Urlaub im Sauerland Teil 1

10. Juni 2022 | erschienen in: / / / |


Heute gibts einen weit nachgeholten Urlaubsbericht. Es war nämlich der letzte Urlaub mit Joy und ich konnte den Post (bzw.es sind mehrere geworden) einfach nicht fertig machen. Jetzt ist aber ein wenig Zeit vergangen und bevor er hier halbfertig in den Entwürfen rumschwebt, schreib ich ihn zu Ende. 

Wir haben für den Sommer ein Ziel am Wasser gesucht, um auch die SUP´s mitzunehmen und direkt am Platz losfahren zu können. Drei Hunde waren auch nicht so einfach. Wir haben uns dann an einem wirklich schön gelegenen recht kleinem Platz mit Strandbad, eine Parzelle in zweiter Reihe ergattert. 

Beim Aufbau wurden wir obwohl keiner der Hunde auch nur einen Mucks gemacht hat, von oben bis unten beäugt. Umso mehr Hunde ich aus dem Auto zauberte, desto mehr wurden wir angeschaut. Aber das sollte mir ja erstmal egal sein. Was aber gut klappte, es dauerte keine Minute und freundliche andere Camper packten mit an. Wir bauten in Ruhe auf, während Melina den Platz erkundete. Was aber danach sofort einsetzte waren Menschen die im vorbeigehen die angebundene Hunde anschnalzen. Oder mit ihrem Hund genau davor stehen bleiben und gucken. Oder aber die Leute von gegenüber, die ihren Hund einfach frei rumrennen ließen. Nagut, sagen wir eher, er wusste seinen Namen nicht. Fanden die Leute ganz lustig, ich nicht. Sollte mir aber die Laune nicht vermiesen, auch wenn man mir den Ärger angesehen hat. Der andere Nachbar fing nämlich nachher immer an zu grinsen wenn die von drüben ihren Hund 900 mal riefen und der nicht hörte. Ich dann genervt die Augen verdrehte und man immer eine Ausrede hatte. War nervig, aber irgendwie auch belustigend. Manchmal leg ich mich wegen sowas nämlich ganz gern an. 
Sonst war es aber wirklich schön. Der Stellplatz liegt wirklich idyllisch, in einem Arm vom Biggesee wo ein kleiner Bach hineinfloss. Das Wetter spielte auch erstmal mit. So konnten wir am Abend auf eine Erkundungstour rund um den Platz aufbrechen. 



Wir verließen den Platz und überquerten eine kleine Staumauer auf die man vom Platz aus gucken konnten. Dann ging es auch schon in den Wald und recht flott nach oben. Ein offzieller Weg durchs nirgendwo. Ganz so war das nicht geplant. Denn am Ende standen wir an einer Straße ohne Bürgersteig wo die Autos 100 fahren durften. Diese sollten wir laut Route entlang. An der Straße mit Kind und drei Hunden, wo man und hinter den Kurven nicht sieht. Auch wenn es nur 1,5 km sein sollten, nein Danke. So ging es direkt auf der anderen Seite den nächsten Berg wieder hoch. Durch ein Dorf und durch Felder. Ein Umweg von 4 Kilometern, der dafür direkt am Platz landete. Die Strecke war dafür aber wunderschön. Was wir nur beachten mussten. Fingerhut, sowiet das Auge reicht. 








Die nächsten zwei Tage waren auch wunderschön. Morgens war es mal etwas diesig, danach aber wunderschön. Wir konnten mit sen SUPs eine Runde paddeln und auch Blaze war mit. Melina war im See baden und hatte sogar eine Freundin gefunden mit der sie den ganzen Tag unterwegs war. 






Am dritten Tag sind wir dann nach Altena. Wir haben uns die Burg angesehen, sind durch die Stadt geschlendert und waren Eis essen. Damit Melina auch mal was für Kinder hat, wollten wir mit ihr in den Erlebnisaufzug. Der war aber defekt, aber da gabs noch etwas mit sieben Toren auf dem Weg zum Aufzug. Eigentlich wollte ich draussen waren. Aber die Dame vom Aufzug sagte dann, dass ich die Hunde mit rein nehmen dürfte, da wir ja eh am Aufzug wieder umdrehen müssen. Ein Erlebnis-irgendwas und der Hund darf mit rein? Ich stellte es gar nicht weiter in Frage, sondern spazierte mit den dreien rein. Die Drei waren richtig lieb dadrin. Wenn wir länger in einem Tor gestanden haben und uns die Animationen oder was auch immer in dem Tor los war angesehen haben, lagen sie einfach brav. Ich war einfach mega stolz auf die drei. 








Am Abend ging ich dann mit den Hunden allein auf Entdeckungstour. Ich schaute auf Maps was es da sonst noch so gibt und fand eine Art Seezunge. Ich dachte mir ehrlich gesagt, dass diesen abgelegenen Ort viele Leute besuchen. Aber auf dem Weg dahin durch den Wald, traf ich niemanden. Der Weg war ein Träumchen. Und am Ende war ein Platz mit Bänken, umschlossen vom See. Die Hunde konnten da toben und rennen, im See baden und niemand störte uns dabei. Dazu kam der herrliche Ausblick auf den See und die Landschaft.



1 Kommentar:

  1. Hui, lange her, klingt aber nach schönen Erinnerungen :-) ja, andere Menschen sind schon komisch. Ich frage mich auch immer warum fremde es so lustig finden, Hunde irgendwie aus der Reserve locken zu wollen. Hatten wir bei den "Stadtstunden" der Hundeschule auch regelmäßig. *kopfschüttel* Auf jeden Fall eine tolle Tour, die ihr da hattet.
    liebe Grüße
    Sandra mit Aaron

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