Pfotencamping-Check #10 - Camp Liza - Slowenien - Bovec


Info zu unserem Campingplatz-Check
Unser Pfotencamping-Tip ist zum Check geworden. Also nicht mehr rein auf Hundefreundlichkeit gemünzt.
Heut achten wir eher darauf ob der Hund erlaub ist, die Gegend drumrum was zum Gassi gehen bietet und der Hund nicht völlig überteuert ist. Genaueres zu einzelnen Dingen erfahrt ihr dann beim lesen.
Ich werde hier nur Plätze zeigen, die wir selbst angesteuert haben und wo wir unsere Erfahrungen zu weitergeben möchten.
Denkt aber natürlich daran, jeder hat andere Ansprüche an Unterkünfte. Wir sind da eher einfach gestrickt. Es darf eben auch mal was älter sein, wenn es sauber ist. Wir lieben eher kleine und ruhige Plätze und suchen oft nach Region. 

Lage & Größe:

Camp Liza liegt von Bergen umgeben mitten im Soča Tal. Wenn man die Straße entlang kommt, ahnt man erstmal nichts von dem Idyll im Tal, denn man schaut auf Wiesen und Berge. Dann geht die Straße hinab und die Camps erscheinen vor einem. Eines davon ist Camp Liza in Bovec.
Das Camp ist in 6 Zonen unterteilt und in einigen Zonen eben auch in Parzellen. Das war uns sehr wichtig durch Blaze. Einige andere Camps in der Gegend sind eben ohne und das stellen wir uns mit einem nicht ganz so nettem Hund ggf. schwierig vor. So fiel unsere Wahl hierdrauf. 
Hier hatten wir wirklich eine nette Parzelle mit ein wenig Bergblick.

Buchung & Anmeldung:

Wir konnten online buchen. Die Seite ist auch auf Deutsch und recht verständlich. Bei Rückfragen hat man uns sehr schnell und tatsächlich sogar auf Deutsch geantwortet. 
Die Anmeldung vor Ort war stets freundlich und hilfsbereit. Ich konnte dort auch mit Karte zahlen. 

Service:

Gratis W Lan
Waschmaschine und Trockner
Kühlschrankfach zum mieten
Es gibt auch Zimmer und kleine Holzhütten zum mieten
Eine Mietsauna steht auf dem Platz (eine Art Saunafass)
Souvenirshop
Im Shop konnte man zudem alles buchen (raftinng, Kajak, usw) 
Lagerfeuerstätten

Campingurlaub mit Hund in Slowenien - Soča Tal, Piran & unvergessliche Orte


Slowenien! Woran denkt ihr wenn ihr das hört? 
Zugegeben…ich dachte, als das Land zum ersten mal bei uns fiel, an nicht wirklich viel. 
Woran ihr aber denken könnt sind tolle Gebirge, türkisblaue Gewässer, urige Dörfer, Berge und Meer. Das Ganze auf einer recht kleinen Fläche von 20.000km². Das entspricht ungefähr Rheinland Pfalz. Aber hat mit 2 Millionen Einwohner gerade mal die Hälfte an Einwohnern. 

Es ist sicher schon 6-7 Jahre her als Torsten Slowenien ins Rennen warf. Keine Ahnung mehr was er mir zeigte, aber ich glaub ich fand es ganz hübsch. Wir waren uns aber einig das wir da mit unseren nicht so Wanderfreudigen Kindern gar keine Lust drauf haben und haben das aufgeschoben.
Inzwischen gabs einen kleinen Slowenien Boom und wir waren immernoch nicht da. Bis 2025! Da ist eines unserer Kinder selbst mittels einer Jugendreise nach Slowenien gereist, die andere in der Ausbildung und so passte es auch für uns endlich. 
Vorweg ein paar allgemeine Dinge. 

Einreise:  

Wir sind vom Ruhrgebiet kommend, Richtung Österreich durch den Tauerntunnel und weiter Richtung Udine. Den Umweg über Undine haben wir wegen dem Gespann genommen. Ohne Anhänger kann man Richtung Villach und dann über den Predilpass. Wir haben vorher viel recherchiert und Videos geschaut wie machbar das mit Wohnwagen ist und haben uns für den Umweg entschieden. Da wir den Predilpass später noch ein paarmal nur mit dem Auto gefahren sind, waren wir mit unserer Entscheidung aber sehr fein. Unser Campingnachbar hats gemacht und hatte dann ein kleines Bremsenproblem. 

In Österreich habt ihr eine Mautstraße und benötigt eine Vignette, in Italien nur Maut und in Slowenien benötigt ihr eine Vignette. 

Hunde: 

Wir haben Slowenien als sehr Hundefreundlich empfunden. Viele Tütenspender an größeren Orten, geringe Gebühren, wenig Verbotsschilder. Wir fühlten uns hier sehr willkommen. Da wir uns oft nicht sicher waren was die Leinenpflicht betrifft, haben wir die Hunde eher nur punktuell mal abgeleint. Zum Baden oder für ein Foto zum Beispiel. 

Für den Hund benötigt ihr vor allem den EU Heimtierpass, einen Microchip und die gültige  Tollwutimpfung. 

Desweiteren riet uns die Tierärztin zu einer entwurmung vor dem Urlaub und danach. Ebenfalls wichtig war ein Schutz gegen Parasiten. Besonders gegen Sandmücken die Mittelmeerkrankheiten übertragen ist dies ratsam. Ich hab mich sowohl für ein Halsband, als auch für ein Mückenabwehrspray für Tiere entschieden. 

Zudem ist es ratsam einen Maulkorb mitzuführen. Dieser wird in Bussen, Gondeln und an manch öffentlichen Plätzen benötigt. Kleiner Spoiler, offiziel aufziehen mussten wir ihn nur in Italien. Aber wir hatten sie immer dabei. Sind aber auch keine Gondel oder ähnliches gefahren.