Und als wir so wanderten im... Neandertal

12. Juli 2020 | erschienen in: / | 2 Pfotenabdrücke

An einem langem Wochenende im Juni haben wir uns mal aufgemacht und sind im näherem Radius eine kleine Runde wandern gegangen. Mein Wunschziel wäre das nicht gewesen, da fallen mir schönere ein. Aber ich denke, diese wären zu dieser Zeit an einem Feiertagswochenende die falsche Wahl gewesen.
So erhofften wir uns eine Route gefunden zu haben, die nicht so beliebt erschien wie zB. der Drachenfels oder das Kaiser Wilhelm Denkmal. Die stehen nämlich auch noch auf unserer Liste.
Und nicht nur wegen Corona suchen wir ja etwas ruhigere Strecken und Orte, sondern auch wegen den Hunden. Ich finde das viel angenehmer als wenn es Rappelvoll ist.

Nun verschlug es uns ins Neandertal und es war so voll, dass ich die Hunde nicht einmal in den Bach lassen konnte. Die Runde war schön aber leider wirklich zu voll. Leider auch mit sehr vielen Radfahrern die einem kaum eine Chance geben auszuweichen. Da hatte man schon mit anleintem Hund kaum eine Sekunde. Da wo ich geknippst hab, war es zum Glück was leerer und auf manchen Bildern, sind die Leite extra stehen geblieben damit wir das Bild machen konnten (die auf der Holzbrücke).
Die Winkelsmühle war leider gesperrt und wir mussten die Baustelle dort umlaufen. Das fand ich sehr schade, aber gut ist dann so. Sehr schade war, dass das Ende der Route über einen Friedhof führte. Das fand ich irgendwie komisch. Ausgeschrieben war die Runde mit knapp 8,8 Kilometern. Am Ende waren es aber fast 11. Für uns machte das nun nichts. Wir waren nämlich alleine unterwegs.
Ein Wisentgehege und ein Auerochsengehege lagen noch auf unserem Weg. Die Auerochsen hab ich geknippst, vor den Wisentgehege standen zu viele Leute. Die Tiere lagen aber auch alle irgendwo in der Sonne. Aber es war schon schön zu sehen, wieviel Platz die dort haben.
Dann kam ein kleines Highlight, zumindest für uns. Wir kamen per Zufall an einem Bienenlehrgarten vorbei. Da gabs wirklich interessante Schilder und natürlich Bienenkästen. Wir haben sie uns von weitem angesehen. Ich hatte auch keine Luft das die Hunde in eine reintreten. Aber wir fanden es wirklich interessant. Ebenfalls interessant war aber, dass wir dort alleine waren. Dieser Garten grenzt an den Hauptweg der gut besucht war und es war auch ausgeschildert. Aber da hat sich niemand hineinverirrt. Nur ein junges Paar kam, als wir gingen. Aber auch die waren etwas verwundert das der Lehrreiche Teil der Strecke einfach übergangen wird.
Am Ende ist es wie bei jeder Wanderung. Man ist doch froh wieder am Auto zu sein. Ich freue mich ehrlich gesagt auch wieder auf die Zeit wo es draussen etwas leerer wird und man Ausflüge wieder mehr genießen kann.

Ich habe jetzt noch eine Woche Urlaub und es ist das erste mal, dass wir nicht weggefahren sind. Wir haben diese Woche noch ein wenig vor und die Kamera kommt auch mit. Ich hoffe aber, dass diese etwas entspannter werden. Und dann berichte ich auch mal was es so neues gibt und wir so getrieben haben.

Allgäu 2019 - Urlaubstagebuch Teil 7 - Alpspitz Nesselwang/ Wasserfallweg

Heute kommt der letzte Bericht dieser Reihe. Ich bin ja etwas traurig weil es wirklich der tollste Urlaub der letzten Jahre war. Die perfekte Mischung aus abgammeln, anstrengenden schönen Wandertouren, leckerem Essen und Erholung.

Tag 12

An unserem letzten Tag wollte ich unbedingt nochmal hoch hinaus und das ohne Seilbahn oder ähnlichem. Dabei ist auch mit Apps wie Komoot oftmals schwer abzuschätzen wie machbar das mit Hunden in dieser Größe ist. Noch dazu wollte ich eigentlich einen nicht ganz so gut besuchten Gipfel finden. Warum es aber doch gut war, dass wir sowas nicht gefunden haben erzähl ich am Ende.

Ich hab viel gegoogelt was mit zwei Hunden so machbar ist und bin auf viele Wege gestoßen wo davon abzuraten war, zB. wegen Absturzgefahr. Da ich gleich zwei an mir dran hängen hab kam das also nicht in Frage. So stieß ich auf den Wasserfallweg in Nesselwang der auf die Alpspitz in Nesselwang führt. Es gibt zwar noch andere Wege nach oben, jedoch las sich dieser sehr toll.
Vom Parkplatz aus ging es wieder sehr früh Richtung Wald, wo man direkt auf Wegweiser traf. Der ganze Wanderweg war super ausgeschildert. Wir gingen über kleine Holzbrücklein an einem Bach entlang. Das gefiel uns sehr. Ich muss dazu sagen, es war ein sehr sehr sehr warmer Tag.

Die Berichte die ich vorher gelesen hab, waren entweder was älter oder eben nicht ganz ausführlich. Denn in den Berichten stand, dass man über Holztreppen und Brücken läuft. Umso blöder mein Gesicht als wir irgendwann vor Gittern standen. Nungut, das war machbar und so ließen wir uns davon nicht aufhalten. Joy fand das wirklich doof (ich hab auch hier wieder Videoschnipsel hochgeladen) und versuchte wo es nur ging den Gittern auszuweichen. Mal ging es drunter durch den Berg so hoch, mal fand sie seitliche Trampelpfade. Ich hab mich wirklich gefragt wer die sonst wohl nutzt. Blaze hat die Gitter ganz souverän gemeistert , als wenn er nie was anderes kennengelernt hat. Wir waren Gott sei Dank allein unterwegs.
Joy ist so brav gelaufen, dass ich sie zwischendurch abgeleint hab damit sie auch drunter her konnte. Oder statt über die Brücken unten durch den Bach konnte. Sie hat das auch wirklich gut gemacht. Als die Brücken jedoch höher wurden und Joy sehr auf der Kante tänzelte, hab ich sie doch lieber wieder festgemacht. Auch konnte sie unter der wenigsten Treppen drunter durch, da hab ich auch festgemacht. So toll sie auch läuft, ich möchte meinen Hund doch lange behalten.

Zwangsruhe genießen!

3. April 2020 | erschienen in: | 4 Pfotenabdrücke

Hallo ihr Lieben,

heut auch mal ein aktuelles Update zu allem anderen hier. Was soll ich sagen, es könnte schlimmer sein, aber eben auch besser.
Ich hoffe ihr seid alle gesund und munter und noch einigermaßen bei Laune!
Wir haben hier keinen Lagerkoller, wir wissen uns Dank vieler Hobbies gut zu beschäftigen hier drin. Gut, wir dürfen ja auch raus. Aber ich hab festgestellt, egal wo ich spazieren oder laufen gehe - es ist dreimal so viel los wie sonst. Ich weiß nicht wo die Leute auf einmal herkommen. Bei uns im Park gibt es plötzlich Hunde die keiner je gesehen hat und zumindest die mussten doch sonst auch raus. Deshalb bleiben wir überwiegend brav Zuhaus. Nur einkaufen und in den Garten. Ich gehe zusätzlich laufen und mit den Hunden.
Ich hab mir Listen geschrieben mit Dingen die ich machen möchte und die schon ewig auf meiner Liste stehen. Und aktuell arbeite ich mich da so durch. Ich hab mich tatsächlich von einem Stapel Hundebüchern getrennt, Keller und Speicher aufgeräumt, der Garten ist für die Jahreszeit gut in Schuss, Gemüse auf der Fensterbank vorgezogen. Jetzt kommen die Sachen wie einen Pulli nähen aus Stoff der hier locker 2 Jahre genau dafür liegt, Pati hätte gerne eine Schürze für Hauswirtschaft , im Wohnwagen fehlen noch zwei Gardinen die ich letztes Jahr nicht mehr geschafft hab und und und.

Das schlechte, ich bin bis auf einen Vormittag Zuhause! Was das für mich mit Gewerbe heisst muss ich ja nicht sagen. Selbst Bo war nun über zwei Wochen nicht da. Aber im Vergleich zu Gewerbetreibende wo es um Existenzen geht, ist das Pille Palle.
Schlimmer ist für uns, dass meinem Mann vor zwei Tagen sein Praktikumsplatz abgesagt wurde. Das hätte in 3 Wochen begonnen, würde 6 Monate gehen und ist Pflicht um die Ausbildungsprüfung zu machen. Wir sind bisher noch ratlos. Da wir aber nichts für die Situation können, bin ich guter Dinge, dass der Ausbilder da helfen müsste. Die Absage war natürlich wegen Corona! Es kann jetzt fast nur besser werden.
Im Grunde tut mir die Zeit auch ein wenig gut, so schlimm die Situation doch ist. Aber die Maßnahmen entschleunigen doch enorm. Vielleicht geht es ja noch wem so. Ich hätte mir nie so frei genommen, sondern erst im Sommer oder Herbst. Merke aber gerade doch, wie gut das tut, mal so runter zu fahren. Meine Mädels freuen sich aber auch wenn sie irgendwann wieder zur Oma dürfen. Und ich freue mich wenn wir irgendwann wieder reisen dürfen.

Was man nicht braucht aber eben kommt wenn es unpassend ist, sind Tierarztbesuche. Unsere Tierärztin hst ihre Sprechstunde sehr eingeschränkt, ins Wartezimmer darf nur noch einer und natürlich soll man nur für wichtiges kommen. Am Donnerstag hatte Joy Blut im Urin und noch dazu gebrochen. Das war mir Grund genug mit dem Blut. Sie hat mir nämlich auf den Bürgersteig gepinkelt und so fiel es auf. Das würde sie eigentlich nie tun. Nun bekommt sie Antibiotika und alles ist bisher erstmal wieder gut. Ich hatte erst schon Panik das es die Nieren sind.
Das war es dann heut erstmal von uns.

Bleibt gesund und vorallem Zuhaus
Liebe Grüße


Allgäu 2019 - Urlaubstagebuch Teil 6

In der aktuellen Zeit ist man ja fast froh über schöne Urlaubserinnerungen. Hier folgt nun unser vorletzter Teil und dannhoffe ich das wir bald auch wieder richtig in den Urlaub dürfen und nicht nur virtuell.

Tag 10.

Der 10. Tag begann sehr früh. Wir wollten vor unserem Ausflug nach Garmisch nach zum Schloss Neuschwanstein. Ziel war die Marienbrücke, aber tadaaa, es war schon um 7.00 Uhr voll. Wir haben uns das dann geschenkt und nur unten ein paar Bilder gemacht. So schön es auch ist, den
Touri-Hotspot lassen wir dann gern aus. Und heute gibt es neben viel Natur auch ganz viel meinen Rücken zu sehen :P.

Also ging es direkt los Richtung Garmisch. Unser Ticket beinhaltete ja noch einen zweiten Berg. Die Alpspitze in Garmisch ist 2628 Meter hoch und liegt somit knapp 300 Meter unter der benachbarten Zugspitze. Obwohl wir wieder sehr früh da waren, war schon einiges los an der Alpspitzbahn. Zuviel für Blaze und so entschied ich mich für den Maulkorb, der uns Leute fern halten sollte. Zwar ist Blaze nicht bösartig, aber er reagiert mit bellen und knurren wenn man ihn anstarrt. Und genau das tun Leute einfach gern.
An der Bahn wartete schon ein anderer Hund und nach ein paar Minuten kamen noch zwei dazu. Das Personal war sehr freundlich und wies uns drauf hin, dass wir nun mit 5 Hunden in der Gondel wären. Wir entschieden uns dann auf die nächste zu warten in der Hoffnung, dass nicht noch mehr kommen.

Zum miesen Wetter, was zum kuscheln...

6. März 2020 | 1 Pfotenabdruck

Die Bilder sind schon ein paar Tage alt, jedoch möchte ich sie euch noch zeigen.
Mit meiner Freundin Maike habe ich einen Ausflug zu einer anderen Freundin und deren Mutter gemacht. Da gab es dann einiges zu schauen. Und obwohl das ja mittlerweile öffter vorkommt das ich solche Zwerge sehe, ist doch immerwieder schön.

Und diesmal bin ich auch Rassefremd unterwegs. Das sind keine roten Aussies, sondern schwarze und braune zuckersüße Flat Coated Retriever mit 5 Wochen. Retriever mag ich eh sehr gerne und somit bin ich da auch nicht ganz verkehrt.

Wir haben da den ganzen Tag verbracht. Mit viel quatschen, Cola und Kuchen und natürlich Welpen knuddeln. Abends sind wir dann mit den großen Hunden noch eine Runde gelaufen.
Wie auch bei unserer Züchterin ist Besuch da gern gesehen, vorallem von den Welpenkäufern. Und auch da wird ein enger und guter Kontakt zu den Welpenleuten gepflegt. Und auch hier gibt es viele Treffen und alle sind Willkommen. Manche verbringen auch dort ihre Urlaube oder Wochenenden. Da gab es wirklich viele Gemeinsamkeiten zu uns und unserer Züchterin. Auch hier würde ich mich sehr wohl fühlen .....aber tja, die Rasse. Maike widerrum wird irgendwann hier einem Welpen ein Heim schenken.