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Bergbauwanderweg in Witten

12. September 2024 | erschienen in: / / | 2 Kommentare
Heute nehme ich euch mit, zu ein wenig Industriekultur im Ruhrgebiet. Ich hatte zwangsweise ein wenig Urlaub (hab ich euch im Nordseebeitrag berichtet), denn der Betrieb in dem ich arbeite hatte Betriebsferien. Ich hab mir ein Deutschlandticket gebucht und wollte ein paar Punkte von meiner To-Do Liste abarbeiten. Einer der Punkte meiner Bucket List ist der Bergbauwanderweg in Witten. Der stand da schon etwas länger drauf, aber von mir bis Witten war es schon ein Stück. Ich entschied mich diesmal für Blaze als Begleiter weil es hier nicht so schlimm gewesen wäre umzudrehen wenn es mit ihm im Zug nicht so gut läuft. Zudem war ein Unwetter gemeldet für 15 Uhr. Wäre mein Zug pünktlich gewesen, hätte das mit dem Unwetter ja auch locker gepasst. Wenn man aber schon mit über 2 Stunden Verspätung ankommt, wird es halt eng. Wie soll es auch anders sein wenn ich mir was in den Kopf setze - ich lief trotzdem los. 

Mein Bahnfahrbuddy, natürlich brav mit Maulkorb

Ich machte mich dummerweise mit dem Zug dorthin. Das hab ich aus mehreren Gründen bereut. Einmal weil ich sowohl hin als auch zurück Verspätung hatte. Ich hatte in 6 Zügen, also 6 Verspätungen. Fand ich schon stark. Und dann hätte ich mich genauer mit dem Zuweg zur Wanderroute befassen sollen. Im Text steht bei Anreise mit der Bahn, gehen sie so und so und dann da entlang und dann sind sie da. So einfach war es dann aber nicht. Am Ende war es ein Zu und Abweg zum Bahnhof, der genauso lang war wie die Route selbst. Deshalb ist meine Empfehlung diese Tour nicht mit der Bahn zu machen. Also fast 3km hin, 6km die Runde und 3km zurück. 

Kurz vor der Zeche führt der Zuweg über die Ruhr

Vom Bahnhof aus landet man dann zuerst an der Zeche Nachtigall. An dieser kann man auch an Führungen teilnehmen und hier hält auch die Muttenthalbahn. Das wäre aber natürlich nicht mit Hund machbar. Ich erwähne es aber trotzdem.
Von der Zeche aus ist es ein kleines Stück die Straße entlang bis man auf die erste Station trifft, die eben auch direkt am Ende des Rundweges ist. 
Ich erkläre euch hier natürlich nicht alle Stationen. Aber einige werde ich euch zeigen. Auf der Runde werdet ihr 30 Stationen bestehend aus Schachteingängen (erhaltene als auch Nachgebaute), Werkzeugen, Konstrukten oder Denkmälern. Gespickt mit allerlei Infotafeln die einen aber nicht erschlagen. 


Der Weg ist nicht ausgeschildert. Mir hat die abfotografierte Karte vom Rundweg gereicht und oft sieht man die Stationen schon von weitem und die Wegführung ist klar. Lediglich an einer Stelle war ich mir unsicher weil es durch eine kleine Siedlung ging.  Die Schilder und auch zum Teil den Weg, teilt sich die Runde mit der Strecke "Perspektivwechsel". Aber der Reihe nach.

Ich startete an Station 1. Warum ich das erwähne? Weil es noch zwei Parkplätze gibt an denen man den Rundweg ebenfalls starten kann. Station 1 ist ein Schacht an einem Steinbruch und als ich hinein schaute, waren da Menschen. Ich denke ich sah dort hinten eine der Führungen. 
Von hier geht es noch ein Stück weiter die Straße entlang. An einer Abzweigung hätte ich Richtung Schloß Steinhausen hoch abbiegen können. Hier kann man einkehren und findet einen Skulpturengarten vor. Eigentlich wird dieser Halt mit dem Umweg als Tip in der Route angegeben. Aber durch die dolle Unwetter und Gewitterwarnung im Nacken hab ich das ausgelassen und bin direkt weiter. 
Hinten die Lampen dürften eine Führung sein. Da waren nämlich Menschen

Abenteuertour Wambachtal von Mr.Pfade

Samstags, ich war früh wach. Aussergewöhnlich für mich. Die Sonne schien und meine Laune war trotzdem nicht die Beste. Mich hat was frustriert was ich selbst nicht so benennen konnte und so suchte ich nach Wanderrouten.
Der Deilbachsteig in Essen bot sich an oder der Baldeneysteig. Tja, ohne Auto - ohne mich in dem Fall. Die Seite der Bahn dämpfte meine Euphorie sehr flott. Da fährt nichts. Bei einem SEV stand, "nur Ausstieg"? Ja bitte aber ich muss doch da auch wieder weg! Streik war auch keiner. 
Also schaute ich weiter. Aber bei der Bahn war wohl der Wurm drin. Nach zwei Stunden Suche war ich dann richtig schlecht drauf und unzufrieden.
Mein Mann, der das schwer erträgt bot mir dann an mich wohin zu fahren. An dem Tag hatte er aber alle Hände voll zu tun. Abends sollte Besuch kommen wo er ein Menü am vorbereiten war. 
Ich suchte mir dann etwas nahes, wo ich gar nicht versucht hätte mit der Bahn hin zu kommen. 
Mr.Pfade kannte ich schon von Komoot, so ganz zufällig von irgendeiner Tour an der Ahr. Nun hatte ich entdeckt das er hier in meiner Ecke auch eine Abenteuertour hat. Die Abenteuertour Wambachtal.

Tatsächlich denke ich bei Wambach an die Nahegelegene 6-Seenplatte mit dem Wambach und dem Wambachsee. Das angrenzende Wambachtal bei Mülheim war mir eben neu. Knapp 20 Minuten trennten mich von der Tour und so ließ ich mich und Tonic dahin fahren. Nur Tonic? Ja. Wenn jemand auf diese Stimmmung anspringt dann Blaze. Ich sage euch, an einem solchem Tag hätte Blaze dort alles verbellt. Ich wollte aber eine Runde zum Kopf frei bekommen und so zog ich mit einem Hund los.

Die Strecke wird als leicht beschrieben, mit 8,5 Kilometern, keinen nennenswerten Höhenmetern. 

Der Start war an einem Angelheim. Allerdings war es dort an dem Tag wirklich voll. Wir waren uns unsicher ob es da nun gern gesehen ist, da zu parken. Aber ich wurde nur abgesetzt und so war es für uns egal. Da die Touren aber ja immer gut recherchiert sind, gehe ich davon aus, dass dieser Parkplatz auch genutzt werden darf. 

mit Tonic auf Tour im LaPaNo

21. Februar 2022 | erschienen in: / / | 1 Kommentar


Hallo ihr Lieben.

Ich hoffe ihr habt die Sturmphasen alle gut überstanden. Wir haben die Zeit vorallem intensiv auf der Couch genutzt. Und ein wenig hab ich hier drin etwas mit den Hunden gemacht. Naja, eigentlich hab ich versucht Tonic das apportieren beizubringen. Aber ich scheiter bisher kläglich. 

Tonic ist bis auf ein paar Aussetzer ein mega braver Hund. Der ist wirklich so lieb, dass man bei ihm total mit anderen Dingen beschäftigt ist. Nämlich damit sich um ihn  keinen Kopf zu machen. Zwar möchte ich so manches angehen. Aber irgendwie macht er dann ,dass man nur Freude an ihm hat. So soll es ja auch sein. 

Fernab von den Hunden hier, war ich den ganzen Februar jedes Wochenende auf Fortbildungen. Somit sollte ich wenn alles glatt läuft nächsten Sonntag dann zur Rally Obedience Trainerin mutieren. Ich werde davon aber noch extra berichten. Sonst bin ich wirklich viel in der HuTa und am Donnerstag, habe ich den Sturm zum shoppen genutzt. Naja gut, ich habe etwas vorbestellt und abgeholt und dabei kamen mir noch ein paar Geschäfte in den Sinn. Ich war aber durch den Sturm echt allein unterwegs. Ich musste allerdings meinen Laptop da abholen. Meiner, der genau zwei Jahre alt war und auf dem ich einige Blogbeiträge vorbereitet hatte, ging am nächsten morgen einfach nicht mehr an. Es ärgert mich fürchterlich muss ich sagen. Da hatte ich auch schon einige Bilder vorsortiert und dies Wochenende hab ich etwas davon wiederhergestellt. Deshalb gibt es heut von mir nur ein paar schöne Bilder von Tonic.

An einem ruhigen Freitag Vormittag letztes Jahr bin ich mit Tonic mal alleine losgezogen.

Der Landschaftspark sollte mein Ziel sein um ein wenig zu fotografieren. Und als Nebeneffekt wollte ich mal mit der U-Bahn gefahren sein. Tonic findet Bahnhöfe nämlich so spannend, dass er alles andere ausblendet und so konnte ich das mal in Ruhe üben. 


Gipfelstürmen im Ruhrgebiet 8 - Halde Hoheward

Hallo ihr Lieben,

heute hab ich eine weitere Halde für euch. Nämlich die Halde Hoheward, die zwischen Herten und Recklinghausen liegt. Diese haben wir wie ihr seht im Sommer besucht. Das war unser Doppelhalden-Tag mit der Halde Rheinelbe von der ich HIER berichtet hab.

Die Halde Hoheward ist eine Berghalde die von mehreren Zechen stammt. Sie gehört im Ruhrgebiet zu den größten Halden. Sie ist komplett für die öffentlichkeit zugänglich und mit zahlreichen Wegen rundherum ausgestattet. Ergänzt werden diese durch Informationstafeln sowie 10 Aussichtsbalkonen.

Einen kleinen Aussichtsturm gibt es auch noch, diesen haben wir allerdings nicht gesehen. Wir sind nämlich die 529 stufige Treppe zielstrebig bis oben hoch gelaufen und so wieder runter, dass wir an der Drachenbrücke auskommen. Insgesamt hat die Halde rundherum 12 Ein bzw.Aufgangsmöglichkeiten. 

Die Drachenbrücke selbst, führt als Füßgängerweg über die Cranger-Straße. Sie stellt einen Skelettartigen Drachen dar, der auf seine Besucher auf seinem Körper hinabschaut. 

Auf der Halde befindet sich weit sichtbar das Horizontalobservatorium. Welches aus Stahlbögen besteht die sich über den Platz spannen. Es soll eine moderne Version von alten Bauwerken wie Stonehenge darstellen. Wenn man genau auf dem Plateau in dem Bauwerk steht, soll man mit verschiedenen Peilmarken bestimmte Dinge wie Kalendertage bzw.Sommersonnenwende und Co. beobachten werden. Die Bögen teilen den Himmel in Ost- und Westhälfte und Nord-und Südhalbkugel ein. 
Jetzt allerdings der Knackpunkt. Denn man kann nicht mehr so nah an dieses Bauwerk heran. 2008 wurde es Eröffnet und kurz darauf Mängel festgestellt. Seitdem war das Bauwerk gesperrt und es wurde sich um das Verschulden dieser Mängel gestritten. 2013 wurden zwar Arbeiten und Tests dran durchgeführt, 2015 erfolgte dann ein Gutachten. Die Baukosten betrugen mal 2 Mio.Euro. Das Gutachten kostete fast die Hälfte davon und die endgültige beseitigung des Schadens soll zwischen 1,9 und 5 Mio. Euro kosten, weshalb ein Abriss nicht unwahrscheinlich ist.

Vom Horizontalobservatorium kommt man flott runter an eine Sonnenuhr mit Obelisk. Der Bereich ist knapp 3000qm groß, als Zeiger dient ein knapp 8 Meter hoher Edelstahl Obelisk. Der Boden besteht aus Löchrigem hellen Pflastersteinen. Dieses dient damit keine Pfützen entstehen können. Rundherum sind dann noch Bahnen aus dunklen Pflastersteinen. Überall sind im Boden erläuterungen zum ablesen der Uhr und des Datums. Dieses soll angeblich bei der richtigen Witterung präzise bestimmt werden können. Wir haben das allerdings nicht getestet.

Auf dem Weg nach unten ist uns die tolle Natur diese Halde aufgefallen. Es waren viele Blumen und Sträucher am blühen und in den Steinen gab es richtig viele Echsen. Die uns hier und dort auch so den Weg gekreuzt hatten. Auch schön war der Rundumblick auf die Zechensiedlung mit ihren alten kleinen Zechenhäuschen und dem ein oder anderem Förderturm. Der Besuch auf dieser Halde hat uns alles in allem also wirklich gut gefallen. Wie immer war es auch hier kein Problem mit dem Hund. Auch die Mountainbiker waren hier kein Problem, die Halde ist so groß das man sich gut aus dem Weg gehen kann.

Objektivtest die zweite...mit Tücken

14. Februar 2018 | erschienen in: / / | 1 Kommentar
Endlich war es soweit.....Sonne ohne Ende und so bot sich eine kleine Fotorunde an. Blaze durfte mit seinem Fuß Zuhause beiben. Naja gut, durfte ist falsch....sagen wir mal "musste". Joy und Bo haben uns also Begleitet und leider nicht  ganz das getan was ich erwartet habe. Sie sind in einem Mini Radius um uns herum geblieben. Primaaa dachte ich, der Traum jedes Hundebesitzers wenn die Hunde nur drei Meter vorlaufen. Leider kein Traum mehr wenn man möchte, das die Hunde rennen um das Objektiv (70 -200mm) am bewegendem Objekt zu testen. Was für Tücken mit diesen Erzogenen Hunden *ironieaus*. Nein, im Grunde bin ich ja froh das es so ist. Aber am Ende musste ich dann die Bewegung künstlich erzeugen durch absetzen und rufen und habe mich sonst doch auf das drumrum konzentriert. Und weil wir Zeit hatten sind wir auch in eine Ecke, die ich euch entweder selten oder noch gar nicht gezeigt habe.

Da ich in meinem Stadtteil in einer Kurve des Rheines liege, habe ich Fußläufig mehrere Stellen zur Auswahl. Einmal die großen weitläufigen Wiesen an den Rheinbrücken, mit unserem Gnadenhof und den Pferden in den Wiesen und einmal das wunderschöne Gebiet aus Rheinwiesen und Feldern das bis Krefeld geht. In diesem befindet sich dann noch ein Gestüt, Fallobstwiesen, Koppeln, viele Tiere und sehr viel Natur. Diese zwei Gebiete hängen theoretisch auch zusammen aber eben nur theoretisch. Praktisch werden sie von einem Hafenbecken getrennt. Früher befand sich hinter den Rheinwiesen "Krupp Rheinhausen", welches einen kleinen Hafen hatte. Als das Stahlwerk Anfang der 90er schloss und alles zugänglicher wurde, konnte man auch an den kleinen Hafen. Nachdem das Werk komplett abgerissen wurde und auf dem Gelände etwas neues entstand, erhielt auch der Hafen seine neue Bestimmung und wurde ausgebaut. Heute ist auf dem Gelände Europas größtes Logisikzentrum. Was für uns heißt das wir von Zug und LKW Lawinen mit Containern überrollt werden. Gut, es hat alles seine Vor- und Nachteile. Hielt mich von meinem Ziel der RoRo-Anlage aber nicht ab. Dafür muss ich die jeweilige Rheinwiese bis ganz zum Ende durchlaufen. Da das Hafenbecken aber nicht gesichert ist, mache ich das mit den Hunden äußerst selten, denn von der einen Seite ist der Hafen kaum zu erkennen. Ich werde euch also heut durch die Rheinauen bis zum Hafen mitnehmen.
Das Bild der idyllischen Rheinwiesen wird für die meisten von euch durch den Hintergrund gestört. Dort ist es zwar mittlerweile sehr sauber, aber man hört die Kräne fahren und ihre Container auf LKW, Züge und Schiffe verladen.Würde ich die Zeit nun aber weiter als 25 Jahre zurückdrehen, wäre der Blick der, eines dreckigen Stahlwerkes. Aber hey, das ist der Anblick meiner Kindheit, ich kann allem was gutes abfinden. Deshalb seht ihr auf den Fotos auch oft die andere Rheinseite und das Stahlwerk von HKM. Es ist einfach da und so "ziert" es oft meine Skyline der Rheinwiesen.









 Und so liefen wir und liefen...ein richtiger Weg führt mittlerweile nicht mehr hin. Nur noch Trampelpfade. Und dann ist die Wiese einfach zu ende und nur die Pfähle deuten auf etwas hin. Das letzte Bild vom Hafen zeigt dies sehr schön. Irgendwie verrückt das diese Containerstadt und die Wiesen keine Trennung haben - es ist plötzlich da.














Ich hoffe ihr habt die närrische Zeit gut umbekommen. Hier wurde sie dieses Jahr weitestgehend ignoriert. Und da ich Grad vom Zahnarzt komme und doch etwas genervt bin, heut nur ein Beitrag aus der letzten Woche. Habt eine schöne Wochenmitte.


Herbst auf der Halde

1. Dezember 2017 | erschienen in: / / | 2 Kommentare
Ja, ich weiss, Herbst ist rum. Aber ich hab noch Bilder von vor 2 Wochen von der einzigen Foto-Herbst-Runde. Und seitdem ist hier , wie vielleicht bei euch auch, eher Regen und Matsch angesagt.

Letzte Woche haben wir endlich einen Agility Kurs angefangen. In der Halle, 10 Wochen, für Junghunde ein Aufbaukurs. So können wir das alles in einer kleinen Gruppe und vorallem richtig aufbauen. Dafür wars uns auch ein wenig fahrerei Wert. Der Trainer ist nett und ehrlich und ich denk das ist dann ein guter Einstieg mit Blaze. Und da freue ich mich auch gleich drauf, denn die Stunde ist ein toller Einstieg ins Wochenende und danach haben wir mit unserm Verein Weihachtsfeier.
Für Joy ist das Thema durch. Es liegt ihr nicht und so wird sie nur das noch laufen was ihr liegt. Nämlich Rally Obi oder eventuell nur Obi. Die Prüfung dazu hat sie ja nun.

Hier nun die Bilder von der kleinen Tour zur Halde Norddeutschland. Diese hatte ich bei den Gipfelstürmern schon vorgestellt.


Ein Tag unter Freunden... Teil 1

7. Mai 2017 | erschienen in: / | 3 Kommentare
Ich bin ich noch ein paar Bilder schuldig die ich angekündigt hatte. Vor ein paar Wochen hatte ich ja Besuch auf den ich mich sehr lang gefreut hatte. Janine aus Berlin hatte eine kleine Deutschlandtour angekündigt und wollte auch bei uns vorbeischauen. Und weil 4 Aussies besser sind als 3, haben wir die liebe Sara auch noch ins Boot geholt. Sie wohnt eigentlich in Koblenz und war hier am Niederrhein auch über länger zu Besuch. So ergab sich ein toller Tag unter Freunden und Hunden.
Ich hab wirklich dolle mit dem Wettergott gepokert, dass dieser Dienstag bitte gut wird - und ich hab die Partie gewonnen.
Wir sind mit einem Frühstück bei uns gestartet und dann zum Landschaftspark gefahren. Dank guten Automanagement von Sara sogar alle in einem Auto.
Für Berliner Besuch empfand ich den Landschaftspark doch mal als etwas anderes und wie manche von euch wissen, liebe ich diese Kulisse dort.
Vorallem weil Janine auch gern fotografiert. Direkt  am Eingang befinden sich Schienen. Diese nutzen viele Fotografen für Bilder, wie auch wir schon oft. Heut war es anders. Wir standen grad drauf, da standen hinter uns alte Herrn die sagten Hier sei Betreten verboten, es seien Schienen und da fuhre ja schließich auch noch ein Zug. Ich war etwas irritiert, denn 50 Meter hinter mir enden diese. Ich schaut auf die Gleise unter meinen Füßen und sagte....die sind ganz rostig, hier fährt doch nichts mehr entlang. DOOOOCH meinte er. Wir haben es für den Moment so hingenommen und haben die Gleise verlassen. Auf dem Rückweg sind wir trotzdem hin und haben die Fotos gemacht während 30 Meter hinter uns Menschen auf den Schienen rumsprangen.
Wir sind dann weiter kreuz und quer durch den Park, aber ich muss zugeben. Ich selbst kenne nur einen Bruchteil davon. Sind einen kleinen Berg hoch und durch dunkle Gänge. In einem Gang lief ein Film. Das kannte ich nocht gar nicht und ich hab mich vorm reingehen kurz täuschen lassen. Wir bogen wo ab und plötzlich brummelte es als ob eine Maschine läuft. Ich habs echt fast geglaubt. Dann wurd das Geräusch immer lauter und plötzlich waren wir nah dran und sahen den Film. Sally war das ganze nicht geheuer aber wir sind ja nur dort durch gelaufen.Und so haben alle vier die Sache gut gemeistert.
Anschließend hab ich die zwei Mädels hoch auf den Aussichtsturm geschickt und unten die Hunde beaufsichtigt. Danach sind wir weiter an die nächste Location, damit die Hunde noch was toben können. Aber das würde den Rahmen sprengen an Bildern und deshalb teile ich heute den Post.
An dieser Stelle einmal danke an Janine, die mir ihre Fotos auch zur Verfügung gestellt hat. Es ist also ein Mix unser beider Bilder .














Hunde: Joy, Blaze, Sally und Cujo
Ort: Landschaftspark Nord Duisburg
Kamera: Beide Canon EOS 70D



Neuer Pflegling Nr.2 und wie man Prinzipien über Bord wirft

5. April 2017 | erschienen in: / / | 1 Kommentar
Wie angekündigt zeig ich euch heut ein paar Bilder von meiner kleinen Frühlingstour mit dem neuen Betreuungshund Nr.2. Und manchmal kommt es wie es kommen muss. Es kam noch einer dazu. Drei neue in einer Woche ist dann für mich doch schon enorm.
Heute nehm ich euch mit auf die Carlos Tour. Er ist ein Border Mix und ein ganz lieber.
Normal hab ich ja meine festen Regeln was meine Arbeit mit den Hunden betrifft. Die Anfangsregel ist natürlich immer, dass ich fremde Hunde nicht ableine und die, die eben nicht hören auch nicht. So hab ich einige die ich nie ableine und andere die eben auch ständig bei mir frei sein dürfen weil sie eben hören, in dem Rahmen wie es meine auch tun. Kleine seltene Aussetzer inklusive.
Bei Carlos hieß es direkt, er hört, ableinen. Ich skeptiker nehme also eine Schleppe mit und was passiert. Er läuft nicht!
Ja so ein Mist. Ein Hund der mir mit der Schlepp am Bein klebt und nicht von mir weicht egal was ich tat. Schief lief er auch mit dem Po. Nach knapp 30 Minuten hab ich aufgegeben und hab den Karabiner geöffnet. Und siehe da, alles bestens. Der hört wie ne Eins. Seitdem bleibt die Schleppe zuhause. Deshalb seht ihr ihn hier auch ohne Leine obwohl er neu in meiner Liste ist. So flott sind die eigens erstellten Prinzipien für die Tonne.
Wir sind an unserem Örtlichen Kruppsee gestartet und dann Richtung Dorfkirche in die Friemersheimer Rheinauen . Und wie so oft hier...Idyll trifft Stahlwerk und Logistik. Wir kamen vorbei an den Rindern und sind weiter zu den Haflingern und runter an den Rhein.