Unsere neuer Dauergast

13. Februar 2019 | erschienen in: / |
So, heute löse ich unseren Dauergast auf. Denn letzte Woche ist unser Familienhund Dela bei uns eingezogen und bleibt ganze 5 Wochen!
Es wird wahrscheinlich eine ganz schön Umstellung für uns alle. Für mich heißt das nämlich mindestens zwei Runden mehr am Tag, für Dela heißt das...es gibt mehr Regeln und Grenzen. Ich glaube alleine das ist für sie Umstellung genug, denn ich setze Regeln meist auch durch. Habe aber das Gefühl das es ihr gut tut und eine Art Sicherheit gibt. Vorallem weil es ja dann VIER Hunde hier sind. Da muss ich irgendwie auch für Ordnung sorgen und meine erste Aufgabe war schonmal dran zu arbeiten, dass Ruhe herrscht wenn es klingelt. Mal schauen wie weit ich komme. Dela ist 10 Jahre alt und draußen relativ unsicher weil sie nicht sooo viel kennt wie ich es von Hunden gewohnt bin. Aber sie war die Tage sehr offen für alles und dabei sehr brav. Deshalb glaube ich, dass die nächsten Wochen mit ihr ansich sehr toll werden.
Sonst ist unsere Zeit mit allen Hunden in der Wohnung sehr entspannt. Mein Blick in die Kamere zeigt immer schlafende Hunde. Vielleicht zeig ich euch die tage mal ein paar davon. Und wenn ich hier im Park einzelnd oder zu zweit gehe ist das auch sehr entspannt. Von meinen Hunden her. Ich kann hier halt nur an der Leine gehen. So bestand bzw. besteht mein Nachmittag nur noch aus Gassirunden (da gibt es sogar einen neuen in meiner Truppe, den zeige ich euch aber mal extra).


Ich bin letzte Woche auch zu viert zum Bahnhof gelaufen und das war soweit wirklich gut. Allerdings habe ich sobald es in den Park geht ein Problem mit anderen Hundehaltern. Denn seit neusten lassen recht neue Bewohner hier, ihre Hunde jeden dritten Tag in mich reinbrettern. Immer die selben wohlgemerkt. Bin ja vorher auch immer mit allen dreien gelaufen. Ich bin aktuell auch nicht die einzige die das aufregt. Und wenn Blaze dann ausflippt weil er das doof findet, wird gelacht. Natürlich finden die Hunde das doof wenn eine lustig umherspringende spielauffordernde Hündin 20cm vor uns rumhüpft oder wie mal im dunkeln, bis in meine Beine rennt. Es bringt mir eine unruhe in die Hunde, die einfach unnötig ist,  mich stresst und mich mit Blaze bei Hundebegegnungen im Training zurückwirft. Ich kann halt 100 Meter auf die Wiese rennen und Abstand nehmen, wenn die Hunde dann halt dort zu uns brettern. So umgehe ich diese Situation aktuell damit, dreimal meine große Runde zu gehen. Einmal mit Blaze damit wir direkt üben, dann mit Dela und Joy und dann mit Bo (weil er raus muss bevor er abgeholt wird). Nächste Woche muss ich es aber irgendwie anders hinbekommen mit der großen Runde. Dreimal die große Runde zu gehen ist ein Zeitfresser und anstrengend. Aber ich möchte ja keinen Hund mit kurzen Runden strafen weil andere ignorant und rücksichtslos sind. Da die Hunde auch über den Spielplatz rennen, hat schon wer das Ordnungsamt gerufen und ich hoffe es erwischt den richtigen.

Was macht ihr mit solch Rücksichtslosigkeit wenn der jenige sein Verhalten nicht ändern möchte? Wie geht ihr damit um? Immer in die Situation gehen oder meidet ihr dann Zeiten oder Wege?

Wir waren aber auch schon da unterwegs wo ich die Leine offiziell abmachen darf. Aber ohne Bo, der hatte frei. Deshalb ein paar Bilder von unserem ersten Tag mit Dela in entspannter Atmosphäre. Als dort ein anderer Hund zu kam, sahen unsere echt klein aus. Und auch wenn der Respekt vor diesem echt groß war und bei Joy auch gut sichtbar - es war alles entspannt und friedlich. Nicht nur bei den Hunden, sondern auch bei mir!





Kommentare:

  1. Schade, dass oft keine Rücksicht genommen wird. Hier ist es leider auch so, dass gerne große wilde Hunde auf Leona zurennen. Die bekommt dank einiger schlechter Erfahrungen dann Angst und ich hör dann irgendwie hauptsächlich von Labradorbesitzern gerne den Spruch "Die regeln das unter sich". Würde ich vielleicht auch so sehen, wenn mein 35 kg Hund zu einem 2,5 kg Hund hinrennt, anders rum sorgt das nicht für viel Spaß. Was soll meine kleine Hündin denn gegen so einen großen Kerl, der mehr als 10mal so viel wiegt wie sie ausrichten? Ich muss gestehen, dass ich die Zeiten und Orte meide, denn ansprechen bei den Leuten hatte bisher nie Erfolg. Zum Glück haben wir bei unserem Gassigehgebiet zu Hause das Problem nicht.
    Ich wünsche euch, dass sich Dela gut bei euch einlebt und die Spaziergänge wieder etwas ruhiger werden.
    Liebe Grüße
    Auenländerin

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    1. Ja bei kleinen ist das ja auch nochmal ne andere Nummer. Das stell ich mir richtig schwer vor weil ja fast alle größer sind.
      Lg

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    2. Bei mir ist das Problem leider genau anders herum. Leider sind es die Kleinhundebesitzer hier, dessen Hunde zumeist nicht hören und von daher uns in die Leinen rennen. Ich möchte keine ungewollten Kontakte, schon gar nicht mit kleinen Hunden bei meinem Riesen. Wenn etwas passiert, dann wäre eh immer der große Schwarze Schuld. So schlage ich dann schon einen großen Bogen, wenn ich diese speziellen Menschen von weitem sehe. Ich finde das ganz schlimm, da Richelieu leider schon mehrfach an der leine von Freiläufern gebissen wurde, ist es eh schwierig mit ihm und bei kleinen Hunden habe ich halt wirklich Angst, das etwas von unserer Seite aus passiert. Schlimm finde ich das!
      LG von Siggi

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  2. Bei uns gibt es ja zum Glück sehr viele strecken, wo mir niemand begegnet ... aber auf einer meiner Lieblingsstrecken gibt es einen älteren Herrn der mit seinem Hund immer Gassi-fährt. Mal ganz abgesehen davon, dass ich damit schon schlecht umgehen kann - er fährt immer recht rasant an uns vorbei ... sein nicht immer gut gelaunter Hund pöbelt dann aber durchaus mal meine beiden Rabauken an. Und weder Cara noch Shadow halten dann mit ihrer lautstarken Mienung zurück.
    Reden hilft da leider überhaupt nicht - Einsicht ist gleich null. Von daher meide ich diese Strecke zu gewissen Uhrzeiten (eigentlich gehe ich dort nur noch im Sommer ganz früh morgens.

    Ich bin schon sehr gespannt, wie es sich bei euch in den nächsten Wochen so einpendelt mit dem Hausgast und den Runden.

    Liebe Grüße,
    Isabella

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    1. Ich kann ihn kaum meiden. Er ist vor kurzem gegenüber eingezogen. Ich muss echt mal gucken. Ich bin halt nicjt der Typ der sich von solchen honks die Gassizeiten ändern lässt. Seh ich gar nicht ein, weil er sich ja eigentlich nicht nett verhält. Wir wohnen halt in einer Parkanlage mit Leinenpflicht. Hier gibt's viele ohne Leine oder Leute die ihre Hunde mal toben lassen....ist auch alles ok. Aber hier gibt's keinen der seine Hunde Einmal quer durch den ganzen park jagen und durch spielenden Kinder brettern lässt und über Straßen. Ich geh nun aus der Tür und guck mich erstmal um ob wer kommt von denen
      Lg

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  3. Das ist ein straffes Programm, was Du hast. Ich würde aber die stressigen Situationen eher meiden, weil es ja ein begrenzter Zeitraum ist. Was willst Du Dich aufregen, wenn bald alles wieder normal ist. Und wenn es nicht besser wird, dann würde ich das Gespräch erste suchen, wenn der vorübergehende Dauergast weg ist.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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    1. Jein....die wohnen halt direkt gegenüber von mir. Also egal mit welchen Hunden ich gehe...der Typ lässt sie einfach in uns rein rennen. Ist für mich keine Dauerlösung, egal ob Dela da ist oder nicht. Ich hab letztens mit ihm rumdiskutiert und ihm gesagt das ich mich schwarz trainieren kann mit Blaze wenn er seine immer in uns rein brettern lässt. Mehr als ein lautes Lachen hatte er nicht dazu zu sagen. Er ist auch nicht daran interessiert was zusagen. Er lässt die Hunde rennen, sie sollen ihren Spaß haben und ob die in andere angeleint rein rennen...ist ihm egal...an der Straße rennen die auch ohne. Ich kann nur hoffen das der Kreis der sich beschwerenden größer wird...bisher sind wir schon ein paar genervte. Und mancher hat sogar Angst vor denen.
      Lg

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  4. Ich gehe hier auf bestimmten Strecken auch bewusst anderen bestimmten Hundehaltern aus em Weg. Leider hat man es auf dem Deich häufig, dass von irgendwo her ein unangeleinter Hund in einen rein rennt. Daher gehe ich meist dann nicht auf dem Deich, sondern auf der Straße davor spazieren. Da dort auch Autos fahren, würde keiner seine Hunde dort laufen. Gleichen gilt für die vielen Radwege an der See. Da habe ich wirklich Ruhe vor rücksichtslosen Hundebesitzern. Auch wenn ich Tamme und Aaron gerne mal mehr Nordsee Runden gönnen würde.
    liebe Grüße
    Sandra und Aaron

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