Unsere bisher längste Reise startete am späten Nachmittag Richtung Slowenien. Eine Übernachtung war geplant und unser Ziel war das vorher rausgesuchte Industriegebiet hinter München. Das hatte Torsten vorher bei Maps rausgesucht und tatsächlich, da war Platz, es war super ruhig und wir lagen so um 1 Uhr in unserem Bett. Früh um 6 ging es weiter Richtung Österreich, da wurden wir dann mit Maut und Vignette konfrontiert. Für Osterreich und Slowenien haben wir die Vignette vorher online gekauft. Für die Maut hatten wir uns online registriert. Wir hatten aber gelesen das es mit einem Wohnwagen nicht geht. Als wir dann aber an der Mautstation standen, war alles schon erledigt. Das hat Torsten nur erst nicht verstanden. Nachdem wir nämlich fast in der falschen Schlange standen mit dem Anhänger, hat uns die Dame dann mit Händen und lauter Stimme mitgeteilt, dass wir fahren können. Torsten sagte dann, dass er sie nicht so wirklich verstanden hat. Wodrauf ich sagte, dass es wohl an unserem bellendem Hund lag. Der bellte nämlich immer wenn Menschen im Auto mit uns sprachen. In dem Moment hat Torsten das aber so ausgeblendet, dass er gar nicht registriert hat warum er die Dame nicht verstand. Ich hab es ihm dann auf Video abgespielt.
Vor der Italienischen Mautstation gabs dann ne Runde Stau. Jetzt zur Route ansich. Wir haben natürlich vorher gelesen welche Route man so fahren kann mit einem 7 Meter Anhänger und auch mit Freunden gesprochen. Und die gängige Antwort war, dass man uns nicht empfiehlt mit dem Wohnwagen über den Predilpass zu fahren. Und wir sind am Ende froh das wir darauf gehört haben. Unser Weg führte also über Undine/Italien und wir würden das auch immer wieder so machen, auch wenn es ein guter Umweg ist. Wir sind den Pass auch mehrfach im Urlaub gefahren und haben uns zurück wieder für den Umweg entschieden. Unser Nachbar auf dem Campingplatz fing zwar kurz an das echte Männer den fahren, so wie er. Er erzählte aber auch das er da Probleme mit den Bremsen hatte und halten musste. Also nix echte Männer - eher echte Volldeppen.
Gegen 14 Uhr erreichten wir dann in Slowenien unseren Campingplatz. Gesehen hatten wir da noch nicht viel. Aber wir fuhren kurz vor Ankunft durch ein Feld und durch Berge und da sollte dann unser Campingplatz liegen. Und da lag er auch, unten in einem Tal. Wunderbar wie ein keines Idyll.
Und dann ging es los. Aufbauen, einkaufen, ne Pizzeria gesucht und noch eine kleine Runde um den Platz gehen. Für mehr reichte unsere Energie nicht. Es war aber auch mega schwül und heiß. Und wir begannen dann auch den Urlaub mit ordentlich Gewitter. Die Runde um den Platz war aber direkt so WOW. Wir haben auf dem Weg zur Pizzeria auch an einer Stelle angehalten wo ein komplett ausgetrocknetes Flußbett war. Auch dieses werden wir nochmal besuchen.

