Schottland Teil 1

26. Mai 2013 | 2 Kommentare
Hallo ihr lieben,
wir sind zurück aus dem Urlaub (ja ne woche schon ;-) ) und nun sind die Bilder bearbeitet und aussortiert. Und ein paar werde ich euch nun zeigen. Sind natürlich viel zu viele und deshalb muss ich ein wenig aufteilen. Ich vermute mal auf drei Teile. Und ich hoffe, das euch alle Teile gefallen.

Zuerst einmal unsere Eckdaten der Reise. Wir sind am 11.05.2013 von Köln abgeflogen und um kurz nach 12 Uhr in Edinburgh gelandet. Dabei einen Rucksack mit Kameras, sowie drei Koffer mit Schläfsäcken, Luftmatratzen, Zelt und Klamotten. Begleitet hat uns unser Freund Stefan. Dieser wird dann gleichzeitig auch unser Fahrer. Denn mein Mann hat beim aussortieren der EC Karte und so, auch prompt den Führerschein aussortiert und schön zuhause in der Vitriene platziert :D.
Den Monat Mai haben wir extra ausgesucht da es der schönster,trockenste und sonnenreichste sein soll. Und vorallem soll da eine bestimmte Stechmückenplage noch nicht ihr Unwesen treiben. Zu unserem Gepäck ansich, wird uns noch ein Mietwagen begleiten (so ganz Hardcore sind wir dann doch nicht).
Also eine stürmische und wackelige Landung gehabt und beim landen schon zwei tolle Brücken gesehen. Dann haben wir das Auto geholt und sind los. Stefan hat sich dann erstmal ein wenig an den linksverkehr gewöhnt und ein Einkaufsgeschäft sollte unser Ziel sein. Haben aber keine gefunden und somit erstmal die Innenstadt bzw das Hardrock-Cafe angesteuert. Rundherum lauter tolle Gebäude, sehr altmodisch und alle sehr gleich von der Bauart. Von unten kann man dann das Edinburgh-Castle sehen, welches wir dann später noch mit dem Auto angesteuert haben. Bei den Parkpreisen überlegt man sich jede lange Wanderung durch diese Stadt dreimal.

Der Park unterm, Castle
Castle von unten
Die Aussicht von oben...schon ein paar Berge zu sehen
mit Stefan (mein Mann schaut meist durch die Kamera)
Wie ihr sehr....Wetter total Prima, wenn auch voll stürmisch
Nach dem Stadtbesuch haben wir dann nach 5 Anlaufstationen im Navi, ein Geschäft gefunden. Und nachdem wir dieses hinter uns hatten, sahen wir ausserhalb der Stadt viele Geschäfte. Na wie sollt es auch anders sein. Jedenfalls waren wir dann mit lauter Snackkram eingedeckt gewesen und konnten weiter. Wir sind dann an der Küste entlang Richtung Kinghorn. Getreu dem Motto, wenn wir was sehen, halten wir an. In dem Fall haben wir die Nordsee gesehen und eine Insel. Sind dann eigentlich nur ausgestiegen und ein paar Meter gelaufen um ne schöne Sicht zu haben. Aber wir haben einen kleinen Fischerhafen gefunden und der Mann der da rumlief gab uns auch ne "Aufenthaltserlaubnis" dafür.
Wir sind quasi überm Hafen entlang und mussten etwas rumkrackseln um auf eine PLatte zu kommen
Von der Platte gabs dann aber ne schöne Sicht und das Wetter änderte sich auch Rasant
Mein Mann Torsten
Eine kleine Insel mit Leuchtturm
Es war sooo toll da. Nur wie ihr höchstens an der Mütze erkennt. Kalt und windig
der kleine Fischerhafen. Von der Platte ging es am Ende ne Leiter runter, sind dann quasi an diesen Hafenhäusern vorbei und direkt zu diesem Strand
Pettycur Bay - ist das nicht ein gelungener erster Abend?
 Naja jedenfalls ging die Sonne da so langsam unter und wir mussten ja noch einen schlafplatz suchen. Es heißt man kann dort überall wild zelten....jaaaaahaaaa.......aber es ist alles eingezäunt. Und wenn nicht, dann wars mehr ne Ackerwiese. Das Ende vom Lied war, dass wir echt dolle vom Kurs abgekommen sind, uns durchgefragt haben und zwei der Tipps nix waren, der dritte Tip nach 2,5 Stunden dann ein Erfolg war. Ein Campingplatz auf einer Bauernhofwiese. Um 21 Uhr sind wir dort angekommen, haben das Zelt aufgebaut und sind ins Bett gefallen.

Tag 2
Die Nacht war echt der Horror. Es war so kalt. Stefan meinte noch im Schlafsack so wenig wie möglich anhaben und das hab ich beherzigt. Nun muss ich dazu sagen, ich gehe mein Leben lang schon zelten. Immer an der Nord oder Ostsee. Mehrere Wochen im Jahr. Ich habe aber noch nie nie niemals so gefroren wie dort. Mein Schlafsack war der Sache nicht gewachsen. Und umso mehr ich Nachts am zittern war (ich schlief da noch ausen) umso mehr zog ich mir da die Nacht an. Das Ende vom Lied war nen langarm-Sweatshirt, ne leggings, nen Pulli und ne Fleecejacke. Meine Füße erfroren.
Morgens hörte ich noch wie mein Mann um 5 das Zelt verließ.....dann muss ich tatsächlich eingschlafen sein. Wurde aber um 7geweckt. Beide Jungs sind jeweils getrennt spazieren gegangen. Mein Mann hat nen Berg gesehen und wollt da den Sonnenaufgang knipsen. Hat dabei aber noch nen See gefunden mit Zeltmöglichkeit.
morgens um 5



Dann ging die Reise weiter navh St Andrews. Ziel war da die alte Kathedrale.
Sie muss riesig gewesen sein , sie wirkt wenn man dort steht jedenfalls so
Gruppenbild
Ein Friedhof war dort auch mit auf dem Gelände
Von der Kathedrale konnte man außen auf einen Weg, mit Blick auf das St Andrews Castle.
Dort sind wir natürlich auch hin und haben brav Eintritt bezahlt um uns darin umsehen zu dürfen
Im Hof ging eine Treppe hinab in alte Minen der Burg, dort kann man ein Stück herein
Es war alles sehr eng und es tropfe auch hier und da von der Decke
Am Ende des Ganges ging es dann noch ne Treppe runter
 Von der Burg aus, sah man einen wirklich sehr langen Strand. Natürlich wollte ich da nochmal Nordsee-Strand-Luft schnuppern, bevor es dann in die Highlands gehen sollte


 Danach ging es dann etwas weiter. Wir haben sie ersten Berührungen mit den Highlands gehabt und waren da schon wirklich beeindruckt. Wir sind oft ran gefahren und haben Fotos gemacht.


Schnee, und dieser nichtmals besonders weit weg. War schon komisch
Irgendwann sah ich ein Schild und ich sagte noch. "Oh man kann hier Seilbahn fahren". Ein paar Meter weiter waren wir Schlauer. Das Zeichen auf dem Bild war das Zeichen für den Skylift. Wir sind durch ein Skigebiet gefahren :D
Wir sind dann noch ein Schloss angefahren "Braemer Castle" aber es war ein Gerüst drumherum und sah echt nicht so toll aus. Ich fand die ganzen Schafe und Lämmchen aussernrumviel toller. Und Lämmer gabs da echt mehr als genug. Gefühlt sogar mehr als erwachsene Schafe. Wir haben dann zwar einen Campingplatz gesehen, es war aber noch so früh, dass wir einfach noch etwas weiter gefahren sind. Hatten dann aber schließlich wieder unser Zeltproblem. Nach Karte, erneutem fragen und suchen, haben wir dann einen ausgewiesenen Wildzeltplatz im Wald gefunden. Dieser war zum Glück dadurch sehr Windgeschützt, aber das Zelt ließ sich echt bescheiden aufbauen im Waldbodern. Die günstigen Bed & Breakfasts waren nicht so günstig wie es vorher hieß und wären mit ab 30 Pfund pro Person zu Buche geschlagen. Direkt am Zeltplatz hatten wir dann Rehe. Dann ging meine Kamera leer und mein Akkuproblem begann. Denn der extra gekaufte Lader fürs Auto ging bei allen Geräten (Handy, Mp3 Player, andere Kamera) nur nicht bei meiner Kamera :-(

 Meine Erkenntnis an dem Tag war dann schonmal, das es allgemein dort sehr Hundefreundlich ist. wir haben viele Hunde gesehen und vorallem an den Stränden und Wäldern, waren diese alle nicht angeleint. War irgendwie deprimierend für mich. Denn ich konnte zuhause nicht fragen wie es den Mädels und Joy so geht. Aber Stefan hat dann für mich über seine Flat und seinen Facebook Account Nachrichten von Zuhause empfangen.

Urlaub ohne Hund :-(

9. Mai 2013 | 7 Kommentare
Hallo ihr lieben,.
ich verabschiede mich nun einfach mal in den Hundelosen Urlaub. Es geht ab nach Schottland, auf kleine Abenteuerreise und da hat Kind und Hund nix zu suchen, bzw der Hund ist ja etwas schwierig mit der Einreise und dem Flug.
Wir haben nur einen Mietwagen und ein Zelt, reisen zu dritt und haben ne ungefähre Route. Aber was wir nun sehen ist nicht so ganz klar. Hauptsache das Wetter spielt etwas mit.
Nächste Woche Donnerstag sind wir dann zurück und ihr bekommt die ersten Hundelosen Bilder von mir zu sehn.
Ich wünsche euch noch ein schönes langes Restwochenende.

Hier ein kleiner Voreindruck von dem was ich sehen werden. Wenn auch vielleicht nicht mit sooo tollem Himmel.
Eilean Donan Castle - Quelle Wikipedia

Frisbee Seminar Teil II

5. Mai 2013 | erschienen in: / / | 3 Kommentare
So ihr lieben, lange wars still (habt ihr vielleicht gemerkt) und heute hab ich dann bei einigen ein paar Dinge nachgelesen und schnell unseren Produkttest veröffentlicht (jaa der sollte bis zum 30.4 on sein *schäm*). Unser Internet war die Woche durch Kabelarbeiten sehr oft abgestellt und ich berichte nun verspätet von meinem zweiten Frisbeeseminar.

Diesmal habe ich von Karin Actun das zweite Tagesseminar "Frisbee II" besucht. Wie ihr gleich an den Bildern sehen könnt, diesmal nicht im Schnee, sondern bei strahlendem Sonnenschein.

Super Wetter und ausgelassene Seminarstimmung
Morgen um 10 ging es wieder los. Es war fast die gleiche Runde wie beim letzten mal. Sechs Hunde waren dabei. Es wurd sich kurz nochmal vorgestellt und erzählt was wir seit dem ersten Seminar gemacht haben, wo es Probleme gibt und ob wir Wünsche haben. . Womit ich auch schon beim ersten Punkt bin. Es gab diesmal keinen festen Plan. Das einzige was feststand war, das es drei Hunderunden geben wird diesmal. Sie schrieb sich unsere Wünsche auf und war da sehr offen für alles. Die meisten wollten Körperabsprünge lernen. Die aber eigentlich erst im dritten Teil den es noch gibt dran kommen. Aber wie gesagt, sie wollte schauen was wir in den sieben Stunden so schaffen. Und ich sag euch...die Zeit verfliegt da echt schnell.
Die Theorie konnt ja diesmal wegbleiben und somit wurd sogar direkt mit der Hunderunde begonnen.
Wir sollten einfach mal zeigen wie wir spielen, die Sachen vom letzten mal wiederholen und Probleme aufzeigen. Jeder hatte dazu wieder zehn Minuten.

Danach ging es fix an das erste Wurftraining ohne Hund. Wir haben uns da wieder zwei Würfe vorgenommen und geübt. Den "Butterfly" und den "Go-Arround". Die passende Theorie dazu haben wir direkt draußen beim Wurftraining gemacht. Dann waren gleich zwei läufige Hündinnen dabei. Aber auch das wurd echt gut gelöst. Diese mussten in einer anderen Ecke des Platzes ihr Hundetraining machen um erst gar keine Gerüche auf dem andern Stück zu verteilen...sprich diese Hündinnen durften da auch nicht durch laufen sondern einen anderen Weg gehen.
Nach dem langen Wurftraining ging es auch schon an die zweite Hunderunde. Mit aufwärmen und lösen gehn und in der Sonne sitzen, geht die Zeit dabei immer fix rum.

Karin hat uns alles super erklärt
Butterfly üben
Üben des Go-Arround
Karin zeigt wie ich es besser machen kann ^^
Naja und sie meinte Joy sei ne Granate...ob das nun gut oder schlecht ist :D.....?
Es gab dann schon Mittagsessen bzw die einstündige Mittagspause. Denn wie beim letzten mal auch, ist im Seminarpreis die komplette Verpflegung mit drin. Also Cola, Fanta, Kaffee....usw, das MIttagsessen und am Nachmittags noch eine Kleinigkeit.
Zum Mittagessen gabs dann (die Dame dachte es wird kälter) ne tolle Kartoffelsuppe mit richtig viel Würstchen, Brötchen und als Nachtisch zwei verschiedene Schokopuddings mit Vanillesoße. Mit gemütlichem Quatschen und so beim Essen blieben dann noch 20 Minuten für eine kleine Spazierrunde.

Dann gabs auch schon das nächste Wurftraining. Das ging fast eine Stunde und war richtig Intensiv. Wir haben zwei Wurfarten "Thumber" und "Sidearm" gelernt und geübt und anschließend noch die Basics für Körperabsprünge an Karins Hund gezeigt bekommen. Dann hieß es wieder Hunde fertig machen und auf zur letzten Hunderunde.

In dieser wurde dann gemacht was jeder wollte. Die meisten haben allerdings das gleiche geantwortet, nämlich das sie die Absprünge üben wollen. Mit Karins Hilfe haben dann also alle die Absprünge angefangen.
Ich hab die vorher schonmal geübt und Joy hat sich dann da von der besten Seite gezeigt und diese schon ohne Hilfe gemacht. Man was war ich stolz auf meinen Hund. Sie spielt so gerne und im Gegenteil zu früher schon viel ruhiger und Konzentrierter. Sie hat alle von mir angebotenen Vaults (die Körperabsprünge) angenommen. Nun muss nur noch ich dabei die Scheibe werfen können, statt sie nur zu halten. (Lustigerweise hatse die Woche dann nur noch Über- statt Absprünge gezeigt) Hier ein paar recht schlechte Bilder dazu. An der Stelle fehlt mir dann mein Mann mit der Kamera. Wenn man irgendwem eine Kamera in die Hand drückt, kommt nicht viel bei rum wie ihr seht. Aber es geht ja auch nur um einen kleinen Seminareindruck.

Ein paar zum warmmachen
Karin als Begrenzung für den Knievault
Der Bridgevault
Durch die Beine
CATCH - Wieder der Butterfly
Schon mit unseren neu gekauften Frisbees :D

Läuft !
Während dieser Hunderunde, gab es dann frische Waffeln. Die Kirschen und die Sahne haben wir vorher freiwillig abbestellt. Es war so warm und wir waren alle mit Puderzucker zufrieden. Und gebackener Kuchen stand da auch noch auf dem Tisch. Wir haben aber alle draussen auf dem Boden gesessen und gegessen.
Dann war es auch schon 17 Uhr und das Seminar zu Ende. Es wurden wieder Sachen zum kaufen angeboten. Ich hatte Glück und meine Frisbees waren in meiner Farbe da. Zwei wollte ich eigentlich holen, drei sind es geworden. Nun habe ich fünf! Sieben bis Acht sind mein Ziel.

Allein beim zusehen der anderen lernt man ne Menge.
Alles in allem war es wieder ein toller Tag. Ich hab wieder viel gelernt und viele nette Leute wiedergesehen. Das Seminar mit Hund kostet 70 Euro für die 7 Stunden (naja gut 6 ohen Pause) und wenn ich da noch an das Essen und so denke, finde ich das völlig in Ordnung. Wir werden weiterüben und vielleicht kommen wir ja so weit, dass der dritte Teil auch noch für uns in Frage kommt. Das wäre aber erst Ende Juli. Und ich kann mir gut vorstellen, dass da bekannte Gesichter sitzen.


Und was lustiges hatte ich da auch bzw ich hab es nachher bei Facebook gesehen. Auf dem Seminar war ein Teilnehmer, den ich nicht kenne. Aber dieser ist mit mir Verwandt. Unsere Eltern sind Cousin und Cousine. Klein ist die Welt :-)

So und nun schiebe ich noch die Bilder von Mittwoch hier an. Denn da habe ich das vom Seminar geübt und Thementechnisch passt es ja auch noch gut her.

Sie freut sich schon
Overtight
Knievault
Overknee
Mein neues Lieblingsbild....leider durchs verkleinern etwas blöd geworden, aber in original super