Allgäu 2019 - Urlaubstagebuch Teil 5

8. Februar 2020 | erschienen in: / / |

Hallo ihr Lieben,

Tag 6 bis 9 gibt es heute quasi in einem Rutsch.
Denn nach anstrengenden Tagen haben wir uns einmal immer wieder ruhige Tage gegönnt. Noch dazu kamen Regen und Gewitter. Und das hat uns auch mal gar nicht gestört. Lesen, Musik hören, kochen und Leute beobachten. Das war einfach entspannend. Ich bin da tatsächlich viel am See joggen gegangen und natürlich waren wir auch einfach mal dort spazieren. Wie ihr nun seht, das Wetter war an den Tagen sehr wechselhaft.






Und auch im Urlaub ist man mit üblichen Hundehalterproblemen konfrontiert. Da ist Leinenpflicht und wir spazieren brav mit Schleppleinen los. Auf der Suche nach einer schönen Stelle wo die Hunde mal in den See können. Bzw ich hatte beim joggen eine tolle Stelle gefunden. Flaches Wasser, abgelegen und mit einer Bank mit Blick auf den See. Toll oder? Jaaaa, wenn es da nicht die Hundehalter gibt die einfach mal ihren Hund machen lassen und gar nicht zu sehn sind. So hatten wir plötzlich einen Hund mehr und dieser entpuppte sich als aufdringlicher Rüde. Leider blieb er bei uns und es gab leicht Zoff unter den Rüden. Weiterhin war kein Besitzer da und so suchten wir das Weite anstatt auf der Bank zu verweilen. Der Besitzer kam dann auch mal gemütlich dahergelaufen, von rufen hielt er aber trotzdem nichts. Ein Gewitter beendete dann unsere Runde und zu meinem erstaunen nahm Joy das unterwegs gar nicht so wahr.




Erholung sollte nicht zu kurz kommen, das Kneipp Becken lud ein. Und da ich mich beim rumsitzen nicht langweile war das einfach nur schön. Wir haben unserem Vorzelt zum ersten mal vorne einen Teil nicht mit eingebaut und dementsprechend konnte ich bei Regen schön dort sitzen und war doch irgendwie draußen. Die Hunde waren wie man oben sah, rechts neben unserem Wohnwagen angebunden und dann kam da dieser Moment als ich rechts neben unserem Wohnwagen eine Kuh vorbei laufen sah. Leicht panisch dachte ich "Hunde rein", denn ich wusste nicht wie beide Parteien  reagieren. War aber nicht nötig denn sie zog flott weiter durch die Wagen und Zelte.
Sie wurde dann von anderen Campern eingefangen und es stellte sich heraus, dass sie beim von der Weide holen wohl vergessen wurde. Die Weide unten wurde immer geöffnet und der Weg hoch in den Stall abgesperrt. Da diese Kuh erst später hoch kam, war die Absperrung weg und sie irrte halt über den Platz. War ganz witzig.






Jetzt wieder das, was nicht so rund lief. Ich zähle kurz auf. Zuerst ist uns Blaze fast erstickt und Dank fehlendem Handyempfang kein Tierarzt in Sicht, dann kam das mit meiner Oma und nun folgt der nächste Punkt. Da es wirklich viel regnete haben wir uns wirklich nah am Platz aufgehalten, so zog mein Mann mal mit komplettem Kameraequipment zum See los und kam recht schnell zurück. Mit völlig zerschramten blutenden Beinen. Er ist inklusive allem ausgerutscht und in den See gefallen. Alle Objektive, Kamera, Go Pro. Er kam dann flott zurück und testete durch. Die Objektive waren in dem Fach trocken geblieben, die GoPro ging direkt nicht mehr an und die Kamera ging noch. Die hatte er beim Sturz ins Wasser in der Hand und sie war nur kurz unter Wasser.  Auf dem nächsten Ausfllug an dem Tag stellte sich aber heraus - geht doch nicht mehr an. Uiii da war die Laune im Keller. Neue Spiegelreflex kaufen, mal eben so? Der Gedanke war jetzt nicht sooo tolle. Keine schönen Urlaubsbilder mehr machen, gefiel uns auch nicht. Aber es war nicht zu ändern. Ich hab dann gelesen, dass man alle Fächer öffnen soll und sie trocknen lässt mindestens 2 Wochen. Die Gefahr das Staub auf den Spiegel kommt soll man dann eingehen. Und das haben wir getan. So lag die Kamera ab dem Tag im Wohnwagen.
Nun war das Glück im Unglück, denn ich hatte ja noch meine kleine Spiegelreflex bei und auf diese passen alle Objektive.
Deshalb sind alle Fotos die noch folgen, vom Handy oder der kleinen 1200D. Ich verrate es euch aber vorweg. Als wir nach 2 Wochen die Kamera angemacht haben, ging sie wieder. Und die GoPro auch! Puuuuuh!!!!


 Der Ausflug auf dem wir feststellten, dass die Kamera doch nicht geht war dieser. Man sagte uns "fahrt zum Lechfall, der ist toll" . Gut, nun standen wir da auf der Brücke und sahen folgendes. Irgendwie hat uns das jetzt nicht soooo gefallen. Die Laune war eh im Keller und so ging es zurück.






1 Kommentar:

  1. Hauptsache die kamera ist heile und Euch ging es gut... Der Tod Deiner Oma ist traurig und ich kann verstehen, dass es einem nicht gut geht und ein Ausflug nicht gemocht wird. Ich hoffe, Ihr konntet Euch dennoch erholen.

    Ich stelle immer mehr fest, dass Campen nicht mein Urlaub wäre. Aber ich kenne das auch nicht.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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