Slowenien Tagebuch Teil 3 - Ljubljana, Slap Pericnik, Triest (Italien), Piran und Kärnten

6. Mai 2026 | erschienen in: / / |
Montag, 28.Juli 2025 - Soca Trail 

An diesem Tag trennten sich die Wege der Reisegruppe. Während Torsten und Melina eine Quadtour gemacht haben. Habe ich mich auf den Soca Trail begeben. Ich war erst unschlüssig ob ich starten soll im Regen. Aber ich wollte auch nutzen das ich grad Zeit allein mit den Hunden hatte.

Der Soca Trail ist ein 25 km langer Wanderweg, der direkt an unserem Campingplatz in Bovec endete bzw. ich lief dort los. Er beginnt an der Quelle bei Trenta. Er gilt als der schönste Wanderweg der julischen Alpen. Er ist ansich leicht. Aber der Boden nicht immer leicht begehbar. Die Steine oft glatt. Aber die tolle Landschaft und der Fluß sind das Wert. Ich lief der Quelle entgegen, also leicht bergauf. Immer am Fluss entlang, hier und da über Hängebrücken, an Schluchten vorbei und auch ein Stück durch abseits gelegene Wiesen. Für mich war nach 13 Kilometern Schluss, denn dann endete meine Zeit und die anderen sammelten mich ein nach der Quadtour. Eigentlich wäre ich ihn aber noch gern zuende gelaufen. Ich war auf jedenfall wirklich sehr schnell unterwegs. Muss aber sagen, ich war ohne Rucksack und Getränke unterwegs. Mir war ja klar, dass ich nur ca 2 Stunden habe und so habe ich auf Gewicht verzichtet.


Und jetzt noch kurz zu den anderen. Die haben schon vor dem Urlaub die Tour gebucht und sind mit Quads nicht nur durch das Tal gefahren, sondern auch ein Stück den Kanin hoch. Den beiden hat die Tour richtig gut gefallen und sie fanden auch die Infos von dem Guide gut. Meine Streckenlänge richtete sich also ein wenig danach wie lang die beiden brauchten. 

Dienstag, 29. Juli 2025 - Ljubljana & Slap Pericnik

Wenn man in Slowenien ist, liegt es Nahe sich die Hauptstadt Ljubljana anzusehen. Und nun muss ich sagen, sie hat mich erstmal nicht geflasht. Es war ein Regentag und leider wirkt die Stadt so sehr trist. Sie soll aber ansich sehr schön sein. Nun haben wir in dem gleichem Jahr ja auch Straßburg und Colmar gesehen und ich war sicherlich noch davon beeinflusst. Wir sind dort durch die Stadt flaniert, haben uns Eis gegönnt und ein paar wichtige Punkte angeschaut wie den drei Brücken. In Ljubjana kann man ansich aber sehr gut bummeln. Es gibt eine sehr schöne Inenstadt mit vielen Geschäften und Restaurants. Teils alt, teils modern. Ich glaube es war für mich einfach nicht der richtige Tag für diese Stadt.

Anschließend wollten wir nach Bled. Ich hatte da schon nach alle was wir wissen müssen rausgesucht. Aber wir waren grad von der Autobahn, da standen wir schon im Stau. Dieser ging bis Bled. Wir wussten das es dort sehr überfüllt sein kann. Es war aber wirklich schon recht spät. Das war uns zuviel und so drehten wir um und verzichteten wir auf den typischen Besuch in Bled am See. Schade. Auch wenn uns gesagt wurde, dass man das nicht unbedingt gesehen haben muss. Wir hätten gern, aber eben nicht wenn wir erstmal ewig dafür im Stau stehen.

Stattdessen steuerten wir den Wasserfall Pericnik an. Hier war die Sache mit dem Parken erstmal schwierig. Denn das was ich vorher gelesen hab, traf alles nicht zu. Wir fuhren durch eine Schranke um in die Straße zu fahren und zahlten da auch eine Gebühr. Es sollten dann Parkmöglichkeiten folgen. Aber eigentlich stand überall nur das man es nicht darf. Es standen trotzdem überall Autos. Wir sind also noch ein Stück weiter und haben dort geparkt, vermutlich aber auch nicht erlaubt. 

Es ging dann ca 10 Minuten einfach Bergauf und dann stand man schon vor diesem mächtigem Wasserfall. Ganz schön laut war es hier. Die besonderheit war aber, dass man hier auch hinter dem Wasserfall entlang gehen kann. Den Besuch hier haben wir jedenfalls nicht bereut. War schon beeindruckend und toll. 

Mittwoch 30.Juli 2025  - Triest & Piran

An diesem Tag war nochmal viel Autofahren angesagt, denn Piran stand auf dem Plan. Und weil man da an Triest vorbeikommt, haben wir hier auch gehalten. Hier war zum Teil Maulkorbpflicht für die Hunde. Die Innenstadt war richtig schön. Es hat uns einfach alles hier gefallen. Aber Italien Vibes sind halt eh mega. Dann das Meer und die Sonne. Wir waren hier einfach nur Glücklich. Ein Gebäude schöner als das andere (dabei muss ich schmunzeln denn eine Kollegin sagte dann, wie hässlich sie Triest fand). Wir haben den Besuch auf jedenfall total genossen. Heiß war es hier allerdings nicht. Es war wirklich von der Luft sehr angenehm und mit den Hunden auch fein. 


Dann wechselten wir die Stadt. Denn ein paar Kilometer weiter ging es an unser eigentliches Ziel - Piran in Slowenien.

Hier war die Parkplatzsuche etwas kritisch. Denn das Parkhaus war abgesperrt und dahinter nur ein winziger Parkplatz. Wir hatten aber mit Geduld hier einfach Glück. Als Besucher muss man hier oben parken und dann runter laufen. Was es fast Praktisch macht, da man auf jedenfall den Blick über die Stadt hat. Allerdings gibts die beste Aussicht oben von der Stadtmauer für 4 Euro. Hier sind als wir kamen nur Torsten und Melina hoch, denn Hunde sind nicht erlaubt und so blieb ich draussen. Mitlerweile hatten die Hunde dann aber Schuhe an, weil der Boden doch heiß war. Dafür wurde man aber eher belächelt, vorallem von anderen Touris mit Hunden. Die durften sich den heißen Asphalt so geben. Ich wiederrum hatte heiße Füße durch meine Schuhe. 

Piran selbst war irgendwie ein Erlebnis. Es war schön, super schön und plötzlich ganz argh heruntergekommen wenn man in die falsche Gasse lief. Es war wie Torsten sagte, Italien auf Wish bestellt. Wir haben schöne Orte gesehen, den Markt, kleine Gassen, die tolle Promenade, die Spitze hinten, den kleinen Strand, den kleinen Hafen.....es war einfach nett. Aber es war halt auch brechend voll. Was ja mit Blaze nicht immer einfach war. Zum Glück hatte Torsten diesen an der Leine. Denn auf der vollen Promenade verloren wir uns. Und dann irrten wir getrennt durch die Gassen. Gefühlt gerieten wir in Gassen die nie ein Touris betreten soll. Zum Glück nur mit Tonic. Denn es war erstmal alles voller Katzen, gefolgt von Freilaufenden Hunden durch die Gasse, die dort auch natürlich ihre Geschäfte verrichteten. Hier war eher so gammliges Hinterhoffeeling. Aber irgendwie war es voll das Erlebnis. Was ich hier aber loben muss, es hingen viele Mülltonnen und richtig viele Kotbeutelspender. Die Hunde machen hier halt auch alle einfach in die Gassen, denn Wiesen oder so haben wir keine gesehen. Und während wir also Torsten und Blaze suchten, saß dieser auf einer kleinen eingezäunten Freilauffläche. Erst oben an der Stadtmauer trafen wir wieder aufeinander. Diesmal ging ich dort hoch und hab den Sonnenuntergang festgehalten bevor wir uns auf den Weg zurück gemacht haben.



Donnerstag, 31.Juli 2025 - Tattootag & Kärntener Meerauge

Schon zu Beginn des Jahres hab ich mir bei einem knapp eine Stunde entfernten Tattoowierer in Österreich einen Termin gemacht. Eine Followerin auf Insta hat dort ihre Hunde stechen lassen und ich liebte ihre Portraits. Und dann hab ich gesehen wie nah das an unserem Zielort ist. Im Vergleich zu unserem Wohnort mit 1000 Kilometern entfenung. Das er einen Termin in unserer Urlaubszeit hatte, war purer Zufall. Damit ich aber nicht direkt zu Anfang ein frisches Tattoo hab und nicht in die Sonne kann, hat man da noch Termine getauscht damit es am Ende des Urlaubs liegt. Mir war es das Wert das ich den Urlaubstag dafür geopfert hab, denn ich war knapp 11 Stunden da. 

Meine Familie war in der Zeit dort in der Gegend unterwegs mit den Hunden. Und sie haben mir auch immer ordentlich Fotos geschickt. Irgendwann kamen sie auch dahin. Und während ich mein Tattoo nach Stunden noch nicht gesehen hab (er hat es immer so flott abgeklebt in den Pausen), kam Melina rein, sah es und ihr Gesicht sprach Bände. Auch als Torsten kam und drauf schaute war er hin und weg. Die beiden haben dann die letzten Stunden noch im Studio verbracht, bevor ich sehr Glücklich mit ihnen zurück gefahren bin.


Freitag 1.August - Soca Tal

Hier kann ich es kurz halten. Wir haben erstmal schon viele Dinge weggeräumt und sauber gemacht. Und haben uns dann dazu entschieden nochmal um den Platz herum zu wandern. 

Samstag 02 + Sonntag 03.Juli 2025 - Heimreise

Morgens waren wir richtig flott mit allem. Leider wieder im Nieselregen. Meine Schwester kam noch ne Stunde rum um eine Pause zu machen. Die waren auf dem Weg nach Kroatien. Und als die dann weg waren, sind wir auch los gefahren. 

Wir sind aber relativ zügig in den ersten Stau gefahren wo erstmal fast drei Stunden nichts ging. Alles in allem haben 700 Kilometer uns 13 Stunden gekostet. Stau vor Maut Stationen, Stau vorm Tunnel, Stau wegen Dummheit und zum Glück haben wir ein Klo dabei im Stillstand. Wir sind um 11.30 los und waren um 0:30 Nachts an einem Schlafspot in einem Gewerbegebiet an der Autobahn. Um 6:30 ging es weiter auf die letzten 450 Kilometer. Einen Halt machten wir dann um halb 10  in Limburg auf der Raststätte wo es einen schnellen Kaffee mit meinen Eltern gab. Irre wie schnell es da vorran ging. Ab da sind es nur noch 180 Kilometer und so dürften wir um 12 Zuhause gewesen sein nach genau 24 Stunden. 

Unser Fazit - Ein Land das uns begeistert hat und noch einige Punkte offen hat. Wir kommen sicher wieder. Wir waren geflasht und fanden es toll. 

Schaut euch gern auch Teil 1 und Teil 2 an sowie diesen Post über Slowenien mit Hund 

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