Wandern mit Hund - Hohe-Mark-Steig #4 - Lembeck bis Haltern am See

Es war mal wieder soweit vor einigen Wochen. Ich musste mal raus und allein eine Runde durch die Gegend stapfen. Natürlich nicht ganz allein. Einer meiner Wanderbuddys durfte mit. Wenn ihr euch nun fragt warum nur einer, dann weil ich mit dem Zug unterwegs war und mehrfach umsteigen musste. Ich hatte wirklich auch Angst, dass es voll wird da der Zug an einem beliebten Freizeitpark vorbeifährt. Die Runde war zudem mit 22,9 Kilometer nicht die Kürzeste und für Tonic einfach zu weit.
So fiel meine Wahl auf Blaze und wir starteten sehr früh los. Gegen 8,30 konnten wir direkt vor Ort starten. Direkt am Bahnhof in Lembeck findet man das Schild zum Steig und die dazugehörenden Pinken Wegschilder.

Tourbeschreibung:
Ein kleines Stück ging es die Straße rauf, dann erreich man schon die Mitlicher Mühle und die Einkehrmöglichkeit Tante Gusto. Dieses sah so herrlich einladent aus, öffnete aber erst später. Die Mühle habe ich warum auch immer nicht besucht. Ich habe vermutlich nicht gelesen das sie ein Stück abseits liegt. Kurz über die Straße am Feld entland und dann ging es auch in den Wald. Hier begegnete uns am Waldrand auch das ein oder andere Wild. Ich war leider nur zu langsam mit der Kamera. Deshalb bleibt nur ein Schnappschuss der beiden vor uns. Sie blieben aber nicht die einzigen an dem Tag. 
Sonst haben wir keine Menschenseele getroffen in demWaldstück. Es war einfach nur ruhig und idyllisch.


Begleithundeprüfung und Strandtag

4. September 2022 | Kommentar hinterlassen
Moin ihr lieben,

heut mal ein ganz normaler "Halloooo" Post. 
Wie ihr immermal wieder seht, uns geht es gut. Und mit dem  etwas älterem Post von Roermond bin ich nun auch wieder ganz aktuell bei den Beiträgen.
Wobei, naja nicht ganz. Denn unser Urlaub ist rum und ich hab den Post noch nicht ganz fertig. Aber ich kann den Urlaub immernoch fühlen. 

Gestern bin ich mit Tonic die Begleithundeprüfung gelaufen. Das ist für mich immer etwas nervenaufreibend. Ich bin einfach kein Prüfungsmensch - obwohl es da ja wirklich um nichts geht im Grunde. Wir haben aber mit einigen stolperern bestanden. Also zu sagen das wir ne supertolle Prüfung gelaufen sind, wäre echt durch die rosa Brille gesehen. Allerdings war der Aussenteil sehr toll und ich hab mir da echt keine Gedanken gemacht. Ich hab bei Tonic soviel Wert drauf gelegt, dass er ein Alltagstauglicher Hund wird, da war das eine leichte Übung. Und überhaupt kann ich diesen Hund nur loben. Der hat sich einfach toll gemacht und ist völlig Problemfrei. 
Gebraucht hätten wir die Prüfung aber nicht. Ich mache mit Tonic gar keine Sportart bei der es einer Prüfung bedarft. Aber es war ja bei uns auf dem Platz und er darf Alterstechnisch starten. Warum also nicht versuchen. Und am Ende wird kein Hahn mehr danach krähen ob er in der Ablage 5 Sekunden vor Ende aufgestanden ist. Steht nämlich nicht im Papier wieviele Punkte das waren. Fakt war aber, ich habe Läufe gesehen, die nicht mein Anspruch gewesen wären. So gefühlt geschenkte Punkte. Ich hab gelernt das ich weder reden noch korrigieren darf. Es wurde geredet, geklatscht und korrigiert und irgendwie sind viele damit durch gekommen. Ich für meinen Teil bin dadurch ruhiger in die Prüfung. Fand unsern Lauf voll gut und dann sagt sie sowas wie - ich sei keine Winkel gelaufen sondern große Kurven. Dann schaue ich nachher aufs Video und denk so "Waaaaas? Woooo". Effektiv war eine Kehrtwende sehr weit, in der Gruppe hat er sich an einer Person festgeschnüffelt (die Person hatte Wurst in der Tasche, es fiel auf und somit wurd das schnüffeln nicht bewertet), er ist beim Tempowechsel ins schnelle ein Stück zu weit vor gelaufen und beim Abruf erst an mir vorbei und dann ins Fuß. Das Arme Ding hat vergessen wo die Bremse ist. Damit kann ich aber Leben. Das war nichts gravierendes und somit bin ich mit uns zufrieden. Und wie gesagt, am Ende fragt niemand mehr wie.

Pejo-Weiss-Weg in Monschau / Ein Tag in Monschau Teil 2

17. August 2022 | erschienen in: / / / | Kommentar hinterlassen

Heute geht es weiter mit der kleinen Monschau Bilderstrecke bzw. jetzt geht es eine kleine Runde wandern. Wie im ersten Teil erwähnt hatten wir Melina bei. Die mag lange Laufen jetzt nicht so. Naja und Tonic war im Oktober ja auch grad mal knapp ein halbes Jahr alt. 

Da kam uns der Pejo-Weiss-Weg mit knapp 5 Kilometern gerade recht. 

Kurz zu Pejo-Weiss: Pejo war in Monschau ein Kenner der Heimat und Volkskunde. Er schrieb Berichte über die Monschauer Kultur, Landschaft und Geschichte und war mitgründer verschiedener Vereine. Als Mitglied im Eifelverein kam er so zu seinem eigenem Wanderweg.

Es ging gemütlich an der Rur entlang. Niemand ausser uns war hier. Man hörte das rauschen des Wassers, sonst nichts. Ein absolutes Idyll. Vorbei an einem Zeltplatz, an einer Hütte und einer Brücke. Wir folgten weiter dem Wasser bis ein Schild zur Ehrensteinsley rechts den Berg rauf verwies. Wer den Weg schon einmal gegangen ist, könnte nun feststellen, dass wir die Runde andersrum gelaufen sind. Was aber ja völlig egal war. So sind wir erst den Berg zügig hochgestapft zur Ehrensteinsley.


Ein Tag in Monschau Teil 1

15. August 2022 | erschienen in: / / | Kommentar hinterlassen
Auch in diesem Post sind die Vorschaubilder unscharf. Und ich weiß nicht warum. Ich bin immernoch für jeden Tip dankbar. Wenn ich sie aufklicke ist alles gut. Vorallem sind die sowohl vom Handy, als auch der Spiegelreflexkamera gemacht. Ich finde keine Lösung.

Heute gibt es eher eine kleine Fotostrecke als einen Bericht. Denn so wirklich viel zu erzählen gibt es zu dem Tag nicht. Ich hatte Geburtstag - meinen traurigsten Geburtstag überhaupt. Joy war nun genau 10 Tage nicht mehr bei uns und wir warteten jeden Tag darauf, dass ihre Asche zurück kam. Nun wäre trübsal blasen am Geburtstag auch nicht in ihrem Sinne gewesen und so durfte ich mir ein Geburtstagsziel aussuchen zum wandern. Das war aber damals gar nicht so leicht. Denn nach dem Hochwasser waren viele unserer Lieblingsziele einfach weg. Und auch von Monschau wusste ich durch eine Freundin, dass das Wasser dort gut gewütet hat. Aber man konnte zu der Zeit dort schon wieder hin.

Also hab ich mich wirklich für Monschau entschieden. Schöne Altstadt und was zum Wandern drumrum. Die Suche nach einem Parkplatz war etwas schwieriger, aber wir wurden fündig. Unser erster Stop war aber dann eher von meinem Mann bestimmt. Was macht man nämlich als Genussmensch wie er...na klar, man möchte in die bekannte Senfmühle. 
Und während Torsten sich durch sämtliche Senfsorten probierte, probierte ich die Spirituosen.

Urlaub im Harz Teil 3 - Goslar

7. August 2022 | erschienen in: / / | Kommentar hinterlassen

Und dann kam tatsächlich der Tag. Nach 3 Jahren anlauf ging es endlich nach Goslar. Wir haben zwar die Kamera jetzt nicht soviel genutzt sondern viel mit dem Handy geknipst, aber wir waren ja auch nie drauf vorbereitet mit vier Hunden durch die Innenstadt zu laufen. Das war die Jahre davor ja auch einfach mal nur die Hälfte an Hunden. 

Dela kennt zudem Innenstädte gar nicht. Und wir sind sogar über den Markt gelaufen. Hat sie super gemacht und ich glaub in einer Gruppe ist das alles eh nochmal was anderes. Allerdings hatte sie viel zu gucken. Deshalb war in Ruhe Fotos machen auch nicht so ganz möglich, worum ich dann aber nicht traurig war. Ich war einfach nur happy die Stadt nochmal in Ruhe auf mich wirken zu lassen. Und ich mag sie nach wie vor. Ich liebe einfach solche Altstädte. Deshalb hier nun eine kleine Bilderstrecke. Das letzte Bilde von mir mit allen Hunden hab ich zudem nie für möglich gehalten. Es war da nämlich richtig viel los vor mir und seitlich und auch hinten. Da war nämlich eine Hochzeit von einem Feuerwehrmann und es war alles voller Menschen die da noch irgendwelche Feuerwehraktionen am durchführen waren. Ich war also vierfach stolz auf die Hunde.

 

Urlaub im Harz Teil 2

28. Juli 2022 | 1 Kommentar

Am nächsten Tag haben wir uns nochmal dazu entschlossen zu wandern und ein paar Stempel zu sammeln. Diesmal ging es ein wenig Bergauf. Wir parkten am Wasserfall und hatten zwei Wege zur Auswahl. Direkt am Romker-Wasserfall ging ein Weg hoch an dem schon unten ein Warnschild stand. Unbefestigter steiler Bergweg ....eigene Gefahr usw. Wir entschieden uns für den längeren Alternativweg, der dafür aber besser zu laufen ist mit vier Hunden. Der Weg war nun aber auch anders als erwartet. Denn bereits unten kam permanent Wasser auf dem Weg entgegen. Was eigentlich ganz schön war für die Hunde. Neben dem Weg, ging dann noch ein kleiner richtiger Bach mit kleinen Fällen neben uns herunter. An diesem hatten die Hunde richtig viel spaß. Der Weg ansich, war sehr Naturbelassen und steinig. Und eben durch die vielen Regenfälle vorher, eben permanent nass. Irgendwann kamen wir an eine Stelle wo wir nicht wussten wo wir lang mussten. Torsten blieb eben stehen und ich kämpfte mich einen kleinen steinigen Pfad hoch. Auch an diesem stand ein Warnschild mit einer länge. Ich bin also allein hoch um den Weg zu testen


Urlaub im Harz Teil 1

17. Juli 2022 | erschienen in: / / | 1 Kommentar

Nach der Sauerlandwoche ging es kurz für zwei Tage nach Hause. Sachen umpacken, flott waschen. Für Melina und Patricia stand nun ein Bayernurlaub mit meiner Schwiegermutter an, im Tausch gegen den Hund. Und dann haben wir uns kurzerhand entschlossen noch eine Woche wegzufahren zu unserer Züchterin. Mit 4 Hunden dann. Bei Nicole haben wir hinten unsere kleine Privatwiese, eingezäunt, am Harz. Besser geht es nicht für uns. Und dann eben auch noch Abends liebe Gesellschaft. Wir mussten uns aber irgendwie im Auto neu organisieren, Wir haben eine Doppelbox drin, haben dann noch eine Flugbox auf die eine Hälfte der Rückbank geschnallt und ein Hund musste angeschnallt so da sitzen. 

Es gab auch eine Menge zu berichten aus dem ersten Urlaubsteil. Und Nicole hatte dann noch die Idee ein Benefizhüteseminar für die Flutopfer zu geben. Da haben wir dann für den tollen Stellplatz eben was in die Flutkasse geworfen. 

Das war jetzt ausserdem der Dritte Versuch im Harz wandern zu gehen. Der erste Versuch war der von dem ich euch berichtet hab, nämlich als es Hochwasser in Goslar gab, als wir da Urlaub machten. Das war der Erste Urlaub von dem ich hier nicht berichtet hab,weil wir den Platz verlassen hatten und die Straßen gesperrt, Goslar voller Sandsäcke, Notstand ausgerufen, Menschen verschwunden und Existenzen zerstört waren. Urlaub war da einfach in der Region eben auch nicht mehr möglich. Das Jahr darauf wollten wir es also nochmal versuchen mit dem Urlaub im Harz. Diesmal aber nicht auf einem Campingplatz sondern auch auf dieser Wiese. Tja, den ganzen Urlaub 35 Grad und mehr. Sogut wie kein Ausflug war möglich. Ich wollte doch unbedingt in Ruhe mal nach Goslar zum Fotografieren. Extra den Wecker gestellt....6.30Uhr....ich mache die Türe auf und gehe raus. 6.33Uhr, ich komme wieder in den Wohnwagen. Jetzt schon zu heiß um mit den Hunden wohin zu fahren. So war der zweite Harzurlaub. Diesmal hatten wir hoffentlich gute Chancen. Und tatsächlich, wir kauften den Harzer Wanderpass und starteten.

Die ersten Stationen zum Stempeln waren der Steinbergturm (HWN111) und der Granestausee (HWN 110) . Und da fiel uns direkt auf. Mit vier Hunden fällt man nochmal mehr auf als mit den dreien. Direkt am Turm wurden wir direkt dreimal auf die Hunde angesprochen. Einsam ging es danach aber weiter durch die Natur

Urlaub im Sauerland Teil 3 - Hochwasser

3. Juli 2022 | erschienen in: / / | 1 Kommentar
Der Regen von meiner Wanderung (die Montags am 13.7 war) hielt auch auch die ganze Nacht und am nächsten Tag an und hörte nicht auf. Wir verbrachten den ganzen Tag im Wohnwagen. Was auch mal ganz gemütlich war. Am nächsten morgen hörte es dann auf. Was aber nun klar wurde, der Wasserpegel von unserem Wasser stieg rapide an. Die erste Reihe vorn stand unter Wasser. Wir halfen einigen Campern beim Umzug eine Reihe höher in unsere Reihe. Der Platz war einfach nur noch vermatscht und unter Wasser. Das schöne Wasser auf dem wir vor ein paar Tagen noch paddeln waren, wurde ein stark fließendes Gewässer aus brauner Brühe und Treibgut. Wir waren uns unsicher und an dieser Stelle füge ich eine kleine Zwischengeschichte ein, von der ich euch hier nie berichtet hatte. 

2017 haben wir nämlich an der Okertalsperre im Harz Urlaub gemacht. Ebenfalls am Ende des Sees, mit kleinem Bachzulauf. Und dann kamen Wassermassen und überfluteten dort alles. Notstand wurde ausgerufen, Straßen weggeflutet und gesperrt, ein dorf weiter eine Brücke gesprengt, Goslar war Land unter, Menschen vermisst und der kleine Bach in dem die Kinder noch spielten war nun ein reißender dreckiger Fluß. Drei Tage haben wir da ausgeharrt und der Statiker der Brücke kam dann immer und schaute ob das noch hält. Man konnte nichts machen und mal ehrlich, wir wären dann ja sowas wie Hochwassertouris gewesen. Wir brachen unseren Urlaub an diesem Ort ab. Das Wasser war auch nur noch 10 cm Höhe von unserem Wagen entfernt. Man kam zwar täglich und fragte ob wir angst haben, aber auch wenn es keine angst war. Man ist doch unsicher. Dazu kam, unsere Familien erreichte uns nicht mehr weil es da keinen Empfang gab. Und dann sehen sie im Fernsehen diese Bilder aus Goslar. Wir haben dann irgendwie immer einen Lagebericht rausbekommen. Und das ist der Einzige Urlaub von dem ich hier nie berichtet habe. Wir brachen ihn dann eben auch dort ab.

Und dann stehst du 4 Jahre später wieder an einer Talsperre, an einem Platz der genauso aufgebaut ist und es steigt das Wasser. Und während du da sitzt kommen die ersten Nachrichten rein, dass unsere Talsperre im Fernsehen sei. Ob alles gut ist usw. Wir sagten dann nur, dass das Wasser steigt und wir zwar unsicher seien, aber da noch genug Platz ist. Wieviel Glück das eigentlich am Ende war, wussten wir da ja noch nicht. Im laufe des Tages kamen dann die Nachrichten, dass Altena geflutet sei und es Tote gäbe. Da waren wir grad mal drei Tage vorher erst. Und dann kamen Nachrichten von einem Ort den wir eben sehr mögen, nämlich aus dem Ahrtal. Da wird einem ganz anders. Vorallem wenn du dann Bilder von dem Campingplatz siehst, wo du eigentlich hin wolltest und den ich hier schon vorgestellt habe. Die Nachrichten und schlimmen Bilder überschlugen sich an dem Mittwoch. Und ich hab dann auch verstanden, was das mit unseren Talsperren zu tun hatte die einiges an Wassermengen aufgenommen haben.
Wir haben dann tatsächlich einen Ausflug in die Stadt gemacht und auf dem Hinweg nochmal an der Listertalsperre gehalten. Diese wurde dann abgelassen und fließt dann in den Biggesee. Und in diesem sah dann nun auch der Überlauf (auf den ich ein paar Tage vorher noch schaute) nun anders aus. Das Wasser im See war einiges höher. Was wir ja auch an unserem Platz schon gemerkt haben. Die Biggetalsperre hatte an dem Donnerstag den 15.Juli, ihren Vollstau mit 100 prozent erreicht. Ebenfalls wie die Listertalsperre. Dort standen wir wieder drauf und dann tat das Bauwerk was es tun soll und wenn man dort steht und merkt wie unter den Füßen die Wassermassen fließen, bekommt man einen Heidenrespekt. Und das zu Recht wie die Bilder gezeigt haben. Dienstags hatte man noch Wasser abgelassen um Platz zu schaffen und die Talsperren waren Gott sei Dank für die umliegende Region nicht voll. So war auch dieser Urlaub geprägt vom Hochwasser und der Frage ob man bleibt. Das zweite Bild ist die kleine Staumauer die man vom Platz aus sehen könnte. Und genau wie damals an der Oker, staute sich da alles drin was so angespült wird. Wenn ihr dann an das Bild gelangt wo das Wasser fließt. Da ist mein Mann Sonntags noch mit dem SUP durch. Und auch die ganzen anderen Wassersportler. Das hätte man zwei Tage später gar nicht mehr überlebt. So wurden wir von Freunden und Familie mit besorgten Nachrichten geflutet, weil alle noch im Kopf hatten wie es an der Oker war. Was sagt uns das? Vielleicht sollten wir nicht mehr an Talsperren Urlaub machen. Vielleicht trauen wir uns das jetzt eh nicht mehr. Das scheint nicht unsere Beste Idee zu sein, wenn es auch Zufall ist. 


Urlaub im Sauerland Teil 2

23. Juni 2022 | erschienen in: / / | 2 Kommentare

Am Tag darauf machte ich mich mit Blaze allein auf eine Wanderung. Wir hatten nun in allem so viele Abstriche gemacht zu Corona. Mein Allein-Urlaub fiel auch aus, da durfte ich mich einen Tag lang abkapseln und wandern gehen. Ich hatte mir keine Route rausgesuch oder ähnliches. Ich war relativ planlos. Aber einmal um den Biggesee schien mir eine tolle Idee, auch wenn das mehr als 25 Kilometer gewesen wäre. Die ersten 10 Kilometer waren ruckzug weg. Leider eben durch viel Straße. Die meiste Zeit geht es nämlich auf einem Radweg um den See. Und da hier alles auf Radler abgestimmt ist, gibt es davon auch sehr viele. Mein Glück war allerdings, das Wetter war blöd. Für mich aber perfekt. 

Mein Mann stand mit dem Abholtaxi auf Abruf und natürlich hätte auch er am nächsten Tag sein Ding machen können. Er wollte sich dort nämlich gern ein Rad leihen und die Gegend erkunden. Soweit kam es aber nicht.

Mit Blaze lief ich den Biggesee entlang und irgendwann sollte es dann auch durch den Wald gehen. Meine einzige Orientierung war Google Maps. Und das sagte, ich kann durch den Wald. Auch dort waren wir Gott sei Dank für uns und so konnte er auch ein Stück mal frei laufen.

Urlaub im Sauerland Teil 1

10. Juni 2022 | erschienen in: / / / | 1 Kommentar


Heute gibts einen weit nachgeholten Urlaubsbericht. Es war nämlich der letzte Urlaub mit Joy und ich konnte den Post (bzw.es sind mehrere geworden) einfach nicht fertig machen. Jetzt ist aber ein wenig Zeit vergangen und bevor er hier halbfertig in den Entwürfen rumschwebt, schreib ich ihn zu Ende. 

Wir haben für den Sommer ein Ziel am Wasser gesucht, um auch die SUP´s mitzunehmen und direkt am Platz losfahren zu können. Drei Hunde waren auch nicht so einfach. Wir haben uns dann an einem wirklich schön gelegenen recht kleinem Platz mit Strandbad, eine Parzelle in zweiter Reihe ergattert. 

Beim Aufbau wurden wir obwohl keiner der Hunde auch nur einen Mucks gemacht hat, von oben bis unten beäugt. Umso mehr Hunde ich aus dem Auto zauberte, desto mehr wurden wir angeschaut. Aber das sollte mir ja erstmal egal sein. Was aber gut klappte, es dauerte keine Minute und freundliche andere Camper packten mit an. Wir bauten in Ruhe auf, während Melina den Platz erkundete. Was aber danach sofort einsetzte waren Menschen die im vorbeigehen die angebundene Hunde anschnalzen. Oder mit ihrem Hund genau davor stehen bleiben und gucken. Oder aber die Leute von gegenüber, die ihren Hund einfach frei rumrennen ließen. Nagut, sagen wir eher, er wusste seinen Namen nicht. Fanden die Leute ganz lustig, ich nicht. Sollte mir aber die Laune nicht vermiesen, auch wenn man mir den Ärger angesehen hat. Der andere Nachbar fing nämlich nachher immer an zu grinsen wenn die von drüben ihren Hund 900 mal riefen und der nicht hörte. Ich dann genervt die Augen verdrehte und man immer eine Ausrede hatte. War nervig, aber irgendwie auch belustigend. Manchmal leg ich mich wegen sowas nämlich ganz gern an. 
Sonst war es aber wirklich schön. Der Stellplatz liegt wirklich idyllisch, in einem Arm vom Biggesee wo ein kleiner Bach hineinfloss. Das Wetter spielte auch erstmal mit. So konnten wir am Abend auf eine Erkundungstour rund um den Platz aufbrechen. 


Schwarzes Wasser, Hirschkäferroute und Moorerlebnisweg (Wesel - Diersforter Wald)

26. Mai 2022 | erschienen in: / / | 5 Kommentare
Heute nehme ich euch mit zum schwarzem Wasser und zum Diersforter Wald nach Wesel in den Naturpark Hohe Mark.
Das war unser erster großer Spaziergang bzw. Wanderung ohne Joy. Und es war auch nicht unsere klügste.


Gestartet sind wir an dem offiziellem Startpunkt für die kleine Runde am schwarzem Wasser. Den Tipp haben wir mal bei Instagram bekommen. Die Runde ansich ist nur 2 Kilometer lang. Es ist eines der ältesten NSG in NRW. Der See wirkt selbst am Tag sehr dunkel. Seine schwarze Farbe erhält der See durch Huminstoffe der Moorvegetation.  Viele Tiere und Pflanzen finden in diesem Gewässer ihr Zuhause. Die Runde würde quasi einmal um das Wasser herum gehen. Dieses Moorgebiet hat wunderschöne Wege und ist umgeben von Wald und Gräsern. 


Ausflugstip: Gasometer - Das zerbrechliche Paradies (Achtung Spoiler)

14. Mai 2022 | 1 Kommentar
Heute möchte ich noch einen kleinen Ruhrgebiets-Ausflugstip loswerden, der nichts mit Hunden zu tun hat. Allerdings sind Hundemenschen ja auch oft Naturmenschen und so finde ich diese Ausstellung nicht ganz deplatziert hier. 
Genau genommen geht es nach Oberhausen ins Gasometer. Dort findet aktuell und noch bis Ende 2022 die Ausstellung "Das zerbrechliche Paradies" statt.
Ich werde euch von unserem Besuch berichten und auch Fotografien zeigen. Also von mir hier ganz klar eine Spoilerwarnung. Allerdings ist das was ihr hier seht nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und ehrlich gesagt wäre ich vielleicht ohne Bilder gesehen zu haben vorher, gar nicht hingegangen. So erging es auch vielen die meine Instagram Story gesehen haben von dort. Einige wollen nun hin gehen weil ich einen kleinen Film bzw. ein Reel gezeigt habe. 

Im Erdgeschoss werdet ihr zu Beginn mit der Schönheit und der Macht unseres Planeten konfrontiert. Dazu wurde das Ganze in sieben Abteile geteilt die man nacheinander Kreisförmig durchläuft. Diese sind dann nochmal farbig gekennzeichnet. Man beginnt mit dem Größten und für mich persönlich fast am faszinierensten Thema. Den Naturgewalten. Vulkanausbrüche, Tsunami und Co in beeindruckenden Bildern. Nagut, beeindruckend sind die Bilder alle. Selbst die nicht so schönen in der ersten Etage.

„Ich lass mir doch nicht den Tag vermiesen“ oder Wandern in Solingen (Ein Gastbeitrag)

25. April 2022 | erschienen in: / / / | 2 Kommentare

Etwas ungewohnt dürften die nachfolgenden Zeilen werden, da sie diesmal nicht von Becki stammen, sondern von mir. Wer ist „mir“?....fragt ihr Euch jetzt sicherlich. Dies ist schnell erklärt. Mein Name ist Torsten und ich bin Beckis Ehemann. Stammleser*innen werden mich hier sicherlich schon mal irgendwo entdeckt haben. Normalerweise bin ich eher im Hintergrund, begleite Becki zusammen mit Blaze und Tonic auf den Touren und knipse das ein oder andere Foto.

Kommen wir vielleicht direkt zur Frage, die nun im Raum steht. Warum schreibe ich dieses mal einen Blog-Eintrag. Zu aller erst einmal, weil meine Frau mich lieb gefragt hat – und da kann ich nun mal nicht nein sagen. Der Grund warum sie mich gefragt hat, liegt knapp zwei Monate zurück.

Mitte/Ende Februar hatte ich spontan eine Woche Urlaub genommen. Einen Tag davon wollte ich mal wieder nutzen, um eine Wanderung zu starten. Die letzte lag mittlerweile schon ziemlich lang zurück (dies wird zum Ende evtl. nochmal wichtig), so dass es mich wieder raus trieb.

Also, als erstes die Wetterlage gecheckt, um den Tag zu bestimmen. Für einen Tag in der Woche war sogar richtig gutes Wetter angesagt - PERFEKT! Danach kurze Recherche wo es hingehen soll. Da ich nicht allzu weit fahren wollte, wurde es am Ende die Ecke Solingen. Als letztes die Frage: Fahr ich allein (Becki musste arbeiten) oder nehme ich die Hunde mit?

Warum ich mir diese Frage stellte? Ganz einfach! Ich liebe unsere Hunde extrem, bin mir aber auch bewusst, dass ich bei weitem nicht so viel Ahnung habe wie Becki. Was ist wenn ich blöde Hunde bzw. eher blöde Hundehalter begegne? Kann ich mich auf die Hunde konzentrieren und trotzdem die Wanderung genießen? Solche und noch mehr Fragen kamen mir in den Kopf. Klar geh ich auch alleine mit den Hunden spazieren, aber eine lange Wanderung ist dann doch nochmal eine andere Hausnummer. Trau ich mir das zu oder nicht? Da ihr diese Zeilen lest, ahnt ihr es sicher schon - sie kamen natürlich mit.

Licking Fits - Joys Dauergast (überarbeitet)

19. April 2022 | erschienen in: | 2 Kommentare
Der folgende Beitrag wurde von mir nur überarbeitet. Er ist bereits einige Jahre alt, ich wurde aber immermal wieder drauf angesprochen und deshalb werde ich ihn mal aktualisieren. Ich berichte nur mal, was ich die letzten Jahre diesbezüglich so gelesen und erlebt habe. Ich habe ja nunmal keinen medizinischen Hintergrund. Aber Joy war immer ein Hund, der nie was hatte. Bis auf diese eine immer wiederkehrende Sache - den sogenannten Licky Fits.

Zuerst einmal.....Wie äußern sich Licky Fits bzw. Leck-Schluckanfälle?

Richtige Lickys sind wirklich fies. Der Hund verfällt in eine richtige Panik und hat garantiert Angst oder Schmerz. Es ist garaniert hoch unngenehm. Die Hunde sind zum Teil gar nicht ansprechbar und wollen nur fressen und lecken. Begleitet von leerem Würgen. Dabei laufen sie oft panisch auf und ab und kommen nicht zur Ruhe. Das ganze wird dann durch die Schluck bzw Fressattacken regelrecht gefährlich.
Abgemilderte Formen werden oft als Sodbrennen bezeichnet. Man kann unter Licking Fits also auch eine Art Sodbrennen verstehen.

10 Jahre - Eine Runde um den Blog - Frühjahrsputz

15. April 2022 | erschienen in: | 5 Kommentare

Hallo ihr Lieben.

Ich melde mich heute aus der Quarantäne und hoffe es geht euch allen gut. Ich habe die letzten "freien" Tage Blogtechnisch gut genutzt und hier richtig "Frühjahrsputz" gemacht. Denn auch wenn es den Allerersten Beitrag nicht mehr gibt, dieser Blog ist im Januar 10 Jahre alt geworden und hat sich zwischendrin immer weiter entwickelt - finde ich jedenfalls. Und passend dazu, gab es deshalb ein ganz ganz ganz großes Blog Make over. Von dem ich ganz kurz berichte. Und stellvertretend für was neues und frisches - der Tonic im Frühlingslook.

mit Tonic auf Tour im LaPaNo

21. Februar 2022 | erschienen in: / / | 1 Kommentar


Hallo ihr Lieben.

Ich hoffe ihr habt die Sturmphasen alle gut überstanden. Wir haben die Zeit vorallem intensiv auf der Couch genutzt. Und ein wenig hab ich hier drin etwas mit den Hunden gemacht. Naja, eigentlich hab ich versucht Tonic das apportieren beizubringen. Aber ich scheiter bisher kläglich. 

Tonic ist bis auf ein paar Aussetzer ein mega braver Hund. Der ist wirklich so lieb, dass man bei ihm total mit anderen Dingen beschäftigt ist. Nämlich damit sich um ihn  keinen Kopf zu machen. Zwar möchte ich so manches angehen. Aber irgendwie macht er dann ,dass man nur Freude an ihm hat. So soll es ja auch sein. 

Fernab von den Hunden hier, war ich den ganzen Februar jedes Wochenende auf Fortbildungen. Somit sollte ich wenn alles glatt läuft nächsten Sonntag dann zur Rally Obedience Trainerin mutieren. Ich werde davon aber noch extra berichten. Sonst bin ich wirklich viel in der HuTa und am Donnerstag, habe ich den Sturm zum shoppen genutzt. Naja gut, ich habe etwas vorbestellt und abgeholt und dabei kamen mir noch ein paar Geschäfte in den Sinn. Ich war aber durch den Sturm echt allein unterwegs. Ich musste allerdings meinen Laptop da abholen. Meiner, der genau zwei Jahre alt war und auf dem ich einige Blogbeiträge vorbereitet hatte, ging am nächsten morgen einfach nicht mehr an. Es ärgert mich fürchterlich muss ich sagen. Da hatte ich auch schon einige Bilder vorsortiert und dies Wochenende hab ich etwas davon wiederhergestellt. Deshalb gibt es heut von mir nur ein paar schöne Bilder von Tonic.

An einem ruhigen Freitag Vormittag letztes Jahr bin ich mit Tonic mal alleine losgezogen.

Der Landschaftspark sollte mein Ziel sein um ein wenig zu fotografieren. Und als Nebeneffekt wollte ich mal mit der U-Bahn gefahren sein. Tonic findet Bahnhöfe nämlich so spannend, dass er alles andere ausblendet und so konnte ich das mal in Ruhe üben. 


Wandern im Galgenvenn - Wasser.Wander.Welt "W2" (nähe Venlo)

Ich wünsche euch erstmal ein Frohes neues Jahr 2022 und starte mit einem älterem Beitrag. Denn ich würde nun gerne zuerst die Posts loswerden, in denen Joy noch mit war, damit ich dann im Hier und Jetzt ankommen kann. 


Jetzt nach dem hochladen stelle ich wiedermal fest, einige Bilder wie das von mir auf dem Holzsteg, sind unscharf in der MIniatur Ansicht. Wenn ich es aber anklicke ist es normal. Auch weiter unten sind Bilder nicht gut. Kann mir jemand einen Tip geben? Ich habe keine Ahnung wodran das liegt. Wenn man sie anklickt ist ja alles gut. Mich macht das Wahnsinnig.

 

Somit geht es jetzt ein wenig zurück. Nämlich an unseren Hochzeitstag in den September. Da war ich durch Kopschmerzen nicht so motiviert eine sehr lange Tour zu laufen. Wollte aber auch nicht nur Zuhause bleiben. Es war das Ende der Heidezeit und ich hab gedacht wir versuchen unser Glück noch in einem Heidegebiet.

Mir kam dann eine Abwechslungsreiche Route durch ein Venn sehr gelegen. Richtung Venlo liegt der Naturpark Maas-Schwalm-Nette mit der Wasser.Wander.Welt. In dieser findet ihr ein Vielzahl an offiziellen Wanderwegen. Dieser wurde 2016 vom deutschem Wandermagazin zu einem der schönsten Wege Deutschlands ausgezeichnet.

 

Wir haben uns den Wanderweg "Galgenvenn" ausgsucht und sind am Startpunkt, dem Haus Galgenvenn gestartet. Auf der Homepage sind aber auch ein paar Alternativparkplätze ausgeschildert falls es dort zu voll ist. Im Waldgasthaus Galgenvenn könnt ihr auch schön einkehren nach eurer Wanderung. 

 

Am Start bekommt ihr nochmal eine Übersicht über eurer Runde.

Länge: 11.2 km

Profil: Mittelschwer

Dauer: ca 4 Stunden

Das sind die wichtigsten Informationen erstmal. Da ihr in einem Deutsch-Niederländischem Grenzgebiet unterwegs seid, sind die Info-Tafeln zweisprachig.

 

Wir sind um Punkt 12 Uhr am Wanderparkplatz gestartet und hatten relativ nah nach dem Start die ersten Hundebegegnungen. Deshalb erstmal der offizielle Hinweis. Ihr wandert hier quasi von einem Naturschutzgebiet ins nächste.

Auch wenn wir Hundeleute das nicht gerne lesen Hier sind Hunde an der Leine zu führen.

 

Anders als in der offziellen Beschreibung sind wir zuerst Richtung Nord-West gelaufen Richtung NSG Hühnerkamp. Der Weg ist wirklich gut durch das Symbol des Wasserweges ausgeschildert, welches als W2 bzw. Galgenvenn gekennzeichnet ist. Wir sind dem Weg durch den Wald gefolgt und sind relativ flott an einem Aussichtspunkt Heidemoor gelandet. Von dort aus konnte man eine wunderschöne Moorlandschaft besichtigen. Weiter ging es vorbei an Mammutbäumen Richtung NSG Hühnerkamp und hier begegnete und etwas versteckt eine Schafsherde. Das Venn besticht natürlich vorallem durch Gräser, Heide und andere Pflanzen. Ein paar Holzliegen laden zum verweilen ein. Diese waren bei uns aber gut besucht und so gibt es kein Foto. Auch das NSG Holtmühle grenzt hier.