Begleithundeprüfung und Strandtag

4. September 2022 | Kommentar hinterlassen
Moin ihr lieben,

heut mal ein ganz normaler "Halloooo" Post. 
Wie ihr immermal wieder seht, uns geht es gut. Und mit dem  etwas älterem Post von Roermond bin ich nun auch wieder ganz aktuell bei den Beiträgen.
Wobei, naja nicht ganz. Denn unser Urlaub ist rum und ich hab den Post noch nicht ganz fertig. Aber ich kann den Urlaub immernoch fühlen. 

Gestern bin ich mit Tonic die Begleithundeprüfung gelaufen. Das ist für mich immer etwas nervenaufreibend. Ich bin einfach kein Prüfungsmensch - obwohl es da ja wirklich um nichts geht im Grunde. Wir haben aber mit einigen stolperern bestanden. Also zu sagen das wir ne supertolle Prüfung gelaufen sind, wäre echt durch die rosa Brille gesehen. Allerdings war der Aussenteil sehr toll und ich hab mir da echt keine Gedanken gemacht. Ich hab bei Tonic soviel Wert drauf gelegt, dass er ein Alltagstauglicher Hund wird, da war das eine leichte Übung. Und überhaupt kann ich diesen Hund nur loben. Der hat sich einfach toll gemacht und ist völlig Problemfrei. 
Gebraucht hätten wir die Prüfung aber nicht. Ich mache mit Tonic gar keine Sportart bei der es einer Prüfung bedarft. Aber es war ja bei uns auf dem Platz und er darf Alterstechnisch starten. Warum also nicht versuchen. Und am Ende wird kein Hahn mehr danach krähen ob er in der Ablage 5 Sekunden vor Ende aufgestanden ist. Steht nämlich nicht im Papier wieviele Punkte das waren. Fakt war aber, ich habe Läufe gesehen, die nicht mein Anspruch gewesen wären. So gefühlt geschenkte Punkte. Ich hab gelernt das ich weder reden noch korrigieren darf. Es wurde geredet, geklatscht und korrigiert und irgendwie sind viele damit durch gekommen. Ich für meinen Teil bin dadurch ruhiger in die Prüfung. Fand unsern Lauf voll gut und dann sagt sie sowas wie - ich sei keine Winkel gelaufen sondern große Kurven. Dann schaue ich nachher aufs Video und denk so "Waaaaas? Woooo". Effektiv war eine Kehrtwende sehr weit, in der Gruppe hat er sich an einer Person festgeschnüffelt (die Person hatte Wurst in der Tasche, es fiel auf und somit wurd das schnüffeln nicht bewertet), er ist beim Tempowechsel ins schnelle ein Stück zu weit vor gelaufen und beim Abruf erst an mir vorbei und dann ins Fuß. Das Arme Ding hat vergessen wo die Bremse ist. Damit kann ich aber Leben. Das war nichts gravierendes und somit bin ich mit uns zufrieden. Und wie gesagt, am Ende fragt niemand mehr wie.

Pejo-Weiss-Weg in Monschau / Ein Tag in Monschau Teil 2

17. August 2022 | erschienen in: / / / | Kommentar hinterlassen

Heute geht es weiter mit der kleinen Monschau Bilderstrecke bzw. jetzt geht es eine kleine Runde wandern. Wie im ersten Teil erwähnt hatten wir Melina bei. Die mag lange Laufen jetzt nicht so. Naja und Tonic war im Oktober ja auch grad mal knapp ein halbes Jahr alt. 

Da kam uns der Pejo-Weiss-Weg mit knapp 5 Kilometern gerade recht. 

Kurz zu Pejo-Weiss: Pejo war in Monschau ein Kenner der Heimat und Volkskunde. Er schrieb Berichte über die Monschauer Kultur, Landschaft und Geschichte und war mitgründer verschiedener Vereine. Als Mitglied im Eifelverein kam er so zu seinem eigenem Wanderweg.

Es ging gemütlich an der Rur entlang. Niemand ausser uns war hier. Man hörte das rauschen des Wassers, sonst nichts. Ein absolutes Idyll. Vorbei an einem Zeltplatz, an einer Hütte und einer Brücke. Wir folgten weiter dem Wasser bis ein Schild zur Ehrensteinsley rechts den Berg rauf verwies. Wer den Weg schon einmal gegangen ist, könnte nun feststellen, dass wir die Runde andersrum gelaufen sind. Was aber ja völlig egal war. So sind wir erst den Berg zügig hochgestapft zur Ehrensteinsley.


Ein Tag in Monschau Teil 1

15. August 2022 | erschienen in: / / | Kommentar hinterlassen
Auch in diesem Post sind die Vorschaubilder unscharf. Und ich weiß nicht warum. Ich bin immernoch für jeden Tip dankbar. Wenn ich sie aufklicke ist alles gut. Vorallem sind die sowohl vom Handy, als auch der Spiegelreflexkamera gemacht. Ich finde keine Lösung.

Heute gibt es eher eine kleine Fotostrecke als einen Bericht. Denn so wirklich viel zu erzählen gibt es zu dem Tag nicht. Ich hatte Geburtstag - meinen traurigsten Geburtstag überhaupt. Joy war nun genau 10 Tage nicht mehr bei uns und wir warteten jeden Tag darauf, dass ihre Asche zurück kam. Nun wäre trübsal blasen am Geburtstag auch nicht in ihrem Sinne gewesen und so durfte ich mir ein Geburtstagsziel aussuchen zum wandern. Das war aber damals gar nicht so leicht. Denn nach dem Hochwasser waren viele unserer Lieblingsziele einfach weg. Und auch von Monschau wusste ich durch eine Freundin, dass das Wasser dort gut gewütet hat. Aber man konnte zu der Zeit dort schon wieder hin.

Also hab ich mich wirklich für Monschau entschieden. Schöne Altstadt und was zum Wandern drumrum. Die Suche nach einem Parkplatz war etwas schwieriger, aber wir wurden fündig. Unser erster Stop war aber dann eher von meinem Mann bestimmt. Was macht man nämlich als Genussmensch wie er...na klar, man möchte in die bekannte Senfmühle. 
Und während Torsten sich durch sämtliche Senfsorten probierte, probierte ich die Spirituosen.

Urlaub im Harz Teil 3 - Goslar

7. August 2022 | erschienen in: / / | Kommentar hinterlassen

Und dann kam tatsächlich der Tag. Nach 3 Jahren anlauf ging es endlich nach Goslar. Wir haben zwar die Kamera jetzt nicht soviel genutzt sondern viel mit dem Handy geknipst, aber wir waren ja auch nie drauf vorbereitet mit vier Hunden durch die Innenstadt zu laufen. Das war die Jahre davor ja auch einfach mal nur die Hälfte an Hunden. 

Dela kennt zudem Innenstädte gar nicht. Und wir sind sogar über den Markt gelaufen. Hat sie super gemacht und ich glaub in einer Gruppe ist das alles eh nochmal was anderes. Allerdings hatte sie viel zu gucken. Deshalb war in Ruhe Fotos machen auch nicht so ganz möglich, worum ich dann aber nicht traurig war. Ich war einfach nur happy die Stadt nochmal in Ruhe auf mich wirken zu lassen. Und ich mag sie nach wie vor. Ich liebe einfach solche Altstädte. Deshalb hier nun eine kleine Bilderstrecke. Das letzte Bilde von mir mit allen Hunden hab ich zudem nie für möglich gehalten. Es war da nämlich richtig viel los vor mir und seitlich und auch hinten. Da war nämlich eine Hochzeit von einem Feuerwehrmann und es war alles voller Menschen die da noch irgendwelche Feuerwehraktionen am durchführen waren. Ich war also vierfach stolz auf die Hunde.

 

Urlaub im Harz Teil 2

28. Juli 2022 | 1 Kommentar

Am nächsten Tag haben wir uns nochmal dazu entschlossen zu wandern und ein paar Stempel zu sammeln. Diesmal ging es ein wenig Bergauf. Wir parkten am Wasserfall und hatten zwei Wege zur Auswahl. Direkt am Romker-Wasserfall ging ein Weg hoch an dem schon unten ein Warnschild stand. Unbefestigter steiler Bergweg ....eigene Gefahr usw. Wir entschieden uns für den längeren Alternativweg, der dafür aber besser zu laufen ist mit vier Hunden. Der Weg war nun aber auch anders als erwartet. Denn bereits unten kam permanent Wasser auf dem Weg entgegen. Was eigentlich ganz schön war für die Hunde. Neben dem Weg, ging dann noch ein kleiner richtiger Bach mit kleinen Fällen neben uns herunter. An diesem hatten die Hunde richtig viel spaß. Der Weg ansich, war sehr Naturbelassen und steinig. Und eben durch die vielen Regenfälle vorher, eben permanent nass. Irgendwann kamen wir an eine Stelle wo wir nicht wussten wo wir lang mussten. Torsten blieb eben stehen und ich kämpfte mich einen kleinen steinigen Pfad hoch. Auch an diesem stand ein Warnschild mit einer länge. Ich bin also allein hoch um den Weg zu testen


Urlaub im Harz Teil 1

17. Juli 2022 | erschienen in: / / | 1 Kommentar

Nach der Sauerlandwoche ging es kurz für zwei Tage nach Hause. Sachen umpacken, flott waschen. Für Melina und Patricia stand nun ein Bayernurlaub mit meiner Schwiegermutter an, im Tausch gegen den Hund. Und dann haben wir uns kurzerhand entschlossen noch eine Woche wegzufahren zu unserer Züchterin. Mit 4 Hunden dann. Bei Nicole haben wir hinten unsere kleine Privatwiese, eingezäunt, am Harz. Besser geht es nicht für uns. Und dann eben auch noch Abends liebe Gesellschaft. Wir mussten uns aber irgendwie im Auto neu organisieren, Wir haben eine Doppelbox drin, haben dann noch eine Flugbox auf die eine Hälfte der Rückbank geschnallt und ein Hund musste angeschnallt so da sitzen. 

Es gab auch eine Menge zu berichten aus dem ersten Urlaubsteil. Und Nicole hatte dann noch die Idee ein Benefizhüteseminar für die Flutopfer zu geben. Da haben wir dann für den tollen Stellplatz eben was in die Flutkasse geworfen. 

Das war jetzt ausserdem der Dritte Versuch im Harz wandern zu gehen. Der erste Versuch war der von dem ich euch berichtet hab, nämlich als es Hochwasser in Goslar gab, als wir da Urlaub machten. Das war der Erste Urlaub von dem ich hier nicht berichtet hab,weil wir den Platz verlassen hatten und die Straßen gesperrt, Goslar voller Sandsäcke, Notstand ausgerufen, Menschen verschwunden und Existenzen zerstört waren. Urlaub war da einfach in der Region eben auch nicht mehr möglich. Das Jahr darauf wollten wir es also nochmal versuchen mit dem Urlaub im Harz. Diesmal aber nicht auf einem Campingplatz sondern auch auf dieser Wiese. Tja, den ganzen Urlaub 35 Grad und mehr. Sogut wie kein Ausflug war möglich. Ich wollte doch unbedingt in Ruhe mal nach Goslar zum Fotografieren. Extra den Wecker gestellt....6.30Uhr....ich mache die Türe auf und gehe raus. 6.33Uhr, ich komme wieder in den Wohnwagen. Jetzt schon zu heiß um mit den Hunden wohin zu fahren. So war der zweite Harzurlaub. Diesmal hatten wir hoffentlich gute Chancen. Und tatsächlich, wir kauften den Harzer Wanderpass und starteten.

Die ersten Stationen zum Stempeln waren der Steinbergturm (HWN111) und der Granestausee (HWN 110) . Und da fiel uns direkt auf. Mit vier Hunden fällt man nochmal mehr auf als mit den dreien. Direkt am Turm wurden wir direkt dreimal auf die Hunde angesprochen. Einsam ging es danach aber weiter durch die Natur

Urlaub im Sauerland Teil 3 - Hochwasser

3. Juli 2022 | erschienen in: / / | Kommentar hinterlassen
Der Regen von meiner Wanderung (die Montags am 13.7 war) hielt auch auch die ganze Nacht und am nächsten Tag an und hörte nicht auf. Wir verbrachten den ganzen Tag im Wohnwagen. Was auch mal ganz gemütlich war. Am nächsten morgen hörte es dann auf. Was aber nun klar wurde, der Wasserpegel von unserem Wasser stieg rapide an. Die erste Reihe vorn stand unter Wasser. Wir halfen einigen Campern beim Umzug eine Reihe höher in unsere Reihe. Der Platz war einfach nur noch vermatscht und unter Wasser. Das schöne Wasser auf dem wir vor ein paar Tagen noch paddeln waren, wurde ein stark fließendes Gewässer aus brauner Brühe und Treibgut. Wir waren uns unsicher und an dieser Stelle füge ich eine kleine Zwischengeschichte ein, von der ich euch hier nie berichtet hatte. 

2017 haben wir nämlich an der Okertalsperre im Harz Urlaub gemacht. Ebenfalls am Ende des Sees, mit kleinem Bachzulauf. Und dann kamen Wassermassen und überfluteten dort alles. Notstand wurde ausgerufen, Straßen weggeflutet und gesperrt, ein dorf weiter eine Brücke gesprengt, Goslar war Land unter, Menschen vermisst und der kleine Bach in dem die Kinder noch spielten war nun ein reißender dreckiger Fluß. Drei Tage haben wir da ausgeharrt und der Statiker der Brücke kam dann immer und schaute ob das noch hält. Man konnte nichts machen und mal ehrlich, wir wären dann ja sowas wie Hochwassertouris gewesen. Wir brachen unseren Urlaub an diesem Ort ab. Das Wasser war auch nur noch 10 cm Höhe von unserem Wagen entfernt. Man kam zwar täglich und fragte ob wir angst haben, aber auch wenn es keine angst war. Man ist doch unsicher. Dazu kam, unsere Familien erreichte uns nicht mehr weil es da keinen Empfang gab. Und dann sehen sie im Fernsehen diese Bilder aus Goslar. Wir haben dann irgendwie immer einen Lagebericht rausbekommen. Und das ist der Einzige Urlaub von dem ich hier nie berichtet habe. Wir brachen ihn dann eben auch dort ab.

Und dann stehst du 4 Jahre später wieder an einer Talsperre, an einem Platz der genauso aufgebaut ist und es steigt das Wasser. Und während du da sitzt kommen die ersten Nachrichten rein, dass unsere Talsperre im Fernsehen sei. Ob alles gut ist usw. Wir sagten dann nur, dass das Wasser steigt und wir zwar unsicher seien, aber da noch genug Platz ist. Wieviel Glück das eigentlich am Ende war, wussten wir da ja noch nicht. Im laufe des Tages kamen dann die Nachrichten, dass Altena geflutet sei und es Tote gäbe. Da waren wir grad mal drei Tage vorher erst. Und dann kamen Nachrichten von einem Ort den wir eben sehr mögen, nämlich aus dem Ahrtal. Da wird einem ganz anders. Vorallem wenn du dann Bilder von dem Campingplatz siehst, wo du eigentlich hin wolltest und den ich hier schon vorgestellt habe. Die Nachrichten und schlimmen Bilder überschlugen sich an dem Mittwoch. Und ich hab dann auch verstanden, was das mit unseren Talsperren zu tun hatte die einiges an Wassermengen aufgenommen haben.
Wir haben dann tatsächlich einen Ausflug in die Stadt gemacht und auf dem Hinweg nochmal an der Listertalsperre gehalten. Diese wurde dann abgelassen und fließt dann in den Biggesee. Und in diesem sah dann nun auch der Überlauf (auf den ich ein paar Tage vorher noch schaute) nun anders aus. Das Wasser im See war einiges höher. Was wir ja auch an unserem Platz schon gemerkt haben. Die Biggetalsperre hatte an dem Donnerstag den 15.Juli, ihren Vollstau mit 100 prozent erreicht. Ebenfalls wie die Listertalsperre. Dort standen wir wieder drauf und dann tat das Bauwerk was es tun soll und wenn man dort steht und merkt wie unter den Füßen die Wassermassen fließen, bekommt man einen Heidenrespekt. Und das zu Recht wie die Bilder gezeigt haben. Dienstags hatte man noch Wasser abgelassen um Platz zu schaffen und die Talsperren waren Gott sei Dank für die umliegende Region nicht voll. So war auch dieser Urlaub geprägt vom Hochwasser und der Frage ob man bleibt. Das zweite Bild ist die kleine Staumauer die man vom Platz aus sehen könnte. Und genau wie damals an der Oker, staute sich da alles drin was so angespült wird. Wenn ihr dann an das Bild gelangt wo das Wasser fließt. Da ist mein Mann Sonntags noch mit dem SUP durch. Und auch die ganzen anderen Wassersportler. Das hätte man zwei Tage später gar nicht mehr überlebt. So wurden wir von Freunden und Familie mit besorgten Nachrichten geflutet, weil alle noch im Kopf hatten wie es an der Oker war. Was sagt uns das? Vielleicht sollten wir nicht mehr an Talsperren Urlaub machen. Vielleicht trauen wir uns das jetzt eh nicht mehr. Das scheint nicht unsere Beste Idee zu sein, wenn es auch Zufall ist.