Wandern im Lahntal - von Obernhof nach Laurenburg über den Goethepunkt (Lahnwanderweg 17)


Heute nehme ich euch mit auf eine Tour ins Lahntal. Sogar so wie früher, ohne Collagen sondern einfach nur Bilder. Ich hab mich ein paar Tage wieder bei meinen Eltern eingebucht und habe am nächsten Tag eine Wanderung gemacht. So ging es für mich am Vormittag von Limburg nach Obernhof an der Lahn. Mein Ziel war da auf jedenfall der Goethepunkt und den wollte ich über den sogenannten Klettersteig erreichen. Es ist aber nicht wirklich ein Klattersteig sondern eher ein mit Seilsicherung versehender Kraxelweg. 

Aber von vorn. Für mich ging es von Duisburg mit zweimal umsteigen durch bis Limburg wo ich dann abgeholt wurde. Es war ein langes Wochenende und ich war eh skeptisch wie voll der Zug so ist. Ich hab mich dann für die sparsame Variante mit einem Mehrtages-Wanderrucksack entschieden. Und der war mit Futterdosen und Co ganz schön schwer. Und für mich selbst im Grunde nur das nötigste im Gepäck. Ich hab mich vor Ort am ersten Abend dann noch mit einer Freundin zum spazieren getroffen. 

Am nächsten Tag sollte es dann für mich auf den Lahnwanderweg gehen. Genaugenommen Etappe 17 - flussaufwärts nach Balduinstein. 
Diese wird als T2 (schwer) bezeichnet und hat 19,3 Kilometer. Wie ihr der Überschrift aber entnehmen könnt, lief nicht alles nach Plan. 

In Obernhof hat mich erstmal der kleine Campingplatz mit seiner tollen Lage begrüßt und was könnt ich mir hier ein Wochenende gut vorstellen. Über die Lahnbrücke und dann hab ich mein Weg-Symbol schon gefunden und es ging ab in den Weinberg. Wer hier öffter liest, ich liebe Weinregionen obwohl ich keinen trinke. Aber die Dörfer und Weinberge haben ihren Charme. Die Aussicht da oben fand ich schonmal richtig schön. 


Buch: Gerüche erkennen & anzeigen - Matthias Mück

28. August 2026 | erschienen in: / | Kommentar hinterlassen


96 Seiten, Kosmos Verlag , erschienen 2022, 16 Euro

Offzieller Text:

Nasenarbeit ist eine tolle und artgerechte Form der Beschäftigung. Der Hundetrainer und Experte Matthias Mück zeigt, wie Hunde mithilfe des Clickers lernen, zielsicher einen bestimmten Geruchsstoff neben zahlreichen Verleitgerüchen zu finden und anzuzeigen. Viele Duftstoffe wie Fenchel, Nüsse oder Pilze sind dafür geeignet. Nach und nach wird die Dosis auf wenige Geruchsmoleküle reduziert. Korrekt aufgebaut, kann der Hund z.B. Trüffel finden oder sogar einem Allergiker Spuren von Nüssen anzeigen. Egal ob jung, alt, hibbelig oder mit Handicap – jeder Hund kann es lernen, wird davon profitieren und viel Spaß an seinem neuen Hobby haben.

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Ich möch das Buch nun nicht größer machen als es ist. Ihr erhaltet hier einen 96 Seitigen Leitfaden, als Softcover-Buch. Das Ganze ist ordentlich bebildert. Was bei den meisten Seiten auch passend ist um den Aufbau auch Bildlich nachvollziehen zu können.
Das Buch beginnt damit, wo es eingesetzt wird und für wen es sich eignet. Dann kommt ein Materialteil, der definitiv sehr hilfreich und wichtig ist und dann geht es auch schon praktisch los. 
Klicker konditionieren und schon geht es auch an die Dosen. Alles in allem geht es im Buch sehr fix vorran. Ihr könnt es ziemlich flott bis zu der Stelle lesen wo es wirklich praktisch wird. Was für mich von Vorteil war, denn ich hatte schon vor dem Buch begonnen. 
Und jetzt eben als Tip von mir. Ich glaube die passenden Webinare sind ergänzend zum Buch. Ich dachte nämlich ich bekomme es dort erklärt. In dem Webinar welches ich gebucht hab, ging es aber mehr um Fehlervermeidung. Ich muss dazu sagen, dass Webinar dazu war toll und Hilfreich. Den Aufbau selbst, brauchte ich dann aber eben eher aus dem Buch.
Das Buch geht dann in die Anzeige, Gerüche und eben die Steigerungen mit Verleitungen und verschiedenen Aufbauten weiter. Alles einfach erklärt und bebildert. Bin auf jedenfall froh es doch noch bestellt zu haben um den Aufbau sinnvoller zu gestalten. 
Inhaltlich endet es bereits auf Seite 85. Und das ist für mich für 16 Euro auch Ok. Ich glaube an dem Thema gabs da nichts weiter auszuschlachten für den Anfänger und krampfhaft noch Seiten zu füllen. Das bemängel ich oft genug. Ist hier nicht der Fall. 



Buch: Hunde lesen lernen - Maren Grote

19. Juli 2026 | erschienen in: | Kommentar hinterlassen

Kosmos-Verlag, Dezember 2022, 200 Seiten, Taschenbuch , 25 Euro 

Offizieller Text:

Was Hundehalter schon immer über das Verhalten ihres Hundes wissen wollten und bisher in keinem Buch gefunden haben – hier steht es drin! Hundetrainerin Maren Grote zeigt Hundeverhalten genau so, wie es im Alltag auftritt. Nach Alltagssituationen geordnet und anhand vieler Fotos wird das jeweilige Verhalten beschrieben und die Körpersprache erklärt. Man versteht nicht nur, was der Hund fühlt und denkt, sondern auch das Warum. Zusätzlich gibt es wertvolle Tipps, um als Hundehalter kritische Situationen besser zu steuern. Ein kompetenter Ratgeber, der Fachwissen einzigartig verständlich und praxisnah vermittelt.


Das ist ein Buch welches ich jedem Anfänger nur ans Herz legen kann. Oder eben Menschen die sich einfach noch wenig mit der genaueren Thematik zum Thema Hund befasst haben. 

Es geht um Körpersprache, Ausdrucksverhalten und allgemeinem Wissen dazu. Das Ganze mit einigen tollen Farbbildern. Die aber eben im Verhältnis zum Text wirklich passend sind. Das Buch ist in fünf große Themen gegliedert und darin eben nochmal in kleinere Themen geteilt. Die Unterteilung gefällt mir hier wirklich gut. Zudem hat es Merkkästchen und Aufzählungen. Die Bilder haben Unterschriften und Erklärungen. Die Bilder sind wie oben erwähnt, nicht zu viele und für mich auch sinnvoll gewählt. Lediglich wenn eines der Oberthemen beginnt, hat es eine Foto Doppelseite. 

Beginnend mit „Der Hund Zuhause“. Es geht um Körpersprache, was ein Hund braucht, um Hausregeln und sehr viel allgemeines. Erst danach geht es quasi mit dem Hund und den Themen draußen weiter. Dinge wie Drohverhalten, Leinenaggression und Angst werden im Kurzem besprochen. In kurz betone ich extra. Die Themen werden natürlich nur angeschnitten, denn jedes für sich kann eben Bücher füllen. Es geht quasi immer um die spannendesten Themen die in der Situation vorkommen können. Bei „ohne Leine“ wäre das natürlich Jagen oder Kämpfen. Das Verhalten wird erklärt und das im ganzen Buch jeweils leicht verständlich. Der Leser weiß am Ende trotzdem zB. den Unterschied zwischen aktiver und passiver Demut.

Das vierte Kapitel, geht grob um Sozialkontakte und das Fünfte ist dann wieder Zuhause und beendet quasi den Tag. Füttern, schlafen, allein bleiben. Es wird an wirklich so viele Themen gedacht. Diese leicht verständlich rüber gebracht. Man kann es wirklich einfach flüssig durch lesen. Und obwohl da für mich nichts neues war, hat es mich zu keiner Zeit gelangweilt. Mein Gedanke war einfach immer, dies ist ein Buch das ich jemandem schenken wollen würde, der jetzt seinen ersten Hund bekommt. 



Slowenien Tagebuch Teil 3 - Ljubljana, Slap Pericnik, Triest (Italien), Piran und Kärnten

6. Mai 2026 | erschienen in: / / | Kommentar hinterlassen
Montag, 28.Juli 2025 - Soca Trail 

An diesem Tag trennten sich die Wege der Reisegruppe. Während Torsten und Melina eine Quadtour gemacht haben. Habe ich mich auf den Soca Trail begeben. Ich war erst unschlüssig ob ich starten soll im Regen. Aber ich wollte auch nutzen das ich grad Zeit allein mit den Hunden hatte.

Der Soca Trail ist ein 25 km langer Wanderweg, der direkt an unserem Campingplatz in Bovec endete bzw. ich lief dort los. Er beginnt an der Quelle bei Trenta. Er gilt als der schönste Wanderweg der julischen Alpen. Er ist ansich leicht. Aber der Boden nicht immer leicht begehbar. Die Steine oft glatt. Aber die tolle Landschaft und der Fluß sind das Wert. Ich lief der Quelle entgegen, also leicht bergauf. Immer am Fluss entlang, hier und da über Hängebrücken, an Schluchten vorbei und auch ein Stück durch abseits gelegene Wiesen. Für mich war nach 13 Kilometern Schluss, denn dann endete meine Zeit und die anderen sammelten mich ein nach der Quadtour. Eigentlich wäre ich ihn aber noch gern zuende gelaufen. Ich war auf jedenfall wirklich sehr schnell unterwegs. Muss aber sagen, ich war ohne Rucksack und Getränke unterwegs. Mir war ja klar, dass ich nur ca 2 Stunden habe und so habe ich auf Gewicht verzichtet.


Und jetzt noch kurz zu den anderen. Die haben schon vor dem Urlaub die Tour gebucht und sind mit Quads nicht nur durch das Tal gefahren, sondern auch ein Stück den Kanin hoch. Den beiden hat die Tour richtig gut gefallen und sie fanden auch die Infos von dem Guide gut. Meine Streckenlänge richtete sich also ein wenig danach wie lang die beiden brauchten. 

Buch: Hallo, ich rede mit dir! - Katrin Scholz

15. April 2026 | erschienen in: | Kommentar hinterlassen

Kosmos-Verlag, April. 2026, 207 Seiten, Hardcover, 25 Euro 

Offizieller Text:

"Hunde wollen sich an ihrem Menschen orientieren, brauchen jemanden an ihrer Seite, dem sie vertrauen können und der sie führt. Katrin Scholz - Hundetrainerin und Verhaltensbeobachterin - lebt mit über 30 Hunden zusammen, ihre eigenen und Hunde aus dem Tierschutz. Sie alle leben mit engem Familienanschluss im Haus und dürfen täglich raus in die Natur - auch in den Freilauf. Durch das enge Verhältnis und intensive Beobachten der Hunde hat Katrin ihr eigenes Führungskonzept entwickelt und möchte dieses mit anderen Hundemenschen teilen. Sie zeigt, wie Hunde miteinander umgehen, welche Dominanzgesten eingesetzt werden und wie Führungsanspruch gefordert und auch wieder abgegeben wird. Ihr Konzept kann sowohl in der Einzelhundehaltung als auch in der Hundegruppe angewendet werden. Erstmals kann man an dem großen Erfahrungsschatz der "Hundeforscherin" teilhaben, ihr über die Schulter blicken und eine neue Sicht auf seinen eigenen Hund gewinnen."

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Ich bin wirklich sehr hin und her gerissen über dieses Buch. Ich kenne natürlich Katrins Account und ihre Videos. Ich bewunder das auch. Aber ich bin keiner dieser Klassischen Anhänger. Ich bin durchaus auch skeptisch und war es auch als ich das erste mal das Inhaltsverzeichnis lesen konnte. Da war schon 2839 mal das Wort Führung zu lesen und ich finde das oft schwierig. Ich habe mich trotzdem sehr auf dieses Buch gefreut und war auch recht enttäuscht das sich das Erscheinungsdatum verschoben hat.

Slowenien Reisetagebuch Teil 2 - Slap Kozjak , Bovec, Slap Boka, Lago del Predil & Orrido dello Slizza (Italien), Sunik Wasserhain

20. März 2026 | Kommentar hinterlassen

Donnerstag, 24.Juli 2025 - Napoleon Brücke & Kozjak Wasserfall

Regen, Regen und Regen. Und ich nutzte den um unser Reisetagebuch weiter zu schreiben, welches wir noch in Buchform bei haben. Ich war also mit basteln beschäftigt. Um 11 Uhr rief schon die Werkstatt an, dass unser Auto fertig sei. Torsten holte das Auto und ich gammelte weiter im Regen. Es regnete bis Nachmittags wie irre durch und hörte dann auf. Aber so ganz fürn Eimer sollte der Tag dann nicht sein und so fuhren wir eben am späten Nachmittag nochmal Richtung Kobarid. Hier machten wir kurz halt an der Napoleonsbrücke. Extra besucht hätten wir sie nicht. Beim ersten Besuch in Kobarid war die Brücke richtig voll und wir konnten das nicht ganz nachvollziehen warum. Diesmal war hier nichts los und wir haben uns sie dann doch mal angesehen. Die Brücke ansich ist nicht so besonders. Ich finde die Landschafts darunter viel beeindruckender. Ihr sehr aber sicher auf den Bildern was ich meine.

Von hier ging es nun nochmal Richtung Kozjak Wasserfall. Das war der, wo wir letzte mal nicht parken konnten. Und siehe da, der Parkplatz war sogut wie leer. Von hier trennt einen noch ein 30 Minütiger Fußmarsch vom Ziel.

Slowenien Reisetagebuch Teil 1 - Soca Tal, Vršič-Pass, Jasna See, Zelenci , Naturreservat und die Größen Soca Tröge

1. März 2026 | Kommentar hinterlassen

Freitag, 18 Juli 2025 / Samstag 19.Juli 2025 - Anreise

Unsere bisher längste Reise startete am späten Nachmittag Richtung Slowenien. Eine Übernachtung war geplant und unser Ziel war das vorher rausgesuchte Industriegebiet hinter München. Das hatte Torsten vorher bei Maps rausgesucht und tatsächlich, da war Platz, es war super ruhig und wir lagen so um 1 Uhr in unserem Bett. Früh um 6 ging es weiter Richtung Österreich, da wurden wir dann mit Maut und Vignette konfrontiert. Für Osterreich und Slowenien haben wir die Vignette vorher online gekauft. Für die Maut hatten wir uns online registriert. Wir hatten aber gelesen das es mit einem Wohnwagen nicht geht. Als wir dann aber an der Mautstation standen, war alles schon erledigt. Das hat Torsten nur erst nicht verstanden. Nachdem wir nämlich fast in der falschen Schlange standen mit dem Anhänger, hat uns die Dame dann mit Händen und lauter Stimme mitgeteilt, dass wir fahren können. Torsten sagte dann, dass er sie nicht so wirklich verstanden hat. Wodrauf ich sagte, dass es wohl an unserem bellendem Hund lag. Der bellte nämlich immer wenn Menschen im Auto mit uns sprachen. In dem Moment hat Torsten das aber so ausgeblendet, dass er gar nicht registriert hat warum er die Dame nicht verstand. Ich hab es ihm dann auf Video abgespielt. 

Vor der Italienischen Mautstation gabs dann ne Runde Stau. Jetzt zur Route ansich. Wir haben natürlich vorher gelesen welche Route man so fahren kann mit einem 7 Meter Anhänger und auch mit Freunden gesprochen. Und die gängige Antwort war, dass man uns nicht empfiehlt mit dem Wohnwagen über den Predilpass zu fahren. Und wir sind am Ende froh das wir darauf gehört haben. Unser Weg führte also über Undine/Italien und wir würden das auch immer wieder so machen, auch wenn es ein guter Umweg ist. Wir sind den Pass auch mehrfach im Urlaub gefahren und haben uns zurück wieder für den Umweg entschieden. Unser Nachbar auf dem Campingplatz fing zwar kurz an das echte Männer den fahren, so wie er. Er erzählte aber auch das er da Probleme mit den Bremsen hatte und halten musste. Also nix echte Männer - eher echte Volldeppen. 

Gegen 14 Uhr erreichten wir dann in Slowenien unseren Campingplatz. Gesehen hatten wir da noch nicht viel. Aber wir fuhren kurz vor Ankunft durch ein Feld und durch Berge und da sollte dann unser Campingplatz liegen. Und da lag er auch, unten in einem Tal. Wunderbar wie ein keines Idyll. 
Und dann ging es los. Aufbauen, einkaufen, ne Pizzeria gesucht und noch eine kleine Runde um den Platz gehen. Für mehr reichte unsere Energie nicht. Es war aber auch mega schwül und heiß. Und wir begannen dann auch den Urlaub mit ordentlich Gewitter. Die Runde um den Platz war aber direkt so WOW. Wir haben auf dem Weg zur Pizzeria auch an einer Stelle angehalten wo ein komplett ausgetrocknetes Flußbett war. Auch dieses werden wir nochmal besuchen.