Kurzurlaub im Sauerland

20. Juni 2024 | erschienen in: / / / | 2 Kommentare

Ein klein wenig bin ich wohl zum Reiseblog mutiert muss ich zugeben. Aber dieser Bericht wird nicht so lang, denn im Fokus standen diesmal keine langen Wanderungen.

Den Mittwoch vor Christi-Himmelfahrt ging es für uns ins Sauerland. Genaugenommen irgendwo ins nirgendwo auf einen kleinen Naturcampingplatz. Das dieser eine Philosopohie vertritt mit der wir gut klarkamen und die wir gut finden war allerdings Zufall.

Auf diesem Platz gibt es nämlich eine eigene Wasserquelle und ein natürliches Filtersystem. Das heißt, Wassersparsam sein und keine belastenden Reiniger und so nutzen. Wir haben uns also vorher erstmal noch biologisch abbaubares Zeugs gekauft.

Angst beim Hund - Heberer/ Schumacher/ Pietschmann

14. Juni 2024 | erschienen in: | Kommentar hinterlassen

Angst beim Hund - Heberer / Schumacher / Pietschmann


2024 im Kosmos Verlag, 278 Seiten, Hardcover, 26 Euro

Klappentext:

"Angst beim Hund ist eines der dringlichsten Probleme bei Hundehaltern. Der Leidensdruck bei Hund und Mensch ist groß. Das Autorinnenteam geht in diesem Buch dem Thema auf den Grund. Was passiert im Körper, wie erkennt man Angst und reagiert richtig. Trainingsansätze für Angsthunde zeigen Wege aus der Angst."

Tag am Meer - einmal Scheveningen und zurück

30. Mai 2024 | erschienen in: / | 2 Kommentare

Tag am Meer

Kennt ihr das wenn ihr mal so richtig Meerweh habt?

Von uns aus sind es knapp 2,5 Stunden bis an die Niederländische Nordseeküste. Ab und an legen wir so einen Tag mal ein und nun sollte es mal wieder soweit sein. 

Und weil wir gern zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, haben wir meiner Schwiegermutter den Nordseebesuch zum Geburtstag geschenkt. Das war in dem Sinne ein gutes Geschenk, da mein Schwiegervater dort Seebestattet wurde. Wir waren nach der Bestattung vor 6 Jahren nur einmal mit ihr dort. Von daher gingen wir davon aus, dass das Geschenk passt. 

Wir haben morgens noch in Ruhe gefrühstückt und sind dann los. Ganz in Ruhe. Blaze haben wir unter gebracht und so fuhr nur Tonic mit. Für unsere Dela wäre das ebenfalls alles zu lang geworden (die wird dies Jahr auch 16). 

Gegen Blaze habe ich mich entschieden weil es an dem Tag gutes Wetter werden sollte und ich Abends einen Tisch in meinem Lieblingsrestaurant gebucht hatte. Hier sind Hunde gern gesehene Gäste und dementsprechend befinden sich davon viele dort. Also wusste ich nicht ob das Auto eine Option ist zum Essen gehen. Ihn dort rein mitzunehmen war jedenfalls keine. Ich weiß viele Menschen würden dann einfach nicht Essen gehen. Ich kann aber einfach gut abwägen wem ich mit welcher Aktion einen Gefallen tue. In dem Fall tue ich weder Blaze, noch mir einen Gefallen damit.

Weiterhin wusste ich ja das wir mitten in Scheveningen sein werden. Der Strandabschnitt ist hier immer sehr gut besucht. Nicht zu vergleichen mit dem im Herbst oder wo wir sonst hin fahren. Da sind zwar immer viele Hunde, aber auch viel Platz. Immerhin waren wir ja mir Blaze im Herbst erst hier und da war der Strand mit den Hunden kein Problem. Aber hier war ich wieder am abwägen ob ich Blaze damit einen Gefallen tue. Die Entscheidung war am Ende richtig, soviel kann ich sagen. Und deshalb bleibe ich dabei mich auch manchmal gegen meinen Hund zu entscheiden, wenn ich weiß das es für alle wenig Mehrwert hätte. Ich weiß für viele käme das nicht in Frage. 

Nach 2,5 Stunden Fahrt, kamen wir in Scheveningen an und parkten am Hafen. Für zwei Stunden übrigens 13,50€ !!!! Hier mussten wir allerdings hin. Hier fuhren wir damals mit dem Schiff raus. Zwischen zwei Leuchttürmen durch, raus auf die Nordsee. Da wir nun kein Boot haben, ist die Stelle die Sinn macht der Punkt der am weitesten draussen ist und zu Fuß erreichbar ist - der Leuchtturm. Dazu läuft man auf einem Weg auf einer Mauer entlang. Links und Rechts geht es recht steil runter in die See. Genaugenommen klemmt man zwischen Steinen im Wasser wenn man herunter fällt. Umso erstaunlicher, dass da viele freilaufenden Hunde drauf waren. Ich war also hier schön Glücklich keinen pöbelnden Hund dabei zu haben. 

Osterurlaub im Harz Teil 2 (HWN 148, 75 und 127)

Ich hab mich wieder dazu entschieden aufgrund der vielen Bilder, die Postings vom Harz zu splitten.
Der Sonntag begann mit einem Frühstück im Bett. Blick aus dem Fenster dabei. Der Bach plätschert neben uns her. So liebe ich Camping. Der Luxus ein Bett, feste Wände und eine Heizung zu haben reicht mir da vollkommen aus. Der Rest macht der Ort. 


Da es morgens regnete, startete der Tag was später. Es war nun Ostersonntag. Wir fuhren Richtung Braunlage. Alter Schwede war das voll hier. Das die Geschäfte aufhatten war scheinbar der Anzugspunkt. Denn Montags fuhren wir wieder durch, wieder alles voller Menschen. Dienstags fuhren wir hin und es gab einfach bis auf drei Souvenirläden nix zu sehen. Scheinbar ist nur der Wurmberg und die Aktivitäten dort das Highlight. Aber sonst würde ich nicht auf die Idee kommen irgendwem zu sagen, "fahrt nach Braunlage das ist super". 

Unser Ziel waren an dem Sonntag aber auch nicht die Geschäfte sondern eine Wanderroute zu den Hahnenkleeklippen. Zuerst kommt aber wieder etwas Harz Realität. Schon letzten Jahr war die Region um den Brocken sehr kahl und angeschlagen. Dieses Jahr war es einfach noch um ein vielfaches schlimmer. Ich kann es gar nicht beschreiben, aber man läuft zum Teil nur noch durch abgeholzte Landschaft. 

Unser erstes Ziel war eine Stempelstelle am Silberteich (HWN 148). Auf dem Weg dorthin, entstand das erste Foto. Eigentlich hat Torsten ein Foto Tonic auf dem Weg machen wollen. Es kamen aber Leute und so ging Tonic wandern und setzt sich selbst dort so hin. Ist also ein Zufallsbild eigentlich. Vom See, zu dem wir nicht runter sind da dort lauter Hunde frei liefen, ging es weiter . Ab hier fast stetig bergauf. Hier war nicht viel los und wir konnten ganz gemütlich dort hoch laufen. Aber uns begleitete fast immer ein Bach für die Hunde.

Die Stempelstelle zu den Hahnenkleeklippen (HWN 75) steht etwas weiter den Weg runter in einer kleinen Schutzhütte. Diese steuerten wir zuerst an bevor wir den Weg zur Klippe nahmen.


Osterurlaub im Harz Teil 1 - Oderteich (HWN 217)

29. April 2024 | erschienen in: / / / | 6 Kommentare
Unser Osterurlaub stand an und wir hatten zum ersten mal das komplette Jahr geplant. Unsere Züchterin sollte natürlich auch irgendwo eingeplant werden und so entschieden wir uns Ostern wieder für den Harz. 
Eine etwas andere Region sollte es diesmal sein. Und irgendwie haben wir dann nicht so ganz nach der Region sondern nach Campingplatz ausgesucht. Ein Naturcampingplatz sprach Torsten an und so buchten wir uns von Karfreitag bis zum Donnerstag darauf dort ein.
Ab Donnerstags sollte es dann zur Züchterin gehen. Und welch Zufall, es gibt Welpen - zum gucken!

Freitags ging es also früh los. Die Kinder mussten zum Bahnhof um den Opa zu besuchen und dann fuhren wir ab. Nach knapp 5,5 Stunden kamen wir dort an. Und dann passierte uns zum allerersten mal etwas, dass wir eher vom abfahren kennen. Wir fuhren uns auf dem Platz so fest, dass wir einige Anläufe und Hände brauchten bis wir auf der Parzelle waren. Wir standen dann auch nicht wie wir wollten und haben und dann sogar gegen das Vorzelt entschieden. Das fanden wir erstmal besonders für die Hunde doof. Unser Vorzelt hat denen seit es richtig zu ist eben auch mehr Bewegungsraum gegeben. 
Aber schaut mal was für ein idylischer ruhiger Platz das war, da wird es prompt Nebensache wie man steht. 




Das war am Ende aber gar nicht so schlimm, denn hier waren wir so einsam das kaum einer vor unserem Wohnwagen rumlief. Zudem war es so kalt das wir sowieso nicht im Vorzelt gesessen hätten. 
Nach dem Aufbau gab es zur Belohnung ein Stück Kuchen den ich eingepackt hatte. Dann ging es eine Runde um den Platz. Der liegt mitten im Wald mit einer Art Staubecken/See dahinter. Direkt hinter unserem Wohnwagen fließt ein kleiner Bach. Gassi gehen war hier also sehr cool. Zumal wir ja noch vor der Brut und Setzzeit da waren und wir dort gut laufen konnten. 

Abenteuertour Wambachtal von Mr.Pfade

Samstags, ich war früh wach. Aussergewöhnlich für mich. Die Sonne schien und meine Laune war trotzdem nicht die Beste. Mich hat was frustriert was ich selbst nicht so benennen konnte und so suchte ich nach Wanderrouten.
Der Deilbachsteig in Essen bot sich an oder der Baldeneysteig. Tja, ohne Auto - ohne mich in dem Fall. Die Seite der Bahn dämpfte meine Euphorie sehr flott. Da fährt nichts. Bei einem SEV stand, "nur Ausstieg"? Ja bitte aber ich muss doch da auch wieder weg! Streik war auch keiner. 
Also schaute ich weiter. Aber bei der Bahn war wohl der Wurm drin. Nach zwei Stunden Suche war ich dann richtig schlecht drauf und unzufrieden.
Mein Mann, der das schwer erträgt bot mir dann an mich wohin zu fahren. An dem Tag hatte er aber alle Hände voll zu tun. Abends sollte Besuch kommen wo er ein Menü am vorbereiten war. 
Ich suchte mir dann etwas nahes, wo ich gar nicht versucht hätte mit der Bahn hin zu kommen. 
Mr.Pfade kannte ich schon von Komoot, so ganz zufällig von irgendeiner Tour an der Ahr. Nun hatte ich entdeckt das er hier in meiner Ecke auch eine Abenteuertour hat. Die Abenteuertour Wambachtal.

Tatsächlich denke ich bei Wambach an die Nahegelegene 6-Seenplatte mit dem Wambach und dem Wambachsee. Das angrenzende Wambachtal bei Mülheim war mir eben neu. Knapp 20 Minuten trennten mich von der Tour und so ließ ich mich und Tonic dahin fahren. Nur Tonic? Ja. Wenn jemand auf diese Stimmmung anspringt dann Blaze. Ich sage euch, an einem solchem Tag hätte Blaze dort alles verbellt. Ich wollte aber eine Runde zum Kopf frei bekommen und so zog ich mit einem Hund los.

Die Strecke wird als leicht beschrieben, mit 8,5 Kilometern, keinen nennenswerten Höhenmetern. 

Der Start war an einem Angelheim. Allerdings war es dort an dem Tag wirklich voll. Wir waren uns unsicher ob es da nun gern gesehen ist, da zu parken. Aber ich wurde nur abgesetzt und so war es für uns egal. Da die Touren aber ja immer gut recherchiert sind, gehe ich davon aus, dass dieser Parkplatz auch genutzt werden darf. 

Buch: Kastration und Verhalten beim Hund - Strodtbeck / Gansloßer

11. März 2024 | erschienen in: | Kommentar hinterlassen

Kastration beim Hund - Strodtbeck / Gansloßer

4.Auflage 2021 im Müller Verlag, 160 Seiten, Hardcover, 19,95Euro

Klappentext:

"Soll ich meinen Hund kastrieren lassen? Diese Frage stellt sich irgendwann fast jeder Hundehalter und so sieht er sich konfrontiert mit einer ganzen Reihe weiterer Fragen: Was spricht für eine Kastration, was dagegen? Wann sollte der Eingriff erfolgen? Wie läuft er ab? Mit welchen Komplikationen muss gerechnet werden? Wie verändert sich der Hund? Wird er dick und faul? Sämtliche Antworten auf diese und viele weitere Fragen zu einem der unter Hundehaltern am heißesten diskutierten Themen liefern die Autoren in dieser Neuerscheinung."