Hallo 2024 !
We Ahr open - Urlaub im Ahrtal? Mein Fazit 2 Jahre nach der Flutkatastrophe
We ahr open - Noch lange nicht fertig. Aber offen und froh über deinen Besuch.
Aus Sicht des Ahrtals
Zuerst einmal. JA, das Ahrtal braucht die Touristen und ich gönne ihnen jeden einzelnen. Die verbliebenen Gastronomen, Hoteliere, Winzer oder Geschäftsinhaber oder die die wieder offen haben, brauchen Gäste um existieren zu können. Es bringt ja nichts, wenn man mit Mühe und Not wieder öffnen kann und es kommt dann keiner. Und das versucht man vorallem mit Aktionen. Natürlich gabs hier immer Programm. Aber nun nochmal mehr, mehr beworben, mehr social Media. Vielleicht erklärt dies den neuen niedrigeren Altersdurchschnitt den ich diesmal so sah.
So freut man sich natürlich wenn dort etwas los ist. Merkt aber eben auch, dass nicht mehr soviel los ist, ausserhalb von solchen Aktionen. Es war trotz Werbung und Co nichtmals im Ansatz so voll wie bei meinem letzten Besuch (am Christi Himmelfahrtswochenende) vor der Flut an einem normalem Wochenende. Bis sich das alles fängt wird es Jahre dauern und da kann man nur hoffen, dass viele überleben. Oft wird einfach improvisiert. In Dernau zb. standen an der Ahr Buden mit einem kleinem aufgeschüttetem Strand, Verkaufswagen hier und da als Weinverkauf einfach auf Ecken gestellt. Statt in schöne Weinkeller kauft man den Wein im Lager, Gastronome weichen auf Imbissanhänger aus. Wenn dann wie in Dernau noch gute Musik läuft, wird es auch voller. Aber wie erwähnt, es war sehr junges Publikum. Das Publikum das ich beim AhrWeinWalk sah, war auch relativ jung. Wurde ich ja früher eher belächelt hier zwischen Rentnern zu wandern. Und die waren auch die Mehrzahl auf den Weinfesten früher. Diesmal aber, traf ich wenig ältere Leute. Meist waren diese dann auch Einheimisch.
Nachfolgend kommt nun eine kleine Fotostrecke aus Ahrweiler. Hier hat sich sehr viel getan.
Auf dem zentralem Marktplatz in Ahrweiler ist viel passiert. Hier ist wieder mehr los, vieles schön. Von diesem gehen folgende Gassen aus die wieder schön aussehen. Aber noch sehr gezeichnet sind. |
Belebtere Gassen mit Gastro und Straßen mit Baustellen wechseln sich ab |
Wunderhübsche Häuser. Aber wenn man hinsieht, die Läden sind alle noch mit Brettern zugemacht. |
Leere Lokale, leere Gassen, Fachwerk, Baustelle |
Jahresrückblick 2019
Januar bis Juni...
im Januar war ich als Blogger zur Doglive in Münster eingeladen. Dort war ich erst beim Bloggerrundgang und am nächsten Tag auf der Messe und der Gala.
In unserem Haus zog der kleine Crumble ein, der nun ebenfalls mit in meinen Gassi Trupp gehört.
Ich hab dieses Jahr natürlich auch wieder ein paar Katzen zum Betreuen gehabt und auch sonst wieder viele liebe Kunden dabei. So gab es von meinen Hundemenschen auch wieder einige kleine Osterhasen oder andere Aufmerksamkeiten.
Mein Mann hat seine Umschulung gestartet und ich hab mir vorgenommen nicht immer Ja zu sagen wenn jemand mal kurzfristig was will. Und das auch noch eingehalten. Der Stress von 2018 sollte sicht nicht in dem Ausmaß wiederholen.
Im Februar zog dann Dela bei uns ein und es hat von vorne rein gut geklappt und es blieb auch die ganzen Wochen so.
Bei Blaze Züchterin Nicole gabs das erste Treffen und dort gab es neben den Schafen auch ein paar Welpis zum kuscheln.
Dann bin ich wieder Rally Obedience Prüfungen gelaufen. Alle relativ Erfolgreich,oft platziert und es waren immer schöne aber lange Tage.
Meine Freundin hat sich zu einem Firmenlauf bequatschen lassen und ich hab mit ihr trainiert. Ab da ging ich wieder regelmäßig laufen.
Hundesitteralltag...meine Fragen Top 3: Nehmen die nicht zuviel Platz weg?
Zugegeben, natürlich sind drei oder vier Hunde für den Normal-Menschen ohne oder mit kleiner Hundemacke schon eine ordentliche Hausnummer. Ab dem dritten hat man eigentlich einen Vollknall. Und mancher kann sich mit seinen Kommentaren nicht zurück halten. Ich mein das auch nicht böse, es amüsiert mich aber.
So bin ich total gewohnt mir im vorbeigehen Sprüche anzuhören, ohne das der jenige irgendein Hintergrundwissen hat, ob das überhaupt meine Hunde sind. Ich muss zugeben, diese Gruppe sind meist Damen und ich bin oft amüsiert über solche Kommentare. So kamen mir letztens als ich gegenüber von unserem Haus in den Park bog, zwei Damen entgegen die sich unterhielten. Sie unterbrachen ihr lautes Gespräch für leises Getuschel (laut genug für mich) "Die wohnt in der 6 , die muss doch allein nen Zimmer für die Hunde haben und ne Putzfrau". Nöö, hab ich nicht - alle Betten passen ins Wohnzimmer - dacht ich mir und ging vorrüber. Und das passiert häufig wenn ich mit drei oder gar vier Hunden unterwegs bin. Von der Realität meines Hundealltags haben sie eigentlich keine Ahnung. Oder kennt ihr Hunde, die brav im Hundezimmer liegen während ihr auf der Couch lümmelt? Ich nicht. Selten hält sich ein Hund mal woanders auf. Was nicht heißt das ich permanente Schatten hinter mir habe. Den Schatten hab ich vermutlich auch so.
Wenn wir unterwegs sind, auf andere Leute treffen zB auf Hochzeiten. Und es kommt das Thema auf was ich so mache, wieviele Hunde wir haben usw. dann ist die Platz- und Nervenfrage die Interessanteste. Eigentlich fragt sich niemand ob man damit gut Gassi gehen kann oder ob die gut erzogen sind. Der Stempel geht eigentlich immer in die Richtung, dass es Chaos sein muss, man selbst kaum noch Platz hat und das ganze gepaart mit Dreck. Weil Hunde ja immer rumwuseln muss man ja kaum noch einen Schritt normal gehen können ohne gleich zu stolpern. Wenn wir dann Antworten, dass die Hunde die meiste Zeit wenn wir Zuhause sind liegen und schlafen, schauen wir in ungläubige Gesichter. Ich weiß nicht ob diese Leute nur Hunde kennen die drin Ramba Zamba veranstalten. Hier ist das meist nicht so der Fall. Dafür sind wir eben sehr viel draußen. Und da dürfen die Hunde auch rumtollen nach Lust und Laune, aber wenn wir rein kommen, ist nach 5 Minuten Ruhe. Nicht weil wir das wollen. Das ist einfach so und ich denke wir strahlen das aus, dass ab jetzt wieder runter fahren angesagt ist. Ich denke wenn man Ruhe ausstrahlt überträgt es sich. Strahle ich Hektik aus, eben auch. Klar wird hier drin auch mal gespielt. Aber im angemessenem Rahmen.
Noch dazu lasse ich jeden Hund hier seinen Wohlfühlplatz finden. Für viele ist das hier tatsächlich unter unserm Tisch oder vor dem Sofa. Fühlt der Hund sich an einem Platz wohl, wird er sich dort zum ruhen niederlassen und weniger umherirren als wenn ich feste Plätze vorgebe wo der Hund vielleicht nicht sein mag. Blaze liegt zB. stundenlang schlafend auf der Fensterbank auf einem Katzenbrett. Dazu kann es mehrere Gründe geben. A - Er möchte Platzsparen (nehmt mich hier bitte nicht zu ernst) B - Es ist bequem auf dem Plüschbrett und hat noch dazu Aussicht und Heizungswärme und C - Es ist angrenzend an unser Sofa, auf dem ich mich natürlich viel und gern aufhalte. Womit ich wieder beim Thema Menschennähe lande. Die Kudden werden hier eher selten aufgesucht. Aber ich kann euch sagen. Selbst bei 4 Hunden, müsste hier niemand auf dem Boden liegen. Schlafplätze in Form von Hundebetten sind genug angeboten. Aber ihr kennt das sicher wenn Tiere sich ihren Platz suchen.
Das Tiere ein gewisses Maß an Dreck mitbringen steht außer Frage.Dagegen gibts aber tolle moderne Hilfsmittel :D
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Der Bereich ist ihr Liebster. An meinem Schreibtisch, neben meinem Sofa. Da sind sich Hund und Katz sehr einig. Dies ist ihr Ort wo in Frieden zusammen geruht wird :D. |
Es gibt nicht den Hund der auf etwas passt. Es gibt Hunde die Rassebedingt eben Platz brauchen da sie groß sind oder da sie zB wirklich lieber draußen schlafen. Ich denke da zB an Huskys oder wirkliche Hofhunde. Die mit dem Bewachen eines Grundstückes glücklich sind. Das ist aber ein Stück weit Charaktersache. Es gibt Huskys die ohne Zugarbeit glücklich sind, oder Laufhunde wie Dalmatiner die genausoviel laufen wie der Dackel von nebenan und damit zufrieden sind. Also augenscheinlich. Joy hat ja auch keine Schafe obwohl die Hütehunde das in manch einem Kopf ja brauchen um niemandem in die Waden zu zwicken. Tut Joy nicht - andere vielleicht schon. Und schon wird so ein Hund zur Zucht oder Charaktersache. Man kann den Hunden nur vor den Kopf schauen, aber das betrifft uns alle.
Natürlich wäre 5 Etage in der City wo kein Grashalm das Licht erblickt nicht sonderlich produktiv. Aber so wohne ich hier in meinem Randgebiet nicht und dementsprechend auch nicht die, die mich fragen. Da geht es eben rein um die Quadratmeter. Ob sich ein Hund dadrin wohl fühlt kommt dementsprechend immer auf den Menschen an. Da muss man sich fragen wo sich das Leben abspielt. Ausgiebig in der Wohnung würde ich sagen, mehr Platz macht Sinn. Ist man aber ein Draußen-Mensch wird sich das Gespann darin eher zum "ausruhen" aufhalten. Und ausruhen braucht eben nicht viel Platz.
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Auch hier....sie liegen hier, weil ich oben drauf liege. Die 400qm Fläche um sie rum, spielt keine Rolle wenn ich selbst im Ruhezustand bin. |
So bekommen vermutlich alle Hunde ihr Futter, Wasser und Zuwendung. Der Hund aus der Wohnung oder dem Reihenhaus, der dreimal am Tag in Park, an den Rhein, Hundeplatz oder sonst wohin raus kommt könnte davon eben mehr Provitieren und sein Bedürfniss befriedigt haben (Sozialkontakt zB. ) als ein Hund der sich ausschließlich auf einem große, Grundstück aufhält. Und trotzdem kenne ich Fälle wo man eben nur um den Block läuft bei großer Wohnung, oder eben der Hund 9 Stunden im Garten tollt und noch 3 weitere auf dem Hundeplatz bespaßt wird. Was man davon für gut oder schlecht befindet, muss jeder selbst wissen. Deshalb kann ich diese Frage nach dem Platzbedürfniss auch nie klar beantworten. Ich kann immer nur für mich sprechen.
Man sollte sein eigenes Denken eben nicht auf alle Hunde pauschalisieren. Und deshalb sprech ich immer wieder für mich wenn ich sowas gefragt werde. Meinen Schnarchnasen hier, kommt es scheinbar nicht auf den Platz an den sie rundrum haben, sondern auf die Erlebnisse draussen und dass wir Menschen bei ihnen sind. Ich glaube das ist der Schlüssel zum Glück meiner Hunde. Euer Schlüssel kann da natürlich anders aussehen. Und wenn ich dann sehe, wie friedlich hier geschlummert wird - kann es nicht verkehrt sein wie es läuft. Und es würde auch bei 300 qm nicht anders sein, als das zwischen Sofa und Schreibtisch alles belegt ist. Für mich sind das einfach ausgeglichene Hunde. Denn ausgewachsene Hund sagt man bruachen ca.20 Ruhestunden am Tag. Da bleibt ja in meinem Tag gar nicht mehr soviel Zeit zum "Platz verbrauchen".
Kennt ihr diese Hunde-Platz-Wohnung-Haus-Garten Diskussion auch?
Vor meinem Bett. Das passiert wenn ich mich mal drauflege. |

Hundesitteralltag...meine Fragen Top 3: Warum ich keine Großgruppen betreue...
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Und weil ich oft noch mehr gefragt werde, was meinen Job betrifft wird dies eine kleine Reihe.
Es gibt tolle (wirklich gute, rücksichtsvolle und sich ständig weiterbildende) Dogwalker, die in Videos und anhand von Kundenerfahrungen zeigen, dass man größere Gruppen gut betreuen kann. Sowohl welche, die mit 14 Hunden durch die Wälder streifen, als auch die, die 30 Hunde auf einem Gelände haben. Jedoch hängen solche Dinge wirklich von vielen Faktoren ab, die ich nicht erfüllen kann.
Die Dogwalker die ich kenne die mit wirklich vielen Hunden unterwegs sind, haben oft große ruhige Wald oder Feldgebiete zur Verfügung in denen sie Hunden Auslauf geben können. Haben sie halbwegs schwierige Hunde dabei, kann man dies noch gut per Maulkorb händeln weil man sich ausweichen kann. Jedoch ist nicht jeder in der Lage die Hunde immer so zu lesen und beobachten um Konflikte vorweg zu sehen. Vorallem nicht wenn viele Hunde quer durcheinander laufen. Dazu kommt das diese Gebiete oft nicht stark von anderen Hundehaltern frequentiert werden. Denn wer will sagen das man 14 Hunde zu 100 Prozent unter Kontrolle halten kann. Selbst zu zweit oder dritt nicht wenn man mal ehrlich ist. Wenn wir zu zweit mit 6 oder 7 Hunden unterwegs sind. Lässt sich da schon eine Gewisse Gruppendynamik erkennen. Wenn ich natürlich wo bin, wo man damit keinem in die Quere kommt ist diese auch das kleinere Übel solang es in der Gruppe keine Konflikte gibt. Bin ich aber wo, wo mir ggf ein unangeleinter Hund in die Gruppe rennt und dann wegrennt, sieht die Sache anders aus. Selbst der liebste Hund kann aus diesem ein Hetzspiel entwickeln lassen, vorallem wenn die andern ggf. noch mitrennen. Das sind Situationen die niemand möchte.
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Viele Lieblinge auf einen Haufen |
Unsere Abrechnung 2017
Gut unser 2017 ist unbezahlbar gewesen. Aber inspiriert von Genki habe ich dieses Jahr auch fleißig Zahlen gesammelt und war ebenfalls überrascht. Wobei ich nicht sooo negativ überrascht war und die Summe für mich total in Ordnung ist. Allerdings darf man das nicht auf den Monat herabrechnen. Die geraden Summen kommen übrigens durch die Messekäufe zustande an denen die Summen meist glatt sind.
Hier also mal meine Auflistung der Hundekosten 2017.
Mein größter Posten ist Fleisch mit Zusätzen. Wobei ich sagen muss das ich einmal eine große Tasche voll Zusätze geschenkt bekam weil der Hund einer Freundin gestorben ist.
Also bis auf einen kleinen Teil für Selbstgekauftes liegt unsere Ausgabe für Fleisch bei 606,70 €
Bei Leckerchen haue ich Verhältnismäßig auf die Kacke. Obwohl ich diese wirklich in großen Mengen auf der Messe zu wirklich guten Preisen kaufe lande ich immernoch bei 128,52 €
Kauartikel gibt es eigentlich nicht selten, aber auch nicht täglich. Da hab ich eine Große Bestellung gemacht die ich auf der Messe mit 62 € bezahlt hab. Ab und an gibt es aber auch Kaukram von den Kunden geschenkt.
Trainingszubehör kaufe ich sehr gerne und scheinbar viel. Dazu zählen Materialkosten für die Cavalettistangen, Futterautomat, neuer Futterbeutel, Klicker usw. zu. Für unseren Trainingsspaß hab ich so 159.96 bezahlt.
Steuern.....muss halt leider. Aber sie regen mich sehr auf, denn meine Stadt tut wie viele andere dafür nix. Und eigentlich find ich auch frech das ich für Joy mehr bezahle wegen Blaze. Gut die Stadt holt sich 336 € bei mir ab.
Seminargebühren hatte ich dies Jahr nur 25 €
Tierarzt ist tatsächlich in Hinsicht auf die letzten 7 Jahre eher eine Ausnahme. Denn die Summe kam nur durch die Augenuntersuchung und einer Impfung und Flohmittel zustande. Bisher hatten wir immer nur Impfkosten. Dies Jahr lande ich dann bei 397,56 €(so mancher schmunzelt über die Summe weils eigentlich nicht viel ist für "Hund" wo es gern mal weit höher geht)
Leinen/Geschirr gabs für Blaze neu. Und weil ich es gern gleichlang hab. Für Joy direkt ne neue Leine mit. Sowie einen zweiten Anbindeflock für den Boden 86 €
Spielzeug .....achtung da hab ich mich dieses Jahr echt verausgabt 7 !!!€
Turniergebühen lag für 4 mal starten bei 60 €
Box mit Matte für Blaze um auf Seminar und Co zu gehen hab ich gebraucht für 40 €
Maulkorb....puh wozu zähl ich das. Es steht für sich. 17€ damit in der Bahn keiner meckern kann
Trainingsgebühren sind auch im Rahmen. Ich habe eine 10er Karte, sowie danach die Jahresgebühr entrichtet und den teuren Agility Kurs für Blaze. Zusammen machte das dies Jahr glatte 360€
Versicherung liegt da Blaze im ersten Jahr frei ist noch bei 46.90€.
Und nun der letzte Posten den ich tatsächlich vergessen hätte. Denn ich habe sowohl im Urlaub als auch bei Nicole im Hotel ja Tagesgebüren für den Hund bezahlt. Macht nochmal knapp 66 € auf den Ticker.
Das ganze macht dann am Ende 2398,64 € Gesamtausgaben für beide Hunde. Oder auch 199,88 pro Monat für beide. Was ich natürlich so nicht Ausgebe. In meinem Kopf habe ich zweimal im Jahr Messe wo ich mehr für Kaukram und Co ausgebe und sonst kauf ich halt nur Futter und zahl Steuern *hust* Denkfehler. Wenn ich aber die reinen Futterkosten ohne den freiwilligen Kram betrachte bin ich zufrieden. Ich fands einfach auch mal interessant das zu sehen und ich denke ich schaue mal wie es sich 2018 entwickelt.
Nachdem ich dies hier geschrieben hab, hab ich meine Mann dann die Liste gebeichtet. Hopla....na was man sich da anhören kann. Von "davon mach ich dreimal Urlaub" über "dann kann ich ja nun auch jeden Monat....".Ich sag euch, es war lustig und ich darf diesen Monat sogar trotzdem zur Messe fahrn :P.

Manchmal hab ich Frust und Freud - Themenschubladen
Nun hatten wir das ganze Jahr eine regelrechte Pechsträhne in jeder Hinsicht. Dinge die kaputte gehen und die Ersparnisse "klauen", kranke Tiere, kleine Unfälle, ein Kind welches aus der Norm fällt schultechnisch und zu guter letzt habe ich Bo dieses Jahr das dritte mal verletzt abgegeben. Er kommt 4 Jahre....3 Jahre war nix und dies Jahr hau ich richtig rein. Also natürlich nicht ich, im Grunde kann ich dafür tatsächlich nichts. Aber doof ist es trotzdem. Erst die Pfote weil er sich irgendwie was ins Bein gerammt hat , dann die Bisswunde und jetzt ne ganze Kralle rausgerissen beim toben auf der Wiese. Läuft bei uns.
In Sachen Arbeit hab ich aber was geändert da ich relativ frustriert war eine Zeit lang. Ich hatte zu viele Jobs, ich bin meinen Hobbys nur noch selten nachgekommen und mein Haushalt hing hinterher. Das entspricht nicht mir und meiner Ordnung und so kommt es zu innerer Unzufriedenheit. Noch dazu nervt uns die Wohnsituation. Wir kämpfen da um einen Traum der sehr weit weg ist.
An dem Zeitding habe ich was geändert. Ich habe gleich zwei feste Jobs abgegeben zum 1.11. Heisst 2 freie Tage für mich, wo ich aber trotzdem Hunde annehme und wo dafür andere Termine mit den Kids dazukamen. Auch wenn es nur immer 3 bis 4 Stunden Arbeit plus die Gassihunde waren (wo manchmal allein 10 Gassi-Stunden Prinz in einer Woche bei sind), ich brauchte für die Kids eine Oma. Das betteln nach "kannst du mal" nervt mich und das möcht ich dauerhaft nicht. Zum Teil ging selbst das Essen schief im Tagesplan. Ich ziehe meinen Hut vor Muttis mit Vollzeitjobs. Wirklich. Aber ich kriege das nicht hin, nicht allein. Aber ich weiss das und ich weiss auch das zwei Jobs hinwerfen zu können absoluter Luxus ist den ich mir da leisten kann dank meines Mannes. Eben weil ich diese vielen vielen Jobs aber auch nur habe um uns Sonderdinge zu leisten. Ich kann nicht "nein" sagen und hab meine Pyramide immer weiter nach oben aufgebaut. Und das sollt ich langsam lernen. Auch wenn ich es nicht so ganz gut fand von mir weil ich es könnte, einmal hab ich nein gesagt. Die neue Klasse von Melina brauchte natürlich einen Elternrat. Und nach 7 Jahren Elternratsvorsitz im Kindergarten bin ich diesmal hart geblieben und habe mich nicht aufstellen lassen obwohl niemand anders wollte.
Die ersten freien Freitage habe ich wieder genutzt. Letzte Woche war ich zB. endlich mit meiner Freundin wieder eine große Runde mit den Hunden. Das haben wir tatsächlich seit Monaten nicht mehr gemacht und da hat mich auch die Kamera begleitet.

Training mit Wohlfühlatmosphäre? Wer die Wahl hat, hat die Qual.
Doch oft ist das Angebot groß und man ist schnell überfordert.
Tolle Bilder auf hübschen Internetseiten, Ausbildungen, tolle Plätze, mega große Angebote, Hallen, Erfolge, Kundenmeinungen oder eben das ganze Gegenteil von allem. Quasi tolle Trainer mit super Ausbildund auf einem miesem Platz. Oder Trainer ohne jegliche Aus- oder Fortbildung in tollen Hallen.
Ich finde das sehr überfordernd und jeder entscheidet für sich immer was einem wichtig ist. Bei vielen Leuten die Anti Hundeplatz sind, kommt meist eine schlechte Erfahrung heraus. Oft aber, ohne versucht zu haben noch eine andere Erfahrung zu sammeln. Und daraus hinaus kommt dann ein Hundeschulen sind alle schlecht. Ich für meinen Teil weiß zum Beispiel genau was ich will. Ich will gerne hingehen und spaß haben. Dabei ist mir die Beschaffenheit des Platzes relativ egal, solange ich anständig trainieren kann. Für mich macht die Gesamtatmosphäre eben ein großer Teil aus. Wenn ich dort spaß am Training habe und Zeit mit lieben Leuten verbringe, kann ich vieles ausblenden. Ich bin ja auch mit meinem Hund in keiner Situation wo ich hingehen MUSS. Es ist für uns Beschäftigung und mein Hobby. Wenn dort immer nur eine Art Zickenkrieg oder doofer Ton herscht, hätte ich irgendwann keinen Spaß mehr dran auch wenn das Training gut wär.
Die Dame und die Taschenwaffe...über mein Pfefferspray-Erlebnis
So, oder so ähnlich, muss sich eine Dame in unserer entfernteren Gegend gefühlt haben. Ich berichte euch heute von dieser, bzw von meiner letzten Begegnung mit dieser und hab echt überlegt wie ich die Begegnung nicht zu Emotional angehe. Gelingt mir auch nach Tagen nicht so recht.
Ein junger fröhlicher Labrador rennt durch den Park und trifft auf eine ängstliche Frau mit Hund. In seinem Übermut rennt er hin und handelt sich dicken Ärger ein. Eigentlich hat er keine bösen Absichten, er wurde nur falsch gedeutet. Es dauert nur wenige Sekunden und dieser Hund, sowie der kleine Malteser wälzen sich wild auf dem Boden. Der Labbi jault, robbt mit dem Kopf wie wild über die Wiese, wischt hektisch mit den Pfoten am Kopf rum. Der kleine weiße Hund zeigt änliches aber nicht so doll. Die Frau hat ein Pfefferspray gezückt und eben nicht nur den vermeindlichen Angreifer getroffen, sondern auch ihren Hund. Das ist die Gefahr die man ausblendet wenn man solche Dinge verwendet. Fakt ist, letzten Endes wurden hier zwei Hunde in eine unerträgliche Situation gebracht die es beide nicht verdient hatten.
Nun kann man sagen, warum er denn nicht angeleint ist wenn er nicht hört. Aber wenn wir ehrlich sind waren vermutlich die meisten mal in der Situation das der Hund nicht hört. Blaze hört zur Zeit super ohne Leine....aber ich schwöre euch, es wird der Tag kommen wo er den Schalk im Nacken hat und er wird mir nicht vorher sagen wann er nicht hören wird. Und dann ist er vermutlich der rennende Hund, der nur einen anderen Hund begrüßen will.
Andererseits muss man halt wissen, dass ein Hund der bellt und spielen will eben kein böser Hund ist, der es verdient hat so bestraft zu werden. Es fehlt da an Wissen über das Hündische Ausdrucksverhalten- Die Frau die ein ganzes Stück vor mir lief hat immer angst. Der Hund wird regelmäßig an der Leine hochgezogen. Teils durch die Luft gewirbelt. Das ganze nur aus reiner Panik vor anderen Hunden. Ich kann nichtmals jemandem die Schuld zuweisen. Ich glaub das geht auch nicht. Aber es geht mir heute um das Mittel das gewählt worden ist - Pfefferspray!
Ihr glaub gar nicht wie oft ich in Facebook Gruppen lese oder höre das man als Hundeabwehr Pfefferspray in der Jackentasche Griffbereit hat. Natürlich denkt man an seinen eigenen Schutz, aber wieviele Leute haben das in den Taschen und können einen wirklich angreifenden Hund gar nicht unterscheiden. Geschweige denn, dass ich nicht immer mitm Finger am Abzug angespannt hier läufen könnt. Hier trifft man alle paar Minuten einen Hund, oder gar 8 auf einmal.
An manchen Tagen scheitert man an seinen Ansprüchen
Alle unsere Tiere bekommen anständiges gutes Futter, sehen regelmäßig den Tierarzt und haben ausreichend Platz. So auch mein derzeitiges Sorgenkind Easy. Wenn ein Kratzbaum kaputt geht oder ein Hundebett zerfällt, kann man es mehr oder weniger "einfach" ersetzen. Wenn aber ein 120x60 Nagarium einfach so in seine Einzelteile zerfällt, wirds etwas schwieriger. Es hat sich an zwei Ecken der Sillikon gelöst. Genau diesen Ecken, halten die Schiene der Tür und den Deckel. Nun hat es sich gelöst und der Deckel rutsche vor, weil die Türen mitkippten. Das Glas fiel zu Boden, der Deckel blieb hängen und schon war das Chaos perfekt. Easy wurd dann auch wach und schaute sich sein Heim an. Tja, da stand ich in dem Moment, traurig und fassungslos. Meine Gedanken darum was nun mit Easy passiert. Mein Anspruch, für alle immer das beste Heim zu bieten, war dahin. Ich kann dieses Teil nunmal nicht sofort ersetzen, selbst wenn ich wollte.
Nun muss ich sagen ist Easy schon fast 3 Jahre alt, ein Auge wird langsam trüb und im Rad läuft er schon lang nichtmehr. Mehrfach hat er mich schon erschreckt weil ich ihn Tagelang nicht gesehen hab. Er ist ein Hamster Senior durch und durch. Hamster haben so sagt man eine Lebenserwartung von ca. 2 Jahren. Und dann steht man dort und weiss nicht wohin mit seinem Senior. Ich habe oben ein winziges Notbecken, dass kam nun zum Einsatz. Wir haben es ein wenig hergerichtet, das Alte erstmal geräumt. Aber der Anblick des kleinen Beckens macht mich genauso traurig wie das des Alten. Der Hersteller hätte es mir wieder reperiert, aber ich bekomme es so nicht dorthin. Easy wird also erstmal im Mini-Terra bleiben müssen.
Nun plagt mich mein Gewissen. Meine Tiere sollen ja immer den bestmöglichen Lebensraum haben, den man als Mensch Tieren in Gefangenschaft so bieten kann. Oh das klingt hart, aber wir alle wissen das es nunmal so ist.
Aber natürlich hab ich mich auch gefragt ob sich der Aufwand für ein altes Tier wie Easy noch lohnt. Und in dem Moment wo ich ihn im kleinem Becken sah, kannte ich meine eigene Antwort; JA lohnt es. Ich weiß weder, wieviel er noch mitbekommt, sieht oder ähnliches. Deshalb muss ich weiter vom Bestfall ausgehen und der möchte das beste Heim behalten. Es wird reperiert. Vielleicht nicht heut, nicht morgen, aber doch recht flott. Easy wird seine letzten Tage nicht in dem Becken im Kinderzimmer verbringen! Für mich war der Samstag als das passierte einfach die Vollkatastrophe. Einfach weil ich mich ohne dieses Stück Glas auch ein wenig Hilflos in meiner Tierhaltung fühlte. Das Tier konnt nunmal nichts dazu. Deshalb musst ich auch heute mal meine Gedanken mit euch teilen.
Es wär gelogen wenn ich sage, dass alle Tiere den gleichen Status bei mir haben. Haben sie eben nicht. Unsere Hamster durften immer sehr natürlich leben. Mit wenig Eingriff in ihr Leben. Die Katzen sind ein Zwischending. Sie werden umsorgt, gekuschelt, zeitweise sehr Artgerecht gefüttert (hier lagen schon tote Kaninchen vom Metzger im Wohnzimmer und die Katzen kauten dran)....aber sie leben eben mit uns zusammen. Und die Hunde sind dann wieder was ganz anderes. Die sind eben so ganz meins. Sie begleiten mich, ich sauge Informationen über diese auf, ich beobachte, beschäftige, lasse sich auch zum großteil Hund sein mit Matsch und Co. und und und, aber im Grunde um unser Leben besser zu gestalten. Aber eins haben alle gemeinsam. Ich versuche für sie immer mein Bestes zu geben.
