenigsten Hunde (insofern wir nicht von Doggen, Kangals oder ähnlichem reden) sind damit unglücklich. Nun kann man das eben nicht pauschalisieren ob ein Hund viel oder wenig, Haus, Wohnung, Garten usw. braucht. Es gibt genug Menschen mit viel Platz und Garten, wo es der Hund eben nichts anderes kennt. Und es gibt viele Leute in kleinen Wohnungen, die in ihrem Hundehobby total aufgehen, sich bemühen, viel unterewegs sind ihre ganze Freizeit mit ihrem Hund verbringen. Diese Hunde sind gern bei ihren Leuten und teilen sich meist die zwei Quadratmeter um ihre Besitzer herum.
Es gibt nicht den Hund der auf etwas passt. Es gibt Hunde die Rassebedingt eben Platz brauchen da sie groß sind oder da sie zB wirklich lieber draußen schlafen. Ich denke da zB an Huskys oder wirkliche Hofhunde. Die mit dem Bewachen eines Grundstückes glücklich sind. Das ist aber ein Stück weit Charaktersache. Es gibt Huskys die ohne Zugarbeit glücklich sind, oder Laufhunde wie Dalmatiner die genausoviel laufen wie der Dackel von nebenan und damit zufrieden sind. Also augenscheinlich. Joy hat ja auch keine Schafe obwohl die Hütehunde das in manch einem Kopf ja brauchen um niemandem in die Waden zu zwicken. Tut Joy nicht - andere vielleicht schon. Und schon wird so ein Hund zur Zucht oder Charaktersache. Man kann den Hunden nur vor den Kopf schauen, aber das betrifft uns alle.

Natürlich wäre 5 Etage in der City wo kein Grashalm das Licht erblickt nicht sonderlich produktiv. Aber so wohne ich hier in meinem Randgebiet nicht und dementsprechend auch nicht die, die mich fragen. Da geht es eben rein um die Quadratmeter. Ob sich ein Hund dadrin wohl fühlt kommt dementsprechend immer auf den Menschen an. Da muss man sich fragen wo sich das Leben abspielt. Ausgiebig in der Wohnung würde ich sagen, mehr Platz macht Sinn. Ist man aber ein Draußen-Mensch wird sich das Gespann darin eher zum "ausruhen" aufhalten. Und ausruhen braucht eben nicht viel Platz.
Auch hier....sie liegen hier, weil ich oben drauf liege. Die 400qm Fläche um sie rum, spielt keine Rolle wenn ich selbst im Ruhezustand bin.
Die Bedürfnisse die ein Hund hat, hängen eben oft nicht den wohnlichen Gegenbenheiten zusammen. Die des Menschen oft schon. So finde ich kann man schlecht sagen das man zB.auf 50 qm keinen Hund halten kann, sondern 100 angebrachter wären. Und so würde ich auch keinem konkrete Platzantworten geben, Es gibt ja auch glückliche und gut erzogene Kinder die sich zu dritt ein Zimmer teilen oder? Natürlich ist Platz und viele Zimmer da toll. Machen aber nicht unbedingt aus wie zufrieden oder glücklich man aufwächst wenn der Rest stimmt.

So bekommen vermutlich alle Hunde ihr Futter, Wasser und Zuwendung. Der Hund aus der Wohnung oder dem Reihenhaus, der dreimal am Tag in Park, an den Rhein, Hundeplatz oder sonst wohin raus kommt könnte davon eben mehr Provitieren und sein Bedürfniss befriedigt haben (Sozialkontakt zB. ) als ein Hund der sich ausschließlich auf einem große, Grundstück aufhält. Und trotzdem kenne ich Fälle wo man eben nur um den Block läuft bei großer Wohnung, oder eben der Hund 9 Stunden im Garten tollt und noch 3 weitere auf dem Hundeplatz bespaßt wird. Was man davon für gut oder schlecht befindet, muss jeder selbst wissen. Deshalb kann ich diese Frage nach dem Platzbedürfniss auch nie klar beantworten. Ich kann immer nur für mich sprechen.
Man sollte sein eigenes Denken eben nicht auf alle Hunde pauschalisieren. Und deshalb sprech ich immer wieder für mich wenn ich sowas gefragt werde. Meinen Schnarchnasen hier, kommt es scheinbar nicht auf den Platz an den sie rundrum haben, sondern auf die Erlebnisse draussen und dass wir Menschen bei ihnen sind. Ich glaube das ist der Schlüssel zum Glück meiner Hunde. Euer Schlüssel kann da natürlich anders aussehen. Und wenn ich dann sehe, wie friedlich hier geschlummert wird - kann es nicht verkehrt sein wie es läuft. Und es würde auch bei 300 qm nicht anders sein, als das zwischen Sofa und Schreibtisch alles belegt ist. Für mich sind das einfach ausgeglichene Hunde. Denn ausgewachsene Hund sagt man bruachen ca.20 Ruhestunden am Tag. Da bleibt ja in meinem Tag gar nicht mehr soviel Zeit zum "Platz verbrauchen".

Kennt ihr diese Hunde-Platz-Wohnung-Haus-Garten Diskussion auch?

Vor meinem Bett. Das passiert wenn ich mich mal drauflege.



Ausrüstungstest: Salomon Speedcross 4 GTX (Werbung)

17. Oktober 2018 | erschienen in: / / | Pfotenabdruck hinterlassen
Post entält Werbung. Selbst empfohlen bekommen, selbst gekauft und selbst getestet. 


Da ich aktuell in einem kleinem Erholungsurlaub bin, heut mal ein kleiner Schuhtest als Lückenfüller. Er wartet wie ich unten erwähne schon etwas länger und heute darf er ausziehen. Wenn ich meine Urlaubsfotos geordnet hab, kommen dafür wirklich schöne Bilder meiner Wandertour.
-------------------------------------------------------------------------------------------------
Nachdem ich wieder mit Agility gestartet habe und wir natürlich aktuell nicht mehr in der Halle laufen, musste geeignetes Schuhwerk her. Fußballschuhe kamen nicht mehr in Frage und die letzten Jahre haben sich unter den Agi Leuten auch sog. Trailrunning Schuhe etabliert.
So bin ich zu den Salomon 4 GTX  gekommen. Dank Angebot - sehr günstig! Denn der Normalpreis bewegt sich zwischen 80 und 160 je nach Farbe und Ausführung. Ich hab ihn für gute 55 bekommen. Wer  also einen guten Schuh für Sport auf unebenem Gelände sucht, warten und vergleichen lohnt sich.
Ich habe die GTX Variante die für "Gore Tex" steht. Diese sollen dadurch für jedes Wetter geeignet sein. Weiter gibt es noch eine normale Version und eine CS "Climate Shield" Verison mit Wasserabweisende Membran im vorderem Bereich.




Es ist die vierte Version der Speedcross und hat sich im Vergleich zu den Vorgängern natürlich weiterentwickelt. Es sind mehr V-Stollen die einen wirklich guten halt verleihen. Das merkt man nicht nur bei nassem Boden. Auch bei meinem erstem Test auf Staubtrockener Wiese gab direkt ein anderes Laufgefühl als wie sonst mit meinen Jogging- Schuh. Hintergrund war der, den Halt auf dem Boden, vorallem wenns nass und matschig ist zu verbessern und somit Verletzungsrisiko zu senken.
Nun waren es beim ersten Test gute 27 Grad und ich mag nicht behaupten in den Schuhen nicht geschwitzt zu haben. Da wäre ein Schuh ohne GTX die bessere Wahl gewesen. In meinem Fall hat der Preis mir die Wahl genommen. Ansich wäre vermutlich aber auch bei jedem anderem Schuh an dem Tag die Durchlüftung für den Eimer gewesen.
Anziehen und auch das Gefühl mit den Schuhen war super. Er hat keine Schnürsenkel sondern nur Zugbänder die man unter einer Lasche verstaut. Ein Schnellschürrsystem quasi. An dem Schuh drückt nichts und die Sohle wirkt wirklich hochwertig im Vergleich zu meinen normalen Schuhen. Auch zu meinen Laufschuhen. Meine JW Trekkingschuhe (mit denen ich früher Agi machte) fühlen sich dagegen an wie auf Brettern. Er wirkt am Fuß auch sehr leicht und ist auch mit den Stollen angenehm zu laufen. Für feste Wege wie Asphalt ist er aber auf Dauer nichts. Er ist eben wirklich für den Geländelauf konzipiert und da fühl er sich auch wohl. Also eine Wiese, die mal nass, mal trocken, Felsen, Waldweg usw.  auf denen man schnell und kurwig läuft - da ist er super.

Also, der Schuh verspricht viel. Zeigen wird sich sein können aber erst, wenn wir sämtliche Wetterlagen durch trainiert haben. Was sich diesen Sommer ja als sehr schwierig erwiesen hat.
Auch im Wanderurlaub war er ein guter Begleiter. Während ich schwankte ob ich ihn im felsrigem Gelände anziehen soll. Liefen rund um mich herum viele damit herum. Allesamt begeistert vom Schuh. Aber die Vielwanderer und Kletterer hatten eben schon mehrere Paare durch, weil sich die Sohle eben auch abnutzt. Aber sie versprachen einen Bombenhalt auf felsrigem Untergrund.

EDIT:
Lang habe ich den Post hier rumgammeln gehabt und wartete auf den dicken Matsch. Aber selbst bis jetzt warte ich vergebens. Mittlerweile trainieren wir wieder in der Halle und die Schuhe haben nichtmals feuchten Boden kennengelernt. Mein Fazit bleibt aber weiterhin gut. Bodenhaftung beim rennen - super!







Reisebericht Teil 4 - Hooksiel

11. Oktober 2018 | erschienen in: / / | 6 Pfotenabdrücke
Mein letzter Teil unserer Reise ist auch der, wo ich wirklich hin und her gerissen bin. Mein Mann hatte ein Vorstellungsgespräch in Leer und somit war klar, dass es nun doch an die Nordsee geht. Das stand dies Jahr eigentlich nicht auf dem Plan. Da aber unser Lieblingsplatz belegt war, mussten wir ausweichen. Hochsaison, Sommerferien NRW, - eigentlich schwierig so kurzfristig. Aber ein Campingplatz hatte tatsächlich etwas frei. In einem Ort, den wir bisher gar nicht kannten und wo es hieß "Wir sind direkt am Strand, hinterm Deich".

Ich habe wirklich kurz überlegt ob ich diesen Campingplatz extra aufführe in meinen Pfotencampern. Denn es wurde schon einiges schön umgesetzt, besonders zB. Ausläufe für Hunde am Platz. Letztenendes war die restliche Erfahrung dort nicht immer so toll. Was aber nicht direkt an der Anlage liegt. Deshalb berichte ich von vorn, erzähle eher was uns dort so begegnet ist und fasse zusammen.

Wir kamen in Hooksiel auf dem Campingplatz an und so wirklich Durchblick, wo wir nun parken können hatten wir nicht. Die anderen aber auch nicht, denn sie steuerten einfach alle auf einen Parkplatz und dann ging nichts mehr. Mit Anhänger ziemlich blöd. Wir waren schlauer und warteten oben auf einer zweiten Spur. Ich bin in die Anmeldung und hab wirklich gedacht ich bin im falschem Film. Ein Raum voller streitender Rentner (Und nein, ich hab natürlich nichts gegen diese, die Situation war einfach nur zu komisch). Scheinbar sind diese Damen und Herren vorher schon über den Platz gelaufen und haben sich Plätze ausgesucht. Von den 9 "Parteien" vor mir....aber alle nur 3 Parzellen. Und dann geht das Gemecker los. Man hört welche Nummer der Vormann möchte und bölkt los "Den wollten wir"... Ja ich sag euch, da war was los. Es wurde diskutiert und dauerte ewig. Schnell wurde aber klar. Da wird sich um FKK Plätze gestritten. Und der FKK Bereich des Platzes ist wirklich groß und war nicht voll. So war die Anmeldung schon Abenteuerlich. Was aber eher an der hitzigen Mentalität der anderen Besucher lag. Sowas war ich von den Plätzen sonst nicht gewohnt, da war schon vorher immer klar, wer wo steht. Schön das man die Wahl hat, wenns dann aber nicht klappt muss der Urlaub ja nicht mit Streit beginnen.

Dann ging es zum Platz. Parzellengröße war gut, Stromanschluss flott gefunden usw. Alles in einem extra Hunde Bereich. Wasserstellen waren einigige in den Gängen verteilt. Auffällig war, dass es wirklich sehr leer war. Wir bauten auf und dann gingen wir los. Kurz den Platz erkunden, Sanitären Anlagen ansehen und dann zum Strand.
Die Sanitären Anlagen waren in Ordnung und sauber. Nicht die neusten die wir da hatten aber eben auch nichts zu meckern. Die neueren Anlagen habe ich mir gar nicht mehr angesehen wenn  ich ehrlich bin. Direkt daneben jeweils ein kleiner Spielplatz. Die Spielplätze waren alle nicht riesig, aber neu und sich alle recht ähnlich. Allerdings sah man den ganzen Tag kein Kind. Auch die Animation, die wirklich viel bieten wollte, war an dem Tag nicht gut besucht.
Auf dem Weg zum Strand (man sagte uns 1.5 km pro Strecke) begegnete uns ein Fußballfeld, eine zugewucherte Drachenwiese, die Zeltwiese, ein weiterer Spielplatz und ein Hundefreilauf. Dieser war nicht riesig aber ausreichend.
Der Weg zum Strand entpuppte sich aber als mehr als 3 Km pro Strecke. Wir sind ewig gelaufen und ich habe auch irgendwann die Schuhe ausgezogen. Erst kam der Wohnmobilplatz, dann Wiese, dann FKK Wiese, FKK Strand, FKK Bar, dann Hundefreier Bereich und irgendwann mal der Hundebereich.
Dieser war recht tief und nicht voll weil es mittlerweile spät war. Leider durfte man dort nicht ableinen. Ich bin weil ich (trotz das ich guter Läufer bin) irgendwie müde war vom Weg, gar nicht zum Wasser gegangen. Hab die Hunde nochmal in so einen eingezäunten Auslauf geschickt und dann sind wir zurück.

RO Turnier Issum 06.10.2018

Bevor der letzte Teil unseres Reiseberichts kommt, hier noch ein kurzer Bericht von unserem Turnierstart gestern.
Bei sonnigem Wetter startete ich mit Maren und Elma auf nach Issum zum Turnier. Anders als im März starteten wir alle in einer Klasse und mussten so nur den halben Tag dort verbringen.
Wir meldeten für alle 3 nun Klasse 1. Somit war es für Elma und Blaze das erste mal . Wir sind aber auch nur dreimal gestartet dies Jahr. Das ist relativ wenig, aber ich wollte ja nie Turniergänger werden. Aber es macht doch so Spaß und so ein Tag ist mal was anderes.
Jedenfalls wurden wir gestern auch noch mit 25 Grad belohnt.

Reisebericht Teil 3 - Landvergnügen Hof in Syke

Jetzt kommt endlich mein dritter Teil mit unserer dritten Station. Und dieses war ein echtes Highlight. Wir haben nochmals einen Stop über "Landvergnügen" eingeschoben. Diesmal in Syke bei Bremen. Dort hatten wir gleich mehrere Höfe zur Auswahl und haben uns für den Hof von Familie Büntemeyer und Lehmkuhl entschieden. Diesen findet man auf Seite 89 oder auch hier!
In einem kleinem Dorf zeigte unser Navi an einer Ecke das wir angekommen sind. An einer Einfahrt waren direkt Schilder angebracht, die den Weg für die Landvergnügen-Reisende zeigen. Das war schon mal toll. An der Haustür fanden wir dann einen sehr lieben Zettel vor. Ihr findet ihn in dem Bild mit dem Zettel und dem Fenster. Wir fühlten uns sehr Willkommen und folgten den Anweisungen die darauf zu finden waren. Ein kleines Stück am Hof entlang fanden wir dann drei ausgewiesene Stellplätze. Schon auf den ersten Blick waren wir im Wohlfühl-Kinderparadies. Direkt an unserem Stellplatz fanden wir eine Tafeln mit den Hofregeln. Diese betrafen sowohl Spielzeug als auch die Tiere. Verständlich, denn ohne Regeln geht es kaum. Kurz gelesen, Kinder eingewiesen - Türen auf - Kinder weg. Wagen eben hingestellt und dann ging ich auf Entdeckungstour. Der Mann durfte in der Zeit kurbeln und herrichten *hihi*. Unser Stellplatz war traumhaft. Mit Blick auf ein Sonnenblumenfeld. Das war schon auf den ersten Blick unser Landvergnügen-Highlight in dieser Saison. Der Stromanschluss war auch schnell gefunden und auch Mülltonnen standen bereit. Auch einen Wasserhahn um Hundenapf und Co aufzufüllen war schnell gefunden.

Ein süßer und liebevoll hergerichteter Hofladen wartet hinter dieser Tür. Rechts an der Tür schon gut sichtbar das LV Schild.
Auch einen kleinen Selbstbedienungsbereich gibt es.
Unser Willkommenszettel

RO-Turnier Uerdingen

Wir sind mal wieder auf einem Turnier gestartet und das sogar recht Erfolgreich. Ich rechne wenn ich starte immer erstmal mit gar nichts. Denn meine Hunde zeigen da ja gern mal das sie für Überraschungen gut sind.
Diesmal hat der SV Og Uerdingen in Krefeld ein Turnier ausgerichtet und so sind wir Mittags dorthin. Blaze hatte ich nochmals in den Beginnern gemeldet. Joy in Klasse 1.

Joys Lauf kam zuerst und wir hatten 15 Mitstreiter in dieser Kategorie. Der Parcour war schon gut anspruchsvoll im Vergleich zu den vorherigen. Wir wurden dann Begrüßt mit den Worten, "Ich möchte heute sehen ob ihr eure Füße im Griff habt". Somit erwarteten uns einige MSÜ´s (Mehrschildübungen). Nach der Parcourbegehung fühlte ich mich gut, die Nervösität sank. Ich hab mich vorher übrigens gefragt warum ich mir das antue. Aber egal wie nervös wir vorher waren, es war dann alles toll. Joy ist toll gelaufen. Ich hab alle Hilfen gegeben die nötig waren. Das Seminar von dem ich berichtet habe, hat mir da sehr geholfen.
Joy hat sich zweimal nicht direkt gesetzt und ich habe mein Kommando wiederholt. Das gab natürlich Punktabzüge. Am Ende aber die große Überraschung, 96 Punkte! Und die noch größere Überraschung - Platz 1. Denn über 94 Punkte kam niemand mehr. Ich habe mich so gefreut, dass kann man kaum glauben.

kleines Update

21. September 2018 | 1 Pfotenabdruck
Eigentlich ist hier der weitere Reisebericht gefragt. Aber die Fotos davon sind leider nicht entwickelt. Ich habe aber sturmfreies Wochenende und vielleicht schaffe ich ja zumindest ein paar für Teil 3.
Wir hatten dies Jahr ja auf ein besseres Jahr gehofft aber es hat nicht sollen sein und so stecken wir im totalem Chaos. Ich finde aber gerade, dank 4 Hunden in meiner Wohnung ein wenig Zeit. Und weils doch doof ist, einfach gar nichts zu berichten warum Teil 3 auf sich warten lässt, reiße ich nun doch kurz unsere letzten Wochen an.
Vorweg, die Arbeitssituation hat sich hier noch nicht wieder verbessert. Aber im Grunde ist das egal gewesen die letzten Wochen. Leider gab es direkt nach unserem Urlaub einen plötzlichen Todesfall in der Familie und dieser zog vieles nach sich. Da kämpft man nicht nur mit Kosten, Papieren, Erbdingen, die Beerdigung und anderen gruseligen Dingen in die Richtung. Nein, wir haben auch direkt eine neue Wohnung für meine Schwiegermutter besorgen müssen und sie ist nun 5 Wochen später fertig. Heute ist der Umzug zu uns auf die Straße. Also neben all dem Kram und meiner normalen Arbeit wurde tapeziert, renoviert, aussortiert, Sperrmüll geschleppt, ein Keller entrümpelt, Kisten gepackt, Möbel verkauft und heut eben der Rest. Umzug und Küchenaufbau. Das hat uns allen hier ziemlich an den Nerven gezerrt und wir fühlten uns so Platt wie noch nie. Sind aber auch sehr stolz das alles geschafft zu haben. Meine Hunde, der Garten und auch die Kinder mussten viel ertragen die letzten Wochen und ich hoffe das es nach diesem Wochenende wieder besser wird. Mein Mann fährt heut Nachmittag mit dem Herrchen von Secret auf Freizeitpark-Wohnmobiltour. Ich hab Sturmfrei und freu mich auch drauf. Filme gucken die sonst unter Verschluss stehen und so.

Aber in all dem Stress habe ich an zwei Dingen teilgenommen. Ich hatte schon vor Monaten ein Seminar gebucht welches sich den Doppelschildern beim Rally Obedience widmet. Es hat mega Spaß gemacht und obwohl jeder nur 3 Einheiten mit Hund hatte, war der Blaze am Ende müüüüdeee.
Wir haben sehr viel Theorie gemacht. Wieviele Schritte darf man zwischen den Schildern machen, wann ist es Sinnvoll eine Übung zu wiederholen (in Hinblick auf Punktabzüge beim Turnier). Denn genau das war immer mein Problem. Wenn was schief ging habe ich sonst die Komplette Einheit wiederholt, anstatt nur das Schild welches schief ging.
Hundetechnisch habe ich mich extra für Blaze entschieden. Er lässt sich einfach flott ablenken und für ihn war sowas genau richtig. Die Schilder ansich, kann er wirklich top arbeiten. Aber sobald etwas um ihn rum geschieht, ist er abgelenkt.
Ein wenig wurde dort auch experimentiert. Wir sollten 6 Schilder ohne Reden arbeiten und die nächsten 6 ohne Hände. Diese mussten in die Tasche. Wir haben festegestgestellt das es tatsächlich rum ging, ich aber doch einen Misch aus diesen Impulsen setzen muss. So klappt bei uns kein Vorsitzen ohne Hände und kein Platz aus der Bewegung ohne Stimme. Ich glaube egal was man trainiert, das Experiment ist ganz lustig.

Viel Gewusel und ratlose Gesichter
Mein Seminarhund