Mein Bahnfahrbuddy, natürlich brav mit Maulkorb |
Bergbauwanderweg in Witten
Abenteuertour Wambachtal von Mr.Pfade
mit Tonic auf Tour im LaPaNo
An einem ruhigen Freitag Vormittag letztes Jahr bin ich mit Tonic mal alleine losgezogen.
Der Landschaftspark sollte mein Ziel sein um ein wenig zu fotografieren. Und als Nebeneffekt wollte ich mal mit der U-Bahn gefahren sein. Tonic findet Bahnhöfe nämlich so spannend, dass er alles andere ausblendet und so konnte ich das mal in Ruhe üben.
Gipfelstürmen im Ruhrgebiet 8 - Halde Hoheward
Hallo ihr Lieben,
heute hab ich eine weitere Halde für euch. Nämlich die Halde Hoheward, die zwischen Herten und Recklinghausen liegt. Diese haben wir wie ihr seht im Sommer besucht. Das war unser Doppelhalden-Tag mit der Halde Rheinelbe von der ich HIER berichtet hab.
Die Halde Hoheward ist eine Berghalde die von mehreren Zechen stammt. Sie gehört im Ruhrgebiet zu den größten Halden. Sie ist komplett für die öffentlichkeit zugänglich und mit zahlreichen Wegen rundherum ausgestattet. Ergänzt werden diese durch Informationstafeln sowie 10 Aussichtsbalkonen.
Einen kleinen Aussichtsturm gibt es auch noch, diesen haben wir allerdings nicht gesehen. Wir sind nämlich die 529 stufige Treppe zielstrebig bis oben hoch gelaufen und so wieder runter, dass wir an der Drachenbrücke auskommen. Insgesamt hat die Halde rundherum 12 Ein bzw.Aufgangsmöglichkeiten.Die Drachenbrücke selbst, führt als Füßgängerweg über die Cranger-Straße. Sie stellt einen Skelettartigen Drachen dar, der auf seine Besucher auf seinem Körper hinabschaut.
Vom Horizontalobservatorium kommt man flott runter an eine Sonnenuhr mit Obelisk. Der Bereich ist knapp 3000qm groß, als Zeiger dient ein knapp 8 Meter hoher Edelstahl Obelisk. Der Boden besteht aus Löchrigem hellen Pflastersteinen. Dieses dient damit keine Pfützen entstehen können. Rundherum sind dann noch Bahnen aus dunklen Pflastersteinen. Überall sind im Boden erläuterungen zum ablesen der Uhr und des Datums. Dieses soll angeblich bei der richtigen Witterung präzise bestimmt werden können. Wir haben das allerdings nicht getestet.
Auf dem Weg nach unten ist uns die tolle Natur diese Halde aufgefallen. Es waren viele Blumen und Sträucher am blühen und in den Steinen gab es richtig viele Echsen. Die uns hier und dort auch so den Weg gekreuzt hatten. Auch schön war der Rundumblick auf die Zechensiedlung mit ihren alten kleinen Zechenhäuschen und dem ein oder anderem Förderturm. Der Besuch auf dieser Halde hat uns alles in allem also wirklich gut gefallen. Wie immer war es auch hier kein Problem mit dem Hund. Auch die Mountainbiker waren hier kein Problem, die Halde ist so groß das man sich gut aus dem Weg gehen kann.
Objektivtest die zweite...mit Tücken
Da ich in meinem Stadtteil in einer Kurve des Rheines liege, habe ich Fußläufig mehrere Stellen zur Auswahl. Einmal die großen weitläufigen Wiesen an den Rheinbrücken, mit unserem Gnadenhof und den Pferden in den Wiesen und einmal das wunderschöne Gebiet aus Rheinwiesen und Feldern das bis Krefeld geht. In diesem befindet sich dann noch ein Gestüt, Fallobstwiesen, Koppeln, viele Tiere und sehr viel Natur. Diese zwei Gebiete hängen theoretisch auch zusammen aber eben nur theoretisch. Praktisch werden sie von einem Hafenbecken getrennt. Früher befand sich hinter den Rheinwiesen "Krupp Rheinhausen", welches einen kleinen Hafen hatte. Als das Stahlwerk Anfang der 90er schloss und alles zugänglicher wurde, konnte man auch an den kleinen Hafen. Nachdem das Werk komplett abgerissen wurde und auf dem Gelände etwas neues entstand, erhielt auch der Hafen seine neue Bestimmung und wurde ausgebaut. Heute ist auf dem Gelände Europas größtes Logisikzentrum. Was für uns heißt das wir von Zug und LKW Lawinen mit Containern überrollt werden. Gut, es hat alles seine Vor- und Nachteile. Hielt mich von meinem Ziel der RoRo-Anlage aber nicht ab. Dafür muss ich die jeweilige Rheinwiese bis ganz zum Ende durchlaufen. Da das Hafenbecken aber nicht gesichert ist, mache ich das mit den Hunden äußerst selten, denn von der einen Seite ist der Hafen kaum zu erkennen. Ich werde euch also heut durch die Rheinauen bis zum Hafen mitnehmen.
Das Bild der idyllischen Rheinwiesen wird für die meisten von euch durch den Hintergrund gestört. Dort ist es zwar mittlerweile sehr sauber, aber man hört die Kräne fahren und ihre Container auf LKW, Züge und Schiffe verladen.Würde ich die Zeit nun aber weiter als 25 Jahre zurückdrehen, wäre der Blick der, eines dreckigen Stahlwerkes. Aber hey, das ist der Anblick meiner Kindheit, ich kann allem was gutes abfinden. Deshalb seht ihr auf den Fotos auch oft die andere Rheinseite und das Stahlwerk von HKM. Es ist einfach da und so "ziert" es oft meine Skyline der Rheinwiesen.
Und so liefen wir und liefen...ein richtiger Weg führt mittlerweile nicht mehr hin. Nur noch Trampelpfade. Und dann ist die Wiese einfach zu ende und nur die Pfähle deuten auf etwas hin. Das letzte Bild vom Hafen zeigt dies sehr schön. Irgendwie verrückt das diese Containerstadt und die Wiesen keine Trennung haben - es ist plötzlich da.
Ich hoffe ihr habt die närrische Zeit gut umbekommen. Hier wurde sie dieses Jahr weitestgehend ignoriert. Und da ich Grad vom Zahnarzt komme und doch etwas genervt bin, heut nur ein Beitrag aus der letzten Woche. Habt eine schöne Wochenmitte.

Herbst auf der Halde
Letzte Woche haben wir endlich einen Agility Kurs angefangen. In der Halle, 10 Wochen, für Junghunde ein Aufbaukurs. So können wir das alles in einer kleinen Gruppe und vorallem richtig aufbauen. Dafür wars uns auch ein wenig fahrerei Wert. Der Trainer ist nett und ehrlich und ich denk das ist dann ein guter Einstieg mit Blaze. Und da freue ich mich auch gleich drauf, denn die Stunde ist ein toller Einstieg ins Wochenende und danach haben wir mit unserm Verein Weihachtsfeier.
Für Joy ist das Thema durch. Es liegt ihr nicht und so wird sie nur das noch laufen was ihr liegt. Nämlich Rally Obi oder eventuell nur Obi. Die Prüfung dazu hat sie ja nun.
Hier nun die Bilder von der kleinen Tour zur Halde Norddeutschland. Diese hatte ich bei den Gipfelstürmern schon vorgestellt.
Ein Tag unter Freunden... Teil 1
Ich hab wirklich dolle mit dem Wettergott gepokert, dass dieser Dienstag bitte gut wird - und ich hab die Partie gewonnen.
Wir sind mit einem Frühstück bei uns gestartet und dann zum Landschaftspark gefahren. Dank guten Automanagement von Sara sogar alle in einem Auto.
Für Berliner Besuch empfand ich den Landschaftspark doch mal als etwas anderes und wie manche von euch wissen, liebe ich diese Kulisse dort.
Vorallem weil Janine auch gern fotografiert. Direkt am Eingang befinden sich Schienen. Diese nutzen viele Fotografen für Bilder, wie auch wir schon oft. Heut war es anders. Wir standen grad drauf, da standen hinter uns alte Herrn die sagten Hier sei Betreten verboten, es seien Schienen und da fuhre ja schließich auch noch ein Zug. Ich war etwas irritiert, denn 50 Meter hinter mir enden diese. Ich schaut auf die Gleise unter meinen Füßen und sagte....die sind ganz rostig, hier fährt doch nichts mehr entlang. DOOOOCH meinte er. Wir haben es für den Moment so hingenommen und haben die Gleise verlassen. Auf dem Rückweg sind wir trotzdem hin und haben die Fotos gemacht während 30 Meter hinter uns Menschen auf den Schienen rumsprangen.
Wir sind dann weiter kreuz und quer durch den Park, aber ich muss zugeben. Ich selbst kenne nur einen Bruchteil davon. Sind einen kleinen Berg hoch und durch dunkle Gänge. In einem Gang lief ein Film. Das kannte ich nocht gar nicht und ich hab mich vorm reingehen kurz täuschen lassen. Wir bogen wo ab und plötzlich brummelte es als ob eine Maschine läuft. Ich habs echt fast geglaubt. Dann wurd das Geräusch immer lauter und plötzlich waren wir nah dran und sahen den Film. Sally war das ganze nicht geheuer aber wir sind ja nur dort durch gelaufen.Und so haben alle vier die Sache gut gemeistert.
Anschließend hab ich die zwei Mädels hoch auf den Aussichtsturm geschickt und unten die Hunde beaufsichtigt. Danach sind wir weiter an die nächste Location, damit die Hunde noch was toben können. Aber das würde den Rahmen sprengen an Bildern und deshalb teile ich heute den Post.
An dieser Stelle einmal danke an Janine, die mir ihre Fotos auch zur Verfügung gestellt hat. Es ist also ein Mix unser beider Bilder .
Hunde: Joy, Blaze, Sally und Cujo
Ort: Landschaftspark Nord Duisburg
Kamera: Beide Canon EOS 70D

Neuer Pflegling Nr.2 und wie man Prinzipien über Bord wirft
Heute nehm ich euch mit auf die Carlos Tour. Er ist ein Border Mix und ein ganz lieber.
Normal hab ich ja meine festen Regeln was meine Arbeit mit den Hunden betrifft. Die Anfangsregel ist natürlich immer, dass ich fremde Hunde nicht ableine und die, die eben nicht hören auch nicht. So hab ich einige die ich nie ableine und andere die eben auch ständig bei mir frei sein dürfen weil sie eben hören, in dem Rahmen wie es meine auch tun. Kleine seltene Aussetzer inklusive.
Bei Carlos hieß es direkt, er hört, ableinen. Ich skeptiker nehme also eine Schleppe mit und was passiert. Er läuft nicht!
Ja so ein Mist. Ein Hund der mir mit der Schlepp am Bein klebt und nicht von mir weicht egal was ich tat. Schief lief er auch mit dem Po. Nach knapp 30 Minuten hab ich aufgegeben und hab den Karabiner geöffnet. Und siehe da, alles bestens. Der hört wie ne Eins. Seitdem bleibt die Schleppe zuhause. Deshalb seht ihr ihn hier auch ohne Leine obwohl er neu in meiner Liste ist. So flott sind die eigens erstellten Prinzipien für die Tonne.
Wir sind an unserem Örtlichen Kruppsee gestartet und dann Richtung Dorfkirche in die Friemersheimer Rheinauen . Und wie so oft hier...Idyll trifft Stahlwerk und Logistik. Wir kamen vorbei an den Rindern und sind weiter zu den Haflingern und runter an den Rhein.