Parken: War bei uns ein Glücksspiel, denn in Westfeld gab es nur 5 oder 6 Parkplätze und die waren bis auf einen belegt. Unnd wirklich 60 Sekunden später, kam ein weiteres Auto.
Länge: Knapp 16 Kilometer und (laut meiner Uhr 580 HM). Im Internet findet ihr sowohl 400 als auch 600 und 900 als angaben für die Höhenmeter. Der Schwedensteig kann abgekürzt werden
Schwierigkeit: Wird als moderat mit guter Grundkondition gekennzeichnet.
Wegmarkierung: War durchgehend gut mit W1 gekennzeichnet.
Einkehren: Hier können wir nur die Schwedenhütte und Gasthof Braun nennen.
Und nun von vorn. In Westfeld haben wir auf dem empfohlenem Parkplatz geparkt. Was allerdings ein Glücksspiel war. Wir haben den letzten freien Parkplatz nämlich ergattert. Von dort ging es Richtung Schwedensteig. Oberhalb des Friedhofes findet man das Holzschild. Von hier geht es erstmal immer Bergauf, auf teils kleinen matschigen Trampelpfaden. Das war aber wirklich nur ein kleines Stück. Danach geht es meist auf Wiesenpfaden oder Wegen weiter.
Nach nichtmals 5 Kilometern findet ihr das erste Waldsofa. Wir fanden die Lage mit dem Blick über die Felder so schön, dass wir hier wirklich die erste Pause gemacht haben. Was man fast überall hatte, tolle Weitsicht. Viel Wald, viel Feld. Vorbei an Tannenbaumplantagen. Ab Kilometer 5 ging es wirklich gut bergauf. Hier waren wir wirklich froh als wir oben waren. Fanden das aber schonmal gut, um uns auf den Sommerurlaub in den Bergen einzustimmen. Wir haben auch einen kleinen Foto-Stop mit Tonic gemacht bevor wir Richtung Schwedenhütte durchgezogen haben.
Besondert der letzte Kilometer zur Schwedenhütte war einfach nur Blumenreich und vielfältig.
In der Schwedenhütte freuten wir uns auf ein Kaltgetränk (dabei wurde es so flott so frisch da oben, dass wir einen Kakao am Ende sinniger gefunden hätten). Hier mussten wir gut 40 Minuten auf unsern Kuchen und die Waffel warten. Allerdings mit Ansage vom Wirt. Wir genossen die Aussicht dort die Skipiste runter und beobachteten das Treiben auf der Terrasse. Wasser für Tonic auffüllen war hier auch kein Thema. Da es genau auf unserer Streckenhälfte lag, war das Timing für den Stop auch perfekt.
Von dort ging es erstmal wieder recht flott vorran. Zumindest bis es für mich bergab ging. Da bin ich immer seeehr sehr langsam. Zu unserer Verwunderung standen wir auf einmal vor einem Waldhotel. Eventuell hätte man auch hier einkehren können, es sah aber doch alles eher Chic aus hier. Ab hier ging es immer am Rand der Felder entlang. Immer mir schöner Weitsicht. Man trifft irgendwann auch auf den Punkt wo man die Abkürzung trifft. Hier geht es dann einfach eine Wiese runter, vorbei an einem verlassenem Gasthof, über einen kleinen Bach und dann steht man vor einem Kneipp-Becken.Hier könnte man wenn man wollte eine Runde drehen.
Ein Stück weiter traf man dann unterhalb des Weges auf Gasthof Braun, der hatte auch offen. Ich freute mich aber wirklich auf eine Pizza im Wohnwagen. Daher zogen wir hier durch. Vorbei am Waldmemory. Das Waldmemory könnte wirklich cool sein. Leider öffnen sich die klappen von allein. Wir haben trotzdem kurz versucht eine Runde zu spielen. Zumal ich da beim bergab laufen echt schlecht drauf war. Aber hey, dass änderte sich ganz flott, als es wieder bergauf ging. Das war einfach nach so vielen Kilometern unnötig für die Beine. Aber wir wussten ja durch das Höhenprofil das es so kommt. Und es war dann auch so ein wenig Endspurt. So schön diese Runde nämlich auch war. Ich hab mich trotzdem aufs Auto gefreut. Auf dem letzten Stück traf man noch auf ein paar Rinder, Esel und Schafe, bevor man unterhalb des Friedhofes wieder raus kommt. Und genau hier fing es an zu regnen. Welch Glück. Es hätte uns ja schon vorher treffen können.
Fazit: Für uns durch seine Vielfalt in der Natur einer der schönsten Wanderwege die wir gelaufen sind. Wir haben einfach soviele verschiedene Blumen, Pflanzen und Schmetterlinge entdeckt. Es war wirklich eine Freude. Der ein oder andere Anstieg hat uns rausgefordert, was aber eher an unserer Dickerchen-Kondition lag. Aber es war machbar. Wir können diese Tour wirklich sehr empfehlen.

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